Der Kulnighof ist einer der wenigen noch gut erhaltenen Bauernhöfe dieser Gegend. Bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert waren die zum Teil sehr entlegenen Huben auf dem Christophberg nicht mehr ganzjährig bewohnt, mittlerweile wird der Großteil davon nicht mehr bewirtschaftet und verfällt. Wer Freude an kleinen „Expeditionen“ in die Wälder abseits der Wege hat, wird nicht nur regelmäßig auf die von uralten Obstbäumen und Linden umstandenen Ruinen dieser alten Gehöfte treffen, sondern auch den historischen Steinbruch am gleichnamigen Kogel weiter nördlich finden, aus dessen Felsen einst Mahlsteine für die Römerstadt auf dem Magdalensberg, Pressgewichte und Mühlsteine für die Bauernhuben und Hausmühlen der Umgebung sowie Steine für den Bau der Hochöfen der Kärntner Montanindustrie herausgemeißelt wurden.