Wehranlage "Perfert" Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Am Cache direkt kann man nicht parken, dieser ist nur zu Fuss zu erreichen, auch mit Kinderwagen. Rollstuhlfahrer können bis vor den Perfert bequem gelangen, zum Cache selbst jedoch nicht, da wird Hilfe benötigt. Bitte in der Nähe der Garagen parken.
Bitte Stift mitbringen, da diese immer wieder verschwinden. Stifte sind keine Tauschobjekte, denkt bitte daran.
Perfert
Von den Pulsnitzern auch Hussitenhäuschen genannt. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine bäuerliche Zufluchtsstätte und einen Speicher aus der Zeit der Hussitenkriege um 1429. Im Innern befindet sich eine kleine Ausstellung mit bäuerlichen Geräten.
Quelle:http://www.pulsnitz.de/pulsnitz/content/24/20081008102709.asp
Die Hussitenkriege Die Zeit nach 1415 war von kriegerischen Auseinandersetzungen im Rahmen der Hussitenbewegung geprägt. Nach dem Tod des böhmischen Reformators Jan Hus erhoben sich seine Anhänger und errangen zeitweise im Königreich Böhmen die Macht. Von ihrem Zentrum, der Stadt Tabor aus, unternahmen sie Feldzüge nicht nur innerhalb Böhmens, sondern auch in den sächsischenRaum. Seit 1421 wurde auch die Oberlausitz in die kriegerischen Handlungen einbezogen. 1429 fielen die Hussiten in die Gegend von Pulsnitz und Kamenz ein. Die Einwohner des Dorfes Pulsnitz meißnerseits griffen zur Selbsthilfe. Sie errichteten dr Landschaft angepasst 2 Befestigungsanlagen. Eien, der Perfert, auch Hussitenhäuschen genannt, ist noch erhalten. Die Anlage erhebt sich hinter dem Weitzmannschen Gut, seitlich der Bachstrasse auf einer Anhöhe von 3 m und einem Durchmesser von15 bis 20 m in einer sumpfigen Gegend. Das Giebelhaus hat ein fest gemauertes Grundgeschoss für das Großvieh, einen Fachwerkbereich für die Bewohner und ein Dachgeschoss für das Kleinvieh. Durchsrteiften feindliche Krieger die Gegend, zogen sich die Bewohner in die beiden von Wasser umgebenen Bauernburgen zurück. Durch schmale Fenster konnten sie den Gegner mit Brandpfeilen beschießen. Als die Zeiten ruhiger wurden, kam der eine Perfert zum Weitzmannschen Gut als Speicher, blieb erhalten und war später mit Stroh gedeckt. Der 2. Wehrbau wurde abgerissen. Es gibt von ihm keine Spur mehr. In der Zeit der Hussitenkriege dürfte auch das Bedürfnis entstanden sein, unterirdische Gänge als Verbindungswege anzulegen. Inwieweit solche Gänge im Wehrsystem von Pulsnitz vorhanden waren, ist bis heute nicht bekannt, immerhin hatten sie nach 1700 schon ihre Bedeutung verloren. Die Vermutungen gehendahin, das das Schloss bzw. die Wasserburg mit einem Gang zum Ratskeller (Rathaus) die Verbindung halten konnte und das ein Fluchtgang aus der Stadt vom Rathaus zum Gelände der Schäferei in Richtung Friedersdorf bestanden haben soll. Dort hätten Kuriere hinter dem Rücken des Feindes die belagerte Stadt verlassen können. Eine Bestätigung gibt es aber nicht. Quelle:"Geschichte der Stadt Pulsnitz" Seite 11 bis 13. Nun viel Spass beim Besichtigen des Perfert und suchen des Cache.
Additional Hints
(No hints available.)
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