Auf der Reise durch den Nordbezirk kommen wir nun zum Stadthaus.
Das Verwaltungsgebäude und das 1954-56 hinzugekommene Lagerhochhaus der Vereinigten Seidenwebereien AG (Verseidag) wurde in einem betont einfachen Stil gebaut. In den Jahren 1979-81 erfolgte die Umgestaltung zum städtischen Verwaltungsgebäude. Beide Flachdachbauten weisen ein tragendes Stahlbetonraster und ein Flachdach auf. Die städtebauliche Einbindung der repräsentativen Eingangshalle wird durch ein langes Vordach mit Vorfahrt erreicht. In der Fassade des langgestreckten dreieinhalbgeschossigen Verwaltungstraktes ist das tragende Stahlbetonraster sichtbar, Brüstungen und nichttragende vertikale Gliederungen sind mit dunkelgraubraunen unglasierten Keramikfliesen verkleidet. Eine dreigeschossige, vollständig verglaste Brücke bindet das neungeschossigen Lagerhaus mit Staffelgeschoss an. Dieses weist über 700 Fenster auf, Besonderheit ist eine durch die damalige Nutzung bedingte Ausstattung mit einer Deckenstrahlheizung. Neben den im Lagerhaus befindlichen Lastenaufzug und einem innenliegenden Treppenhaus ist ein freistehender Treppen- und Aufzugsturm vorhanden. Durch die Anordnung und die Transparenz der Gebäudeteile gelang es Egon Eiermann, den strengen Kubus des Hochhauses optisch aufzubrechen.
Parkplätze sind direkt am Cache verfügbar
Quelle: Baukunst NRW
Achtung: Nachdem die Dose am 28. oder 29.7.15 entwendet wurde haben wir den Ort ein wenig verlegt. Das neue Versteck ist besser geeignet.