Als die Großbäckerei Neubrandenburg in Betrieb ging, wurde zwar keine Wärme benötigt, denn gebacken wurde mit Gasöfen. Aber zum Brot und Brötchen backen ist unbedingt Dampf erforderlich und das neue Heizkraftwerk war noch im Bau. Was nun, es wurden kurzer Hand zwei Dampfloks auf den Hof der Großbäckerei gestellt und los ging die Bäckerei. Gleichzeitig wuden die ersten Wohnblocks in der Sponholzer Straße mit Fernwärme versorgt.
1969 ging dann das Heirkraftwerk mit Wärme und Energie, zwei Turbinen sorgten für den Strom, an's Netz und versorgte somit die ganze Stadt. In der Kühlturmtasse wurden zeitweilig sogar Karpfen gezüchtet.
Um das neu entstehende südliche Stadtgebiet mit Wärme zu versorgen wurde das Heizwerk Süd errichtet.
Da es an fossiele Brennstoffen in der DDR mangelte, kam man auf die Idee, ganz umsonst Thermalwasser zu nutzen. 1985-1987 erbaute man in der Bachstraße eine Geothermische Heizzentrale , die aus über 1000m Tiefe heißes Thermalwasser zu Tage förderte. Seit 2004 wird die Anlage als Wärm-Tiefenspeicher genutzt.
Seit 1997 betreiben die Neubrandenburger Stadtwerke auch das neue Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerk in der Wolgaster Straße.
Erstfiderurkunde vorhanden. Parken mit Glück vor dem Versteck.