Seifenfabrik
Edit (21.02.2016): Nachdem die alte Dose ohnehin repariert werden musste, hat sie nun ein Upgrade bekommen. Es handelt sich um einen Schraubverschluss, bitte also nicht unnötig am Deckel anreißen. Größe wurde angepasst, Doseninhalt ist aber nach wie vor der gleiche (Logbuch), Stift weiterhin bitte selbst mitzubringen.
Der Cache war ursprünglich direkt an der Seifenfabrik geplant, darf aber dort leider nicht liegen. Doch bis zur Seifenfabrik ist es nun nicht mehr weit, folgt einfach der Straße weiter bis zum großen, weithin sichtbaren, Schornstein!
Tarnmodus bitte einhalten. Es muss/soll übrigens kein Privatgrunstück betreten werden 
Parken ist direkt vor Ort möglich, es handelt sich jedoch um eine Grüne Zone.

Zur Geschichte der Seifenfabrik:
Pläne zum Bau einer Fäkalienentsorgungsanlage der Stadt Graz wurden am 17. Dezember 1871 von einem Unternehmerkonsortium vorgelegt, welches sich bereit erklärte, „die Abfuhr der menschlichen Ausscheidungen in der Landeshauptstadt Graz zu übernehmen“. Der Bau einer sogenannten Poudrette (Düngemittel)-Fabrik wurde 1872 beschlossen. Die Stadt sicherte den Eigentümern die gesamte anfallende Fäkalmasse zu.
Die ältesten denkmalgeschützten Gebäudestrukturen der Grazer Seifenfabrik wurden im selben Jahr in der damals noch gering besiedelten und zu Liebenau gehörenden Schönau errichtet. Die in roten Backstein erbauten Fabrikhallen mit einem Mansardendachstuhl werden durch einen ca. 50 Meter hohen, viereckigen und frei stehenden Schornstein ergänzt. Die Pläne stammten vom Architekten Georg Niemann, der Baumeister war Jakob Bullmann.
Durch die Geruchsbelästigung kam es zu Widerstand seitens der Bevölkerung. Die Besitzer wechselten in den Folgejahren oftmals. Ab 1889 hieß das Werk Podewilsche Fäkalextraktfabrik. 1916 wurde der Komplex in der Bauweise des Jugendstils erweitert. Im 2.Weltkrieg wurde der Backsteinbau durch einen Bombentreffer schwer beschädigt. Erst ab 1946 kann man von einer Seifenfabrik sprechen, wobei nicht genau überliefert ist, ob auch Seife für kosmetische Zwecke oder nur solche für die Säuberung von Fäkalextraktresten erzeugt wurde. Nach Kriegsende war der Seifenhersteller H. G. Lettner & Söhne KG Inhaber. Nach der Schließung im Jahr 1997 und teilweiser Demontage der Produktionsanlagen nutzten übergangsweise Artisten die hohen Räume im Heizhaus zum Trainieren. 2003 entstand durch Abriss kleinerer Teile und umgreifende Renovierungsmaßnahmen das heutige Veranstaltungszentrum, das aus vier Teilen besteht: Foyer, Fachwerkhalle, Extraktionshalle und Heizhaus.
Das gesamte Areal inklusive der Außenbereiche besitzt eine Gesamtfläche von 32.500 m². Die Veranstaltungsfläche umfasst 1.950 m².
vgl.:Seifenfabrik(Wikipedia)
Zum Cache selbst:
Im Cache ist nur Platz für das Logbuch, Stift bitte selbst mitbringen... (Notfalls werden auch Fotologs akzeptiert) 