Geschichte
Erstmals erwähnt wurde die Eiche 1520 in einer Banngrenzbeschreibung, anschließend 1564 bei Tilemann Stella, der die Eiche folgenden Worten charakterisierte: "Diser malbaum heist Steinacker aich, ist groß....." Der Baum markierte zu jener Zeit die Banngrenze zwischen Kleinottweiler und Erbach und damit zugleich die Grenze der Herrschaft Hattweiler.
Die Eiche wurde 1943 genauer vermessen und hatte zu diese Zeit eine Höhe von 17 Metern und eine Kronenbreite von 20 Metern.
2002 wurde durch einen Gutachter an der "fast 600 Jahre " alten Baum die "totale Ausmorschung des Stammes" und ein Befall mit Eichenfeuerschwamm festgestellt. Zum Erhalt des Baumes wurde die Kürzung des besonders befallenen oberen Teils empfohlen.
Am 21. Januar 2003 wurde die Eiche um fast die hälfte ihres Stammes gekürzt. Weitere Maßnahmen, die das Überleben des Baumes sichern sollten, wurden ergriffen. Dem Reststamm wurde ein Blechdach aufgesetzt , das den Stamm vor weiteren Witterungsschäden schützen sollte.
2010 wurde der Baum erneut begutachtet und eine positive Lebenserhaltung prognostiziert. 2011 trug er keine Blätter mehr. Heute ist nur noch der Stumpf vorhanden, der als Naturdenkmal erhalten bleiben soll.
Findet also einen Baum der "regelrecht zu Tode gepflegt worden ist"