Die Oberschwaben-Kaserne am Standort Mengen/Hohentengen (bis 19. April 2006 Fliegerhorst Mengen/Hohentengen) war von 1963 bis zum 26. September 2012 eine Kaserne der Luftwaffe im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg. Über 100.000 Rekruten absolvierten in der Zeit ihre Ausbildung in der Kaserne.
2010 Bundeswehrreform
Infolge der 2010 beschlossenen grundlegenden Bundeswehrreform wurde am 15. Dezember 2010 unter Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) durch das Bundeskabinett zum 1. Juli 2011 eine Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland beschlossen. Da Rekruten der Luftwaffe am Standort die drei Monate dauernde Allgemeine Grundausbildung durchliefen, bevor sie zumeist an einen anderen Standort verlegt wurden, leitete dieser Reformschritt die Standortaufgabe ein; ein fester Bestandteil des durch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) am 26. Oktober 2011 im Bundeskabinett vorgestellten Stationierungskonzept 2011. Die Organisationsmaßnahmen sahen die Auflösung des I. Bataillon Luftwaffenausbildungsregiments und der Sanitätsstaffel vor.
2012 Schließung
Im Januar 2012 kamen ein letztes Mal Rekruten zur dreimonatigen Grundausbildung in die Oberschwaben-Kaserne. Nach Abschluss der Ausbildung verließen diese letzten Rekruten den Standort am 29. März 2012. Dann begann für das verbliebene Stammpersonal die sogenannte Auflösungsphase, welche Ende August abgeschlossen werden konnte. So dürfte die Kaserne seit September militärisch nicht mehr genutzt werden, spätestens jedoch zum Jahresende 2012 leer stehen.
Der Eisenberg
Der Eisenberg war ein kleines Übungsplatzgelände unweit der Oberschwabenkaserne, was durch die Truppe zur Ausbildung von Feldbefestigungen genutzt wurde.
Über das ein oder andere blaue Schleifchen würden wir uns freuen! Und nun viel Spaß beim Erstürmen der Festung