Ob mit dem Drachen oder Gleitschirm, beides gilt als die freieste Art des vogelgleichen Fliegens. Wenn der Pilot sein Fluggerät startklar gemacht hat, genügen einige wenige Laufschritte und er ist "airborne". Die Steuerung ist simpel, man hat genügend Zeit, die Landschaft unter sich zu genießen und den Fahrtwind auf der Haut zu spüren.
Die erfahrenen Piloten können heute mit Hilfe von Aufwinden und Thermik etliche Stunden und mehrere hundert Kilometer weit fliegen. (Auszug aus der HP der ortsansässigen Flugschule)
Da der Pilot und der Gleitschirm schwerer als die umgebende Luft sind, kann mit dem Gleitschirm in ruhiger Luft nur ein Abgleiten zum Boden erfolgen. Nur bei Gleitschirmen mit Antrieb (Motorschirm) ist ein aktiver Höhengewinn möglich. Wie bei Segelflugzeugen können diese Fluggeräte aber unter Ausnutzen von Aufwinden Höhe gewinnen. Dabei werden sowohl die thermischen als auch die dynamischen Aufwinde genutzt.
- Thermische Aufwinde entstehen durch Temperaturdifferenzen der Luftmassen. In der Pilotensprache bezeichnet man diese als Blasen (einzelne Luftpakete), Schlauch oder Bart – das sind quasistationär aufsteigende Luftmassen. Für das Streckenfliegen sind Aufwinde unter Wolken von besonderer Bedeutung. Sie entstehen durch die Kondensation aufsteigender feuchter Luft und können ihrerseits weitere Luftmassen ansaugen. Bei entsprechenden Windverhältnissen entstehen regelrechte Wolkenstraßen, die so abfliegbar sind.
Im
Luv eines Berges können nutzbare Aufwinde entstehen.
- Die Nutzung der dynamischen Aufwinde wird als „Soaren“ bezeichnet. Hierbei werden die Wind-Strömungen zum Höhengewinn ausgenutzt, welche von Hindernissen wie Bergflanken oder Steilküsten nach oben gerichtet werden.
Der Pilot kann so von einem Aufwindgebiet zum nächsten fliegen. Für die mögliche Flugdistanz ist neben der Dichte, Intensität und Höhe der Aufwindbereiche auch die Windstärke, die Gleitleistung des Fluggeräts und die nutzbare Tageszeit maßgebend. Bei entsprechender Anwendung und Kombination der Techniken kann der Pilot stundenlang in der Luft bleiben. Es lassen sich so auch größere Strecken (siehe Rekorde) zurücklegen.
Thermische Aufwinde können fliegerisch bis zur Wolkenuntergrenze, der Basis, ausgenutzt werden. Nach deutschem Luftrecht darf in unkontrollierten und kontrollierten Lufträumen bis Flugfläche FL100 (entspricht 10.000 ft. bzw. 3.048 m über der Standardatmosphäre von 1013,2 hPa) ohne Freigabe durch die Flugsicherung geflogen werden.
Deutschland und Österreich haben die Ausbildungsrichtlinien einander angepasst. So wird der deutsche Luftfahrerschein für Luftsportgeräteführer und der österreichische Paragleiterschein im jeweils anderen Land anerkannt oder kann ohne weitere Prüfung umgeschrieben werden.
Grund- und Höhenflugausbildung
Das Mindestalter für den Beginn der Ausbildung in Deutschland ist 14 Jahre, wobei die abschließende Flugscheinprüfung erst ab dem 16. Lebensjahr absolviert werden kann. In Österreich kann die Ausbildung inklusive Prüfung ab dem 15. Lebensjahr erfolgen.
Nach drei bis sieben Übungstagen und etwa 20 Flügen mit einer Höhendifferenz zwischen 40 und 100 Metern zwischen Start- und Landeplatz kann man einen Lernausweis erhalten, der zum selbständigen Fliegen mit Flugauftrag einer Flugschule berechtigt.
In Deutschland müssen alle Start- und Landeplätze durch den Deutschen Hängegleiter-Verband als die vertretende Behörde zugelassen sein. Sie werden dann von örtlichen Flugsportvereinen oder Flugschulen unterhalten. In einigen Fluggebieten ist aufgrund örtlicher Gegebenheiten der unbeschränkte Luftfahrerschein Pflicht.
Video vom Gleitschirmfliegen im Ebbe:
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Infos zum Cache:
Ihr sucht einen Petling! Ein heben des Cache ist problemlos möglich. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der Weg zum Cachen NICHT befahren werden soll. Dies wird unweigerlich zur Archivierung des Cache führen, daher haltet Euch bitte daran. Der Weg dorthin beträgt ca. 500m und sollte, da kaum Höhenunterschiede bestehen, auch für ungeübte machbar sein. Vor Ort befinden sich Sitzgelegenheiten zum erholen und verweilen.