Auf der 5. Baukonferenz des Zentralkomitees der SED und des Ministerrats der DDR wurde die Entwicklung eines „Einheitssystem Bau“ beschlossen. 1969 hatten Wilfried Stallknecht und Achim Felz eine Studie erstellt und sie entwickelten ab 1970 unter Nutzung der Erfahrungen mit den Typen P1, P 2 und QP die Wohnbauserie 70. Der „Typ P2“ erfüllte nicht die gewünschten Einsparungen. Für WB 70 wurden weniger Bauteile, ein reduzierter Typenkatalog und einheitliche Bauweise für alle Wohnungsbaukombinate standardisiert.
In einem neu errichteten Plattenwerk des Wohnungsbaukombinates Neubrandenburg begann am 3. Juli 1972 ein Probelauf und am 7. Oktober 1972 die Produktion von Elementen der WBS 70. Ab 2. April 1973 begann die Montage des ersten Wohnhauses der WBS 70. 1973 wurde der erste WBS-70-Block in Neubrandenburg bezugsfertig. Dieses fünfgeschossige Haus steht seit 1984 unter Denkmalschutz und befindet sich in der Koszaliner Straße 1/3/5/7 in der Oststadt Neubrandenburgs. Von den rund 1,52 Millionen errichteten Wohnungen (Wohneinheiten = WE) in Plattenbauweise bis 1990 ist der Typ WBS 70 mit insgesamt 644.900 Wohneinheiten und einem Anteil von etwa 42 Prozent am weitesten verbreitet.
„Trotz seiner Einheitsbauweise ist der WBS 70 flexibel wandelbar wie kein anderer Bautyp.
In Berlin-Hellersdorf, Hellersdorfer Straße 179, befindet sich eine zu besichtigende Museumswohnung des Typs WBS 70. Die 61 Quadratmeter große Dreiraumwohnung wurde originalgetreu mit Einrichtungsgegenständen aus DDR-Produktion ausgestattet.
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Vorsicht beim Loggen ....hohes Muggel aufkommen!!!!!!!!!!!!!!!!!
FTF und STF Urkunde liegen bei ! Glückwunsch an Team Pulver-Gehse für den erfolgreichen Ftf