Wie Ihr sicherlich alle wisst, haben meine Vorfahren umfangreich in unserer Gegend an der Entwicklung der Gesellschaft mitgewirkt. So erkannte im Jahre 1252, kurz nach Gründung der Hanse, mein Urahn Lord Sotheby III., Earl of Tariff-Store and Church Island, die wirtschaftliche Bedeutung einer Elbquerung an der südlichsten Stelle von Hamburg und ließ eine erste Fähre bauen.

Noch heute ist hier eine Fähre in Betrieb, vor ebenfalls langer Zeit kam ein Fährhaus und ein kleiner Hafen auf Hamburger Seite hinzu.

Am 13.09. von 15:00h bis 17:00h möchte ich, zusammen mit ganz vielen Geocachern aus Norddeutschland, meinem Urahn gedenken, genau an der Anlegestelle seiner historischen Fähre. Unweit des Anlegers befindet sich der Imbiss seines leider ebenfalls verstorbenen Nachfolgers, des legendären Fährmanns Käpt'n Kuddel, hier kann bei Bedarf Speis und Trank erworben werden.

Wir befinden uns hier an einem der schönsten Orte von Hamburg, zu sehen dürfte es hier genug geben, selbst ein Blick auf das kleinste Restaurant der Welt ist hier möglich. Ich würde mich freuen, Euch zahlreich begrüßen zu dürfen.
Eure Lady Sotheby

Und wer noch schlauer werden möchte, liest in der Wikipedia:
Zollenspieker ist ein Ortsteil von Kirchwerder und war eine wichtige Fährverbindung über die Elbe. Bereits 1252 existierte sie, damals als „Yslinge“ bezeichnet, und ist bis heute in Betrieb. Das Zollhaus ist schon auf Melchior Lorichs Elbkarte und auf einer Karte von Daniel Frese von 1600 abgebildet. [10] Bis 1806, also bis zur Eroberung der Umgebung durch Napoleon I., wurde hier Zoll erhoben (daher auch der Name: „Zollenspieker“ bedeutet so viel wie „Zollspeicher“, dieser wurde auf kirchwerderaner Seite an einer Stelle errichtet, wo die Elbe eine Biegung macht, da so von hier aus die Elbe und das eigene Ufer in alle Richtungen sehr gut einsehbar ist). Beim Überfall der Lüneburger von 1620 wurde der alte Speicher zerstört, jedoch bereits ein Jahr später schon wieder neu errichtet. Eine Schanze schützt ihn bis heute vor weiteren Angriffen vom Fluss her. Etwa ab 1870 entwickelte sich der Zollenspieker zur Sehenswürdigkeit für die Hamburger; der alte Zollspeicher wurde zur Gaststätte mit einem Tanzsaal in einem neuen Anbau umgestaltet und ist bis heute ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Zollenspieker liegt am Flusskilometer 598 und kennzeichnet zugleich den südlichsten Punkt der Hansestadt.
Von 1912 bis 1953 hatte Zollenspieker einen Kopfbahnhof, in dem drei Kleinbahnstrecken der Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn zusammenliefen: die Vierländer Bahn nach Bergedorf (seit 1912) sowie die Hamburger Marschbahn nach Billbrook (1928) und nach Geesthacht (1921). Das Bahnhofsgelände wird heute als Fest- bzw. Parkplatz genutzt. Seit 1952 besteht eine Fährverbindung mit der Zollenspieker Fähre ins niedersächsische Hoopte auf der gegenüberliegenden Elbseite.