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Ibbenbürener Bergplatte EarthCache

Hidden : 8/3/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Ein EC über die geologischen Besonderheiten der Ibbenbürener Bergplatte


Die Entstehung der Ibbenbürener Bergplatte reicht bis in die Karbonzeit vor 300 Millionen Jahren zurück. Zu dieser Zeit befand sich das Gebiet um Ibbenbüren am Nordrand der Karbon-Geosynklinale, eines Troges, der sich vom Ruhrgebiet über Belgien, Frankreich bis nach Südengland zog. Bei subtropischem Klima versumpfte dieser Trog. Dieses wiederholte sich in der 40 Millionen Jahre andauernden Karbonzeit einige Male. Die Vegetation bestand aus Großfarnen und Bäumen, die man heute noch auf Gesteinsabdrücken sehen kann. Vertreter dieser Bäume waren der Siegelbaum und der Riesenschachtelhalm. Die vertorfenden Pflanzenreste wurden mehrere Male überflutet und von Sand bedeckt. Aus den Torfeinlagerungen sind heute Steinkohlenflöze geworden. Aus dem Sand und Ton ist der bekannte Ibbenbürener Sandsteinentstanden. Nach der Karbonzeit wurde das Gebiet mit einer 2000 m mächtigen Decke von Ablagerungen bedeckt. Bedingt durch die Gebirgsauffaltung des Teutoburger Waldes und mit Einwirkung des Bramscher Plutons gelangten die im Karbon abgelagerten Schichten durch Hebung und Erosion der aufliegenden Schichten bis an die Erdoberfläche. Der Bramscher Pluton bewirkte eine starke Hitzeeinwirkung auf die Kohle im Gebirge, sodass diese einer intensiven Inkohlung unterlag. So treten in Ibbenbüren anstelle der Flamm- und Gasflammkohle des Ruhrreviers ausschließlich Eß- und Magerkohle und in großer Tiefe Anthrazit auf. Die einwirkenden tektonischen Kräfte bewirkten hohe Spannungen im Gestein, die den Horst in Schollen zerbrechen ließen. Besonders markant ist hier die Bildung des Bockradener Grabens, der den Horst in den östlichen Schafberg und den westlichen Dickenberg teilt. Dieser Graben hat eine Breite von 2 km und eine Verwurfhöhe von 400 m. Er bildet die Grenze zwischen Westfeld und Ostfeld.

In den Randzonen beißen Gesteinsschichten des Perm aus. In den Zechsteinschichten des Perms lagerten sich in der Kreidezeit durch den Bramscher Pluton thermisch mobilisierte Erze ein. Diese Erze verdrängten den Zechsteinkalk und füllten entstandene Klüfte aus. Es sind sowohl Eisenerze als auch sulfidische Buntmetallerze vorhanden. Die Buntmetallerze bestehen hauptsächlich aus Zink und Bleierzen, aber auch geringe Mengen Silber ließen sich nachweisen. Vor allem oberhalb Ibbenbürens und Laggenbeck findet man diese Erzlagerstätten. Zahlreiche Erzbergwerke bauten das Erz bis 1921 ab.

Am Nordrand der Ibbenbürener Bergplatte ausstreichende Schichten der unteren Kreidezeit (genauer: der Wealdenzeit, ca. 146–140 Mio. Jahre vor heute), enthalten Kohleflöze, die bei Recke zu finden sind. Aufgrund der geringen Mächtigkeit wurde diese Wealdenkohle jedoch nie abgebaut.

 

Wie man aus dem geologischen Schnitt durch die Anthrazitlagerstätte ersehen kann, beruht das Kohlevorkommen auf dem unter dem Dickenberg und Schafberg liegenden, räumlich eng begrenzten Karbonhorst (Abb. 1). Der im Vergleich zur Ruhrkohle starke Inkohlungsprozess hat zu einer hochwertigen Anthrazitkohlemit gutem Heizwert und geringem Gasanteil geführt. Als eine mögliche Ursache dafür wird der Einfluss des im Osnabrücker Bergland mit dem Zentrum Bramsche vermutete Bramscher Intrusiv angenommen. Das Intrusiv beinhaltet nach den Ergebnissen von Gravitationsmessungen viele magnetische Mineralien, die aus glutflüssiger Magma entstanden sein könnten.
An Wegpunkt 1 habt Ihr einen guten Blick auf die Halde. Hier kommen auch die, auf die Kosten, die bei Ihren geologischen Untersuchungen gerne was in der Hand haben. Man kann sogar die einen oder anderen Fossilien finden. Die Absperrung darf zu keiner Zweit überschritten werden, da Ihr euch in einem aktiven Betriebsgelände befindet!

Quellen: Wikipedia, lwl.org, Ibbenbürener Bergbaumuseum

Die gelisteten Koordinaten führen euch zu einem Punkt, an dem vor einigen Jahren die Halde gut sehen konnte, Gesteinsschichten etc,,, Aber die Natur hat sich hier stark durchgesetzt.

Fragen:

1. Am Wegpunkt 2 findet ihr auf dem Weg verschiedene Gesteinsarten, beschreibt welche Sorten und Farben.

2. Welche Kohleart, die hier vorkommt, wurde nie abgebaut?

3. Was ist eine mögliche Ursache für die hier anzutreffene, hochwertige Kohle?

4. Wie wird diese hochwertige Kohle genannt?

5. Logfoto von euch oder eurem GPS, Maskottchen oder persönlichen Gegenstand an einem der Wegpunkte

Seit dem 10. Juni 2019 steht es einem EC Owner wieder frei, ein Foto als Beweis des Besuches zu fordern. Ein Foto von sich selbst oder eines persönlichen Gegenstandes vor dem Hintergrund des besuchten Ortes .Falls das Foto nach einer Erinnerung immer noch nicht hochgeladen wird der Log im System gelöscht.

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