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1,49 € Mystery Cache

Hidden : 7/14/2015
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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How Geocaching Works

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Geocache Description:


 

Der Einkaufswagen zählt zu den selbstverständlichsten Hilfen des Alltags. Allein in Deutschland gibt es über 20 Millionen dieser Körbe auf Rädern. Der Besitzer der „Humpty Dumpty“-Supermarktkette in den USA kam in den 30ern auf die erfolgreiche Idee. Dabei wäre sie beinahe ein Riesen-Flop geworden.

Es ist das Jahr 1937. Und Sylvan N. Goldman hat ein Problem. Der Besitzer der „Humpty Dumpty“-Supermarktkette will die Umsätze in seinen Geschäften steigern, weiß aber nicht wie. Oft sitzt er nach Ladenschluss in seinem Büro in Oklahoma City und grübelt. Bis ihm eines Tages ein Geistesblitz kommt: Seine Kunden kaufen wenig, weil sie nicht viele Waren tragen können. Sobald ihr Einkaufskorb voll ist, schleppen sie ihn zur Kasse, bezahlen die Rechnung und verlassen das Geschäft. Das will Goldman ändern.

Mit einer fahrenden Transport-Hilfe, so seine Idee, könnten die Einkäufer die Waren viel bequemer durchs Geschäft bugsieren – und wären so versucht, noch mehr einzukaufen. Sylvan N. Goldman beginnt zu basteln. Er nimmt einen Klappstuhl, schraubt Rollen an die Stuhlbeine, fixiert einen Korb auf der Sitzfläche – und verfeinert nach und nach den Prototyp. Schon wenige Monate später gibt es in seinen „Humpty Dumpty“-Supermärkten die allerersten Einkaufswagen. 1940 lässt er sich seine Erfindung patentieren.

Welche Startschwierigkeiten hatte der Einkaufswagen?

Heute sind Einkaufswagen aus Supermärkten nicht mehr wegzudenken. Allein in Deutschland gibt es schätzungsweise 20 Millionen der rollenden Draht-Gefährte. Und der Erfindungsreichtum der Entwickler riss nicht ab: Inzwischen gibt es sogar mobile, in Lkw eingebaute Waschstraßen für Einkaufswagen. Sie funktionieren wie eine Autowaschanlage: Hinten schiebt man den Wagen rein, dann schrubben diverse Bürsten ihn ordentlich ab – und am Ende kommt er blitzblank wieder ans Tageslicht. Erstaunlich, denn zunächst sah es gar nicht danach aus, dass der Einkaufswagen überhaupt weltweit zum Erfolgsmodell würde. In den „Humpty Dumpty“-Supermärkten machten die Kunden nämlich anfangs einen großen Bogen um Goldmans praktische Erfindung. Die Männer in Oklahoma City dachten, der Einkaufswagen passe nicht zum Bild des starken Cowboys: Sie wollten nicht aussehen wie Schwächlinge, die es nicht schaffen, ein paar Tüten mit Lebensmitteln zu tragen. Und die moderne Amerikanerin der 30er-Jahre wollte kein Gefährt durch die Gegend schieben, das aussieht wie ein sperriger Kinderwagen.

Wie wurden die Kunden überzeugt?

Doch auch für dieses Problem hatte der findige Geschäftsmann Sylvan N. Goldman eine Lösung. Er heuerte Statisten an, Männer und Frauen aller Altersgruppen, und wochenlang schoben diese Schauspieler proppenvolle Einkaufswagen durch seine Märkte. Sie lächelten dabei und verbreiteten gute Laune. Die Werbeaktion zeigte Wirkung, die Kunden verloren ihre Scheu vor dem neuen Hilfsmittel – und schon bald lieferte Goldman seine Einkaufswagen an Supermärkte in weiten Teilen der Vereinigten Staaten. Andere Tüftler begannen wenig später Goldmans-Erfindung zu optimieren. In Kansas City standen 1946 zum Beispiel die ersten Einkaufswagen auf den Parkplätzen vor den Supermärkten, die sich platzsparend ineinander schieben lassen.

Wie rollte er nach Deutschland?

In den späten 1940er-Jahren kam der Einkaufswagen dann nach Deutschland. Der bayrische Geschäftsmann Rudolf Wanzl traf während einer USA-Reise mit dem „Shopping Cart“-Pionier Sylvan N. Goldman zusammen. Es war ein Kennenlernen mit Folgen: Schon auf dem Rückflug entwarf Wanzl über dem Atlantik erste Skizzen für ein eigenes, beweglicheres Einkaufswagen-Modell. 1949, ein Jahr nach der Währungsreform, eröffnet in Hamburg der erste deutsche Selbstbedienungs-Supermarkt. Die Firma Wanzl liefert 40 Einkaufswagen und 100 Einkaufskörbe aus Drahtgeflecht. Heute ist die Wanzl Metallwarenfabrik der weltweit größte Hersteller von Einkaufswagen. Würde man alle Einkaufswagen, die jährlich in dem Leipheimer Werk gefertigt werden, hintereinander aufreihen, ergäbe sich eine Schlange, die beispielsweise im Ruhrgebiet beginnt und etwa am Nordkap endet.

Quelle: Tobias Appelt  www.derwesten.de

Zum Cache:

Hierbei handelt es sich um ein Vor-Ort-Rätsel. An bzw. bei den Header-Koordinaten müsst ihr euch ein wenig umsehen und nach den Finalkoordinaten, die am Mystery sichtbar hinterlegt sind, schauen. Sobald ihr diese erkannt bzw. gefunden habt, könnt ihr euch in aller Ruhe zum Finale begeben. Für alle, die keine Lust bzw. keine Geduld zum Suchen haben, ist dieses Rätsel leider nichts…

BITTE BESUCHT DEN CACHE ZWISCHEN 20 UHR ABENDS UND 8 UHR MORGENS WEGEN DES HOHEN MUGGELAUFKOMMEN! DANKESCHÖN!

Additional Hints (No hints available.)