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Geschiebelehm / Boulder clay EarthCache

This cache has been archived.

GeoawareDE8: Hallo,

leider wurde der Cache nicht wieder aktiviert und auch kein konkretes Aktivierungsdatum genannt. Deshalb erfolgt heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Caches, die auf Grund mangelnder Wartung vom Geocaching HQ oder einem Reviewer archiviert wurden, können nicht mehr aus dem Archiv geholt werden.

Wenn Du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst Du gern ein neues Listing einreichen. Bitte achte darauf, dass es den aktuellen Richtlinien entspricht.

Mit freundlichem Gruß

GeoawareDE8

Hier findest Du Informationen zur Archivierung von Caches und zu den aktuellen Richtlinien für ECs:

Archivierung eines Caches
Wartung eines Caches
Richtlinien EarthCaches
Tipps der deutschen Reviewer

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Hidden : 7/9/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Es gibt in der Südheide viele Spuren der Eiszeiten: Hügel, Urstromtäler, Findlinge und vieles mehr. Doch die Spuren unter der Oberfläche sind schwerer zu finden und zu erkennen. Teile des Bereiches südlich von Metzingen liegen im Bereich einer lehmigen Grundmoräne. Im Unterschied zu dem Material der Endmoräne, welches einst der Gletscher aus Skandinavien vor sich her schob, führte der Gletscher bei der Grundmoräne das Material an der Sohle mit sich her. Das hierbei zermahlende Material kann Kies, Sand, Schluff oder Ton sein. Als der Geltscher verschwand, bleib das Material zurück und dieser hier vorkommende feinkörnige, bindige Boden wird Geschiebelehm genannt. Da in der Heide das Erbe der Gletscher meist Sandböden sind, stellen diese vereinzelt lehmigen Vorkommen eine Besonderheit in dieser Region dar. Mulden und Vertiefungen reicherten sich zudem beim Abschmelzen der Eismassen und später auch durch Regenwasser noch mit dem feinsandigem Lehm an. Es entstanden Tonlager wie hier. Nach dem Rückgang der Eismassen blieb zumeist kalkhaltiger Geschiebemergel übrig. Über die Zeit verwitterte der Kalkanteil in solchen Mengen, das es nicht mehr als Mergel sondern als Geschiebelehm oder Blocklehm bezeichnet wird. In seltenen Fällen kam es auch gleich zu Geschiebelehm, da im Ausgangsprodukt gar nicht erst Kalk enthalten war. Die Menge des Tons in diesem überwiegend aus Sand und Schluff bestehenden Bodens ist jedoch starken Schwankungen unterlegen. Das glaziale, meist ungeschichtete Sediment kann weiterhin mit Gesteinsbruchstücken, Blöcken und anderen Geschiebekomponenten durchsetzt sein. Die Farbe des Geschiebemergels wechselt mit der Umwandlung in Geschiebelehm von dem vorhergehenden Grau bis Blau zu Ockergelb bis Braun, was man Verbraunung nennt.

 

 

Für Landwirtschaft hat der Boden seit je her eine große Bedeutung, da er sehr gut die Feuchtigkeit hält, zum anderen wurde der Lehm abgebaut und in Ziegelbrennereien verarbeitet. Dieser kleine Ort heißt heute noch „Ziegelei“, da hier eine solche Manufaktur seit 1521 das Material abbaute und verarbeitete. Die Fabrik wurde erst 1950 geschlossen. In den Jahren 1528 bis 1530 wurden hier unter anderem die Ziegel für den Umbau des Celler Schlosses hergestellt. 

Um diesen Earthcache loggen zu dürfen, müsst ihr drei Fragen beantworten. Begebt euch am besten um die zum Teil mit Wasser gefüllte Grube genau zu der angegebenen Koordinate und schaut euch den Teil an der Wurzel des umgestürzten Baumes an. Hier ist lehmhaltiger Boden am besten zu erkennen. Bei Hochwasser kann der Zutritt in diesem Punkt jedoch schwierig werden.

 

a) Wie wird Geschiebelehm auch genannt?

b) Schaut euch den Lehmboden vor Ort an und beschreibt die Konsistenz, z.B. ob Reste von Kies und/oder Sand enthalten ist.

c) Welche Farbe hat der Lehm hier und was bedeutet es eurer Meinung nach für den noch im oberflächlichen Boden vorhandenen Kalkgehalt?

 

Optional wäre ein Foto von euch am Earthcache wünschenswert, aber bitte nicht direkt an der Wurzel. Am Besten vom Teich oder mit ihn als Hintergrund.

 

 

There are in the “Südheide” many traces of the ice ages: hills, glacial valleys, boulders and more. But a lot of them are under the ground and to find them is very difficulty. Parts of the area south of Metzingen range of loamy ground moraine. In contrast to the material of the terminal moraine, which once pushed the glacier from Scandinavia before them, the glacier led forth the material at the bottom with at the ground moraine. The crumbling this material may be gravel, sand, silt or clay. As the glacier disappeared, the material will stay behind and this occurring here fine-grained, cohesive soil is called boulder. As in the Heide, the legacy of glaciers are mostly sandy soils, these isolated loamy deposits is a special feature in this region. Hollows and depressions also enriched themselves during the melting of the ice and later by rainwater even with the fine sandy loam to. It originated as clay deposits here. After the decline of the ice was mostly left calcareous glacial till. Over time, weathered the lime proportion to an extent that is no longer referred to it as marl. Now it calls boulder clay (in german Geschiebelehm or Blocklehm). In rare cases, it also came to the same boulder, because there was no lime included in the starting material.The amount of clay in this predominantly composed of sand and silt soil, however, is inferior to strong fluctuations. The glacial, usually unstratified sediment may also be interspersed with rock fragments, blocks and other attachment components. The color of the glacial till varies with the transformation in boulder from the preceding gray to blue to yellow ocher to brown, which is called in german “Verbraunung”.
For agriculture the soil has has always been of great importance, since it retains moisture very well, on the other hand the clay was mined and processed in brick kilns. This little place is still called "Ziegelei", since such a factory since 1521 mined and processed the material. The factory was closed in 1950. In the years from 1528 to 1530 among others, the bricks for the reconstruction of Celle Castle were produced.

To log this cache, you have to answer three questions. Make your way to the best partly filled with water mine exactly at the specified coordinate and take a look at the part at the root of a fallen tree. Here clayey soil is best seen. At high tide, however, the access can be difficult in this respect.

a) How is called boulder clay in german (both titles)?
b) Look at the clay soil on site and describes the consistency, for example, if remnants of gravel and / or sand contained.
c) What color is the clay here and what does it do you think of the still present in the superficial soil lime content?

Optional would be a picture of you at Earthcache desirable, but please do not directly at the root. Best of the pond or with him as background.

 

Additional Hints (No hints available.)