Sudwalder Radtour 15: Die Hache – Naturschutz und Stauwiesen
Naturschutzgebiet
Das Freidorfer Hachetal ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Bassum und der Gemeinde Sudwalde in der Samtgemeinde Schwaförden im Landkreis Diepholz.
Das Naturschutzgebiet ist 78 Hektar groß. Es ist zum größten Teil Bestandteil des FFH-Gebietes „Hachetal“.
Das Naturschutzgebiet liegt unmittelbar südlich von Neubruchhausen. Es stellt einen Abschnitt der Hache und der Hallstedter Beeke sowie die angrenzenden Talauen und Hangbereiche unter Schutz. Hier sollen sich die Gewässerabschnitte mit ihren Röhrichten, Seggenrieden, Hochstaudenfluren und Sümpfen sowie Bruch- und Laubwäldern natürlich entwickeln können. Teile des Naturschutzgebietes werden forst- und landwirtschaftlich genutzt. Die landwirtschaftliche Nutzung schließt auf einigen Flächen auch Ackerbau mit ein.
Das Naturschutzgebiet ist Bestandteil des FFH-Gebietes 271 "Hachetal".
Das Naturschutzgebiet "Hachetal" umfasst einen Abschnitt der Hache, mehrere Nebenbäche und deren Auen. Die Bachtäler werden überwiegend von nassen erlenreichen Wäldern eingenommen. Zwischen den Wäldern befinden sich Reste der ehemals ausgedehnten Wiesen und Weideflächen. Auf nicht mehr genutzten Flächen entwickelt sich vielfältige Sumpfvegetation mit Hochstaudenfluren und Röhrichten. Am Talrand wachsen Buchen- und Eichenwälder.

Die Hache
Die Hache entspringt im Ortsteil Hache der niedersächsischen Gemeinde Bruchhausen-Vilsen, ganz in der Nähe der Siedequelle. Sie fließt durch die Orte Bensen, Freidorf, Bassum-Neubruchhausen, Syke-Jardinghausen, Syke-Henstedt, Syke-Hoope, Syke-Steimke, Syke, Syke-Lindhof, Syke-Barrien und Weyhe-Lahausen nach Weyhe-Kirchweyhe. Dort mündet sie in den Kirchweyher See, aus dem sie dann als Ochtum weiterfließt.
Große mediale Aufmerksamkeit bekam die Hache vor einigen Jahren durch einen Unfall auf einer Biogas-Anlage in Neubruchhausen. In den frühen Morgenstunden des 13. August 2008 platzte auf dem Gelände der Biogas-Anlage ein Silo. Stinkender und für die Natur höchst schädlicher Gärschlamm ergoss sich unter anderem in die Hache. Inzwischen wurde durch zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen und durch die Natur selbst den Lebensraum an der Hache nahezu wiederhergestellt.Vor allem die Fischpopulation hatte massiv unter dem ammoniakhaltigen Gärsubstrat von der Biogas-Anlage gelitten. „Die Hache war danach tot. Aber das Regenerationspotenzial war noch da“. Mittlerweile ist das Syker Hachetal von Jardinghausen bis zur Ernst-Boden-Straße als Naturschutzgebiet ausgewiesen, das Flussbett der Hache wurde ökologisch durchgängig gestaltet und wird unter anderem durch regelmäßige Kiesaufschüttungen sogenannten Kieslaicher-Fischen attraktiver gemacht.
Quellen: wikipedia / nlwkn.niedersachsen.de / kreiszeitung /
Auszug aus dem Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung und den Betrieb der „NEL“ Norddeutschen Erdgasleitung:
Die Hache, die östlich von Affinghausen in einer zumeist intensiv genutzten Ackerlandschaft entspringt, durchquert die Syker und Thedinghauser Geest und ist dem Naturraum "Ems-Hunte-Geest" bzw. "Weser-Aller Flachland" zuzurechnen. Während der Oberlauf des Geestbaches stark begradigt und im wesentlichen unbeschattet ist, weisen ausgedehntere Gewässerabschnitte unterhalb von Bensen sowie zwischen Syke und Barrien noch einen recht naturnahen Gewässerverlauf mit Mäanderbildung und Beschattung durch ausgedehntere, Gewässer begleitende Gehölzbestände (Erle, Esche) auf. Der zwischen Neubruchhausen und Syke gelegene Bachabschnitt ist wesentlicher Bestandteil des NSG „Hachetal“. Nach rund 32 km Fließstrecke fließt die Hache in Höhe des Kirchhuchtinger Sees in die Ochtum.
Diese wird in ihrem oberen Teilstück als Fließgewässer der Niederungen klassifiziert und ab Bremen als Fluss der Marschen und ist hier dem Naturraum der Bremer Wesermarsch zuzuordnen. Nach rund 27 km Fließstrecke mündet die Ochtum in die tidebeeinflusste Unterweser. Teile der unteren Gewässerabschnitte des Hache/Ochtum-Systems sind Bestandteil des FFH-Gebiets Nr. 250 („Untere Delme, Hache, Ochtum und Varreler Bäke“).
Von der Quelle bis zur Mündung überbrückt das Hache/Ochtum Flusssystem eine Höhendifferenz von ungefähr 50 m mit einem durchschnittlichen Gefälle von 0,86 ‰. Dabei überwindet die Hache von der Quelle bis zum Kirchweyher See eine Höhendifferenz von ca. 45 m, während für den Ochtum-Verlauf vom Kirchweyher See bis zur Mündung in die Unterweser nur noch eine Differenz von knapp 5 Höhenmetern besteht. Das Flusssystem Hache/Ochtum ist im Niedersächsischen Fließgewässerschutzsystem als Hauptgewässer 1. Priorität eingestuft. Entsprechend dieser hervorgehobenen Bedeutung sind in den vergangenen Jahren verschiedene Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt worden, die insbesondere auf die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit abzielten. So sind u. a. mehrere Sohlabstürze und auch Mühlenwehre durch Sohlschwellen und Umlaufgerinne ersetzt worden.
Dieser Cache ist Bestandteil einer Fahrradrunde welche der Heimatverein Sudwalde erarbeitet hat. Zu dieser Reihe, welche im Laufe der Zeit vervollständigt wird kommt noch ein Bonuscache. Um diesen zu finden solltet ihr euch die Gesamtsumme der Zahlen (Kommazahlen mathematisch runden / geschriebene Zahlen z.B. eins, zwei,… ignorieren) im Text auf dem Hinweisschild notieren. Das Hinweisschild befindet sich am Referenzpunkt!
Kleiner Tipp von mir: Nutzt das Feld „Anmerkungen zu diesem Listing:“ bzw. „Personal Cache Note“ Die hier von euch eingetragenen Daten sind auch nur für euch sichtbar