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1462 Meter Traditional Cache

Hidden : 7/27/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Renggbach

Wildbach; entspringt 4 km sw. von Kriens am N.-Hang des Pilatus in 1350 m, steigt nach N. ab, durchschneidet in tiefem Tobel eine mächtige Moräne, erhält von rechts den Rotbach, von links den Flötzerbach und Fischernbach und erreicht in 630 m das obere Ende des Tales von Kriens, um darin durch das zwischen Blattenberg und Sonnenberg eingeschnittene Renggloch der Kleinen Emme zuzufliessen, in die er nach 7 km langem Lauf in 465 m von rechts mündet. Der Höhenunterschied zwischen Quelle und Mündung beträgt 885 m; das Einzugsgebiet misst 1152 ha. Früher nahm dieser Bach von der Brücke von Hergiswald an seinen Lauf durch das Tal von Kriens nach Luzern, indem er zugleich von Zeit zu Zeit seine Mündung auch gegen die Bucht von Winkel im Vierwaldstättersee verlegte. So kommt es, dass die Ebenen von Kriens und Horw und der Boden der Stadt Luzern links vom See und der Reuss mit den Alluvionen des Krienbaches und denen einiger vom Schattenberg und Sonnenberg kommenden andern Bächen ganz überführt sind.

Von seinen Ausbrüchen und Verheerungen wird uns z. B. aus den Jahren 1333, 1472, 1475, 1532, 1554, 1570, 1577, 1597, 1611, 1616, 1617, 1626, 1641 und 1643 berichtet. 1616 und 1617 riss das Wasser die Hochöfen und Hüttenwerke von Kriens mit sich, und 1626 und 1641 mussten die Franziskanermönche zu Luzern wegen des Hochwassers die Messe auf einem improvisierten Bretterboden lesen. Die letzte grosse und verderbliche Ueberschwemmung in Kriens und dem links der Reuss stehenden Stadtteil von Luzern fand 1738 statt, während sich Hochwasser noch 1741, 1749. 1811, 1840, 1874. 1880, 1896 und 1899 wiederholten.

Bis 1880 hatte man sich damit begnügt, längs dem Mittellauf des Wildbaches Mauern zu ziehen, sein Bett von Zeit zu Zeit zu reinigen und den Abfluss durch das Renggloch zu erleichtern. Als der Bach trotzdem immer wieder gegen Kriens und Luzern durchbrach oder durchzubrechen drohte, schlug Ingenieur Stirnimann 1880 vor, den Bach und seine Nebenarme im Quellgebiet zu verbauen und ihn zugleich im Mittellauf zu korrigieren. Diese Arbeiten wurden dann 1885-1901 auf gemeinsame Kosten des Bundes, des Kantons und der Stadt Luzern, der Gemeinde Kriens und der Direktion der Jura-Simplon-Bahn ausgeführt. Schon ums Jahr 1800 schrieb Konrad Escher von der Linth, dass kein anderer Wildbach von so beschränktem Sammelgebiet eine solch' grosse Menge von Geschieben und Blöcken führe wie der Renggbach.

Zum Cache

Vor rund hundert Jahren wurde der Bachlauf in einem weiteren Projekt hier als 9m breite, mit Rippen verstärkte Schale aus solidem Mörtelmauerwerk, von 1462 m Länge geplant. Noch Heute ist diese Schalenverbauung sichtbar, sie wurde jedoch an einigen Stellen im Sommer 2014 von einem weiteren Hochwasser zerstört. Nun ist dieses Loch wieder geflickt und bereit für unseren ersten Cache.

Viel Spass beim Suchen wünscht Hollimeter. Bitte Schreibzeug selbst mitnehmen und den Cache mit der nötigen Sorgfalt von unten her bergen, es muss nichts umgegraben und auch kein Werkzeug verwendet werden

Achtung: Bei Hochwasser ist der Aufenthalt im Bachbereich gefährlich, bei Sommertemperaturen kann hier auch eine erfrischende Abkühlung genossen werden. Für Kinder ab ca. Schulalter in Begleitung Erwachsener, Kleinkinder bitte an die Hand nehmen :-)

Additional Hints (Decrypt)

Tarvf-Gneahat

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)