Der hiesige Unerreichbare befindet sich an einer Weggabelung, die die Gerberstraße mit der Walter-Rathenau-Straße verbindet.
Die dortige Brücke wurde 1903 errichtet. Beim Bombenangriff am 17. März 1945 wurde sie zerstört und erst 1948 neu gebaut. Ursprünglich sollte die Elster in Höhe der katholischen Kirche überquert werden, doch der Gerbermeister August Mann, dem das zu querende Grundstück gehörte, lehnte die geplante Verkehrsführung ab, sodass die Straße mit der Doppelkurve gebaut werden musste. Bald nach dem Bau wurde sie ob der kruden Lage als „Krumme August-Straße“ bekannt.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Ehrenmal für die gefallenen Stadtbürger des 1. Weltkriegs: Schon 1919 wurde es angedacht, 1934 dann schließlich der Plan in die Tat umgesetzt. Die Form eines in der Erde steckenden Schwertes erdachte sich Hermann Hosaeus, Professor an der Technischen Hochschule Berlin und zu Denkmalentwurfszeiten auch NSDAP-Mitglied.
Der anliegende Hagwall selbst ist ein kleiner Erdwall, der Kirchhain, da es keine Stadtmauer besaß, als Befestigung diente. Später wurde er teilweise abgetragen, wodurch die heute noch gern begangene Elsteruferpromenade entstand.
Über den Cache selbst möchten wir nicht zu viel verraten. Wichtig ist uns, dass ihr euch merkt, wo ihr ihn herhabt, und ihn wieder am Fundort platziert! Das bereitet beim ersten Cache der Reihe vielen Probleme.
Bitte bringt einen Stift mit – vielleicht aber erst bei der zweiten Anreise, wenn ihr einen Plan im Gepäck habt, wie ihr den Schatz bergen wollt.
Quellen
Beilfuß, K. / Hentzschel, R. / Hoffmann, R.: Doberlug-Kirchhain. Straßen erzählen. Neuburxdorf: Quack-Druck 2004. S. 46 – 47.
Hanslok, A.: Doberlug-Kirchhain. Kleine Städtechronik. Spitzkunnersdorf: Verlag Frank Nürnberger 2003. S. 148 – 149.
Hanslok, A.: Doberlug-Kirchhain. Bilder von Ulf Böttcher. Texte von Dr. Andreas Hanslok. Leipzig: Stadt-Bild-Verlag 2012. S. 31.