Alles klar???
Die Lengeder Klärteiche sind wassergefüllte Tagebaurestlöcher der Eisengrube Mathilde des Erzabbaus in der Gemeinde Lengede. Mit Beginn der Erzaufbereitung im Jahr 1914 ist auch der Bedarf an Klärteichraum verbunden. Die ersten Klärteiche I bis V wurden zu beiden Seiten der Fuhse durch Aufschütten von Dämmen, teilweise sogar noch über der noch abzubauenden Erzlagerstätte (spätere Tagebaue I und III/IV) eingerichtet Durch die Naßaufbereitung in den Erzwäschen entstand die sogenannte Aufbereitungstrübe, die zum Absetzen in große Becken (Klärteiche) gepumpt wurde, damit klares Wasser zur Ableitung in die Vorfluter oder zur Wiederverwendung in der Erzwäsche aufbereitet werden konnte
Der Klärteich 5 der hier in Sichtweite ist ging im Jahr 1936 in Betrieb.
Die Lengender Teiche sind heute Naturschutzgebiet
Das Gebiet umfasst mehrere ehemalige, mit Dämmen eingefasste Klärteiche der Grube L
engede-Broistedt und daran angrenzende Flächen. Weitere ehemalige Klärteiche der Grube befinden sich außerhalb des Naturschutzgebietes. Das Gebiet wird geprägt von unterschiedlich großen Stillgewässern, die über ausgedehnte Flachwasserzonen mit großflächigen Schilfröhrichtzonen mit Weidengebüschen verfügen.
Um die Röhrichtzonen als Lebensraum zu erhalten, muss der Gebüschaufwuchs immer wieder zurückgedrängt werden. Im Osten des Naturschutzgebietes sind die ehemaligen Klärteiche IX und VI ebenso wie der ehemalige Klärteich V im Westen des Naturschutzgebietes zum Teil bereits verlandet.
Quellen: wikipedia