Bereits im 13. Jahrhundert schrieb der Rabbiner Bachja Ben Ascher von Saragossa in Spanien, er habe in Intervallen von 42 Buchstaben in einem Abschnitt der Genesis ein Geheimnis entdeckt. Gestützt auf diese Überlieferungen schrieb Rabbiner Michael Dov Ber Weissmandl den gesamten Text der Tora ohne Leer- und Satzzeichen in einem 10 mal 10 Gitter auf einzelne Kärtchen. Durch die Darstellung des Textes in Buchstabengittern fand er eine ganze Reihe von Wörtern. Er selbst veröffentlichte seine Ergebnisse nicht, erst seine Schüler publizierten die gefundenen Worte.
Ende der achtziger Jahre beschäftigte sich Daniel Michelson mit dem Intervallcode und fand noch mehr Wörter als Rabbiner Weissmandl. Um zu klären, ob diesem Phänomen eine Gesetzmäßigkeit zugrunde lag, begann man mit einer statistischen Auswertung und veröffentlichte die Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Statistical Science“.
Der US-amerikanische Journalist Michael Drosnin griff diesen Gedanken auf und durchsuchte den Text der gesamten Tora mittels eines Computerprogrammes nach weiteren Intervallworten. Die Ergebnisse veröffentlichte er 1997 in dem Buch „Der Bibelcode“. Bei seinen Untersuchungen habe er den Namen „Yitzhak Rabin“ gefunden. Rabins Name kreuzte sich in dieser Anordnung (vertikal gelesen) mit dem Text von 5. Mose 4:42 (horizontal). Ihn übersetzte Drosnin mit: „Mörder, der morden wird“. Daraufhin behauptete er, der hebräische Originaltext der Bibel enthalte eine verborgene Ankündigung der Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin im Jahr 1995.
So ist es kein Wunder, dass sich auch versteckte Hinweise auf Geocaches in der Bibel befinden. Und dies sogar in der deutschen Übersetzung (Lutherbibel, revidierter Text 1984). Du kannst dich an folgenden Bibelstellen selbst davon überzeugen:
Im Alten Testament
3. Mose 8,3
3. Mose 23,22
4. Mose 21,8
Im Neuen Testament
Matthäus 20,23
Matthäus 24,30
Markus 7, 1
Natürlich hat der Bibel-Code viel Kritik hervorgerufen. Kritiker führen beispielsweise an, dass durch die willkürlichen Spaltenbreiten des Schemas eine große Zahl von Treffern in Form von Wörtern mit hoher Wahrscheinlichkeit gegeben sei. Darum halten wir uns auch an eine biblische Zahl (vgl. 2. Mose 20, 1-17). Wenn du den Code geknackt hast, überzeuge dich vor Ort selbst von der Richtigkeit deiner Analyse.

Bedenke am Final, dass die Wahrheit in der Regel ziemlich genau in der Mitte liegt und sich oft als etwas anderes ausgibt, als sie ist. Wer hoch hinaus will, wird sie nur aus der Ferne erspähen. Wohl dem, der tiefgründig denkt!
Dieser Cache hat einen Zwilling auf Föhr: "Das Buch der Bücher" (GC5A4ZC), dessen Owner Föhrmog wir herzlich für die Erlaubnis danken, den Text seines Listings zu verwenden. Aber freut euch nicht zu früh: Die Lösung ist bei beiden Caches ganz unterschiedlicher Art!