Sora ist ein Ortsteil der Ortschaft Klipphausen in der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Meißen, Sachsen.
Geschichte:
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1186 als „Sivritthissare“. Ernst Eichler deutete diese Form als „Siegfriedssora“. Dem eigentlichen Ortsnamen war demnach der Lokatorname Siegfried vorangestellt. Der Ortsname Sora leitet sich am wahrscheinlichsten ab vom mittelhochdeutschen „sor“, das „trocken“/„dürr“ bedeutet (vgl. Söhrewald). Unterschieden wurde im 14. Jahrhundert zwischen „Sar magnum“ (lat. für „Großsora“) auf der einen Seite und „Sar parvum“ (lat. für „Kleinsora“) bzw. „Wenygin Sayr“ („Wenigensora“) auf der anderen Seite. Wie diese Örtlichkeiten abzugrenzen sind, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Eichler vermutet, dass mit Kleinsora der im Osten Soras gelegene Ortsteil Kneipe gemeint ist. Der Ortsname wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte über die Formen „Sar“, „Sara“, „Saraw“ und „Soraw“ hin zur heutigen Schreibweise, der 1875 zur Unterscheidung vom gleichnamigen Wilthener Ortsteil der Zusatz „b. Wilsdruff“ nachgestellt war.
Um das Dorf, dessen Bewohner sich ihr Einkommen in der Landwirtschaft verdienten, erstreckte sich eine 354 Hektar große Waldhufenflur. Die Grundherrschaft übten die jeweiligen Besitzer des Ritterguts Limbach aus, die Verwaltung oblag jahrhundertelang dem Erbamt Meißen. Die Soraer Kirche war um 1500 eine Pfarrkirche, bereits im 16. Jahrhundert wurde sie Filialkirche von Limbach. Ab 1850 erneut Pfarrkirche, gehört sie seit 1925 zur Röhrsdorfer Parochie. Neben der Kirche sind noch mehrere weitere Gebäude im Ort als Kulturdenkmal geschützt (siehe Liste der Kulturdenkmale in Klipphausen). Im Jahre 1856 war Sora zum Gerichtsamt Wilsdruff gehörig und kam danach zur Amtshauptmannschaft Meißen, aus der der gleichnamige Landkreis hervorging. Seine Eigenständigkeit verlor es am 1. März 1974 durch seine Eingemeindung nach Klipphausen. Am 1. Juli 1950 waren Lampersdorf und Lotzen nach Sora eingemeindet worden.
In dem im Osten Soras gelegenen Ortsteil Kneipe, der dem Namen nach auf eine früher nahe der Straßenkreuzung befindliche und etwas abschätzig betrachtete Gaststätte zurückging, wohnten 1723 drei Häusler, 1875 zählte Kneipe 21 und 1925 noch 18 Einwohner.
(Daten aus Wikipedia kopiert)
Kirche Sora
Ev.-Luth. Kirche Sora
Die Kirche ist von einer Sage umrankt: An Stelle der heutigen Kirche habe früher eine arme Katholische Kapelle gestanden. In einer schweren Gewitternacht sei die Herrin des Schlosses Taubenheim an dieser Kapelle vorbeigefahren. In ihrer Angst habe sie ein Gelübde getan: Wenn sie glücklich nach Hause käme, wolle sie der Kapelle einen Teil ihres Vermögens schenken. Es geschah und dadurch wurde die Soraer Kirche eine der reichsten im ganzen Sachsenlande. Adalbert von Duverheim mag ihr Gründer gewesen sein. Sie wurde früh selbständig und kam am 03.05.1445 unter das Patronat der Herren von Schönberg auf Limbach. Am 01.10.1925 vereinigten sich die Kirchgemeinden Sora und Röhrsdorf.
(Daten aus der Internetseite: www.klipphausen.de)
Nochwas!
Biegt mal ab und seht Euch den Park an mit der Figur "Junge Bäuerin".
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Ich denke ihr werdet sehen, wo die Dose versteckt sein wird.
Grüße sagt sekers
The world is our playing field.