Skip to content

Teufelsboding EarthCache

Hidden : 8/16/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Wichtig! Bitte nicht nach starken Regenfällen oder nach Schneeschmelze besuchen, da sonst die geologische Besonderheit durch den hohen Wasserstand nicht gesehen werden kann! Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich!


Das Pesenbachtal ist ein Kerbtal im Mühlviertel in Oberösterreich am südlichen Rand der Böhmischen Masse. 1963 wurde es als erstes Gebiet des Mühlviertels zum Naturschutzgebiet erklärt; es ist auch das größte dieser Region. Der namengebende Pesenbach entspringt in St. Johann am Wimberg und mündet kurz vor Ottensheim in die Donau.
Bekannt ist das Pesenbachtal für seine 250 ha große, naturbelassene Wildwasserlandschaft nördlich der Donau, durch die der Bach talwärts zieht. Dort sind viele seltene Tiere und Pflanzen beheimatet. Die Naturdenkmäler, die von der durch Wasser und Wind geformt wurden, haben sich zu Wahrzeichen entwickelt.
Der Großteil des Talbereiches ist durch den Einschnitt des Baches in das harte Gestein (Weinsberger Granit und Grobkorngneis) entstanden. Der Süd- und Mittelteil des Tals sind beidseitig von steilen und bewaldeten Hängen umgeben. Der Bach ist stark eingeengt und der Abstand zum Ufer nur wenige Meter breit.



Der Bach und seine Töpfe


Der Bach weist; einige kleine und größere Strudel auf. Sie bilden sich in schnell fließenden Flüssen und Bächen an Stellen, wo ein Hindernis das Wasser zu einer drehenden Bewegung zwingt. So unterschiedlich wie die Strudel sein können, sind auch die daraus resultierenden Töpfe. Normalerweise sind sie rund oder oval, können aber auch spiralförmig sein. Sie entstehen oft in dichter Folge und gestalten dann das Bachbett stufenförmig. Dadurch bildet der Bach Kaskaden. Strudeltöpfe werden durch die Erosionskraft des Wassers und die Schleifkraft von transportiertem Geröll geschaffen. Hohe Fließgeschwindigkeiten in Zusammenwirkung mit der Schleifwirkung von mitgeführten Sedimenten runden und höhlen das Gestein teils zu Kesseln, sog. Strudeltöpfen aus. Man findet sie z.B. in Klammen, Canyons und Wildbächen.



Durch mitgeführte Sedimente, wie Sand, Geröll und kleinen Steinen, kommt es zu einer erodierenden Schleifwirkung, welches das Gestein formt. Dadurch entstehen zunächst Vertiefungen und Dellen. Durch sich bildende Strudel kommt es zu Aushöhlungen. Es bilden sich kesselförmige Vertiefungen die sich im Verlauf von vielen Jahren weiter in den Felsen hineintreiben. Diesen Vorgang nennt man Evorsion.

Die Bildung dieser kleinen Strudeltöpfe hat wahrscheinlich nach Ende der letzten Eiszeit begonnen und dauert bis heute an.

Zu den Aufgaben:

1. Wie sind diese Töpfe deiner Meinung nach entstanden?

2. Hat das Gefälle des Wassers einen Einfluss auf die Bildung der Strudeltöpfe? Was meinst Du?

3. Warum bilden sich keine Strudeltöpfe oberhalb oder unterhalb der Koordinaten? Erkläre die Ursache mit eigenen Worten!

4. Wie viele Töpfe kannst du an den Koords erkennen?


Fotos sind gern gesehen aber kein muss!



Du kannst sofort loggen, aber sende die Antworten bitte über mein Profil an uns. Sollte es Probleme mit den Antworten geben, melden wir uns. Falsche Logs werden gelöscht.


Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Bitte die Antworten nicht im Log erwähnen.

Additional Hints (No hints available.)