Diese Woche Montag musste mein Sohn zur Kieferorthopädin, mit dem Wartem kam die Idee hier oben einen Cache zu verstecken. Über Whatsapp mit S.Steven1980 kurz geschrieben und Schatzi meinte es wäre eine gute Idee. Nach dem Termin dann nach Hause um zu schauen wie es sich verhält mit den Abständen zu den verhandenen Caches und BINGO wir konnten uns Dienstag mal auf tun um nach zu schauen welches Versteck gut ist.
S.Steven1980 war so freundlich und hat mir beim Anbringen und Koords aufschreiben tapfer zur Seite gestanden und Handwerklich wieder gut gemacht.
Da er seit ein Paar Monaten bei Sophia Jacoba eingebunden ist und mich das nun auch etwas interessiert dachte ich mir das dieser Wasserturm doch auch mal ein Augenmark braucht.
Parkplatz ist rund um da entweder Lidl , Aldi oder am Carolus Einkaufszentrum kann man das Cachermobil abstellen und von verschiedenen Stellen aus ran wandern.
Es muss zu jeder Zeit drauf geachtet werden nicht abzurutschen da es steil runter aber auch rauf geht. Muggler sind natürlich über all und da gilt es wieder Augen auf !!!! :)
IN ÜBACH
GUTE AUSSICHT IM REVIER
Mit seinen 50
Metern Höhe prägt der alte Wasserturm die
Landschaft um
Übach-Palenberg.
Gestützt von
sechs zerbrechlich wirkenden,
turmhohen Stahlpfählen ruht ein kugelförmiger Tank,
der an
eine überdimensionale blaue Zwiebel erinnert, in fast 50
Metern Höhe in
einem eisernen Korsett.
Der weithin sichtbare Speicherbehälter hielt einst Brauchwasser für die
Bergbauindustrie vor. Nun
erfreuen sich Ausflügler und
Technikfreunde über einen Blick von
der Aussichtsplattform, die
auf dem Wasserturm im Rahmen seiner
umfassenden Restaurierung eingerichtet wurde.
Das 49 Meter
hohe Wahrzeichen der Stadt Übach-Palenberg erhebt sich seit dem Jahr 1912
über dem Gelände des
Bergbauunternehmens "
Gewerkschaft Carolus Magnus".
Schon kurz nach seiner
Einweihung galt der Wasserturm als glänzendes Meisterwerk des
Stahlleichtbaus.
Mehrere Jahrzehnte lang verrichtete das heutige Technikdenkmal bis 1989
zuverlässig seinen Dienst,
nur unterbrochen von
der Stillegung der Zeche in 1962
bis zur Nutzung für die
Kolenrückgewinnungsanlage der Bergehalde ab 1975.
Doch mangels Pflege nagte der Zahn der Zeit an
der stählernen Ingenieurs-Spitzenleistung und
hinterließ deutliche Spuren. Dem
neuen Besitzer des
Turmes,
der Stadt Übach-Palenberg, bot
sich 1995
ein trauriges Bild:
Risse durchzogen die
Kugel, und
deren fahrbare Außentreppe hing nur noch an
einer einzigen Rolle herab.
Sie war
ebenso wie die
verschiedenen Laufbühnen und
Aufgänge praktisch nicht mehr zu benutzen.
Lediglich das Fundament
der 600
Tonnen schweren Anlage sowie das fragile
Stahlstrebengerüst hatten die
Jahre des
Betriebes nahezu unversehrt überstanden.
Nach einer umfangreichen Restaurierung zählt die
Anlage mit ihrer auffälligen Kugel und den vier
erhaltenen Brunnen zu den
letzten erhaltenen Ensembles von
Industriewassertürmen in
Nordrhein-Westfalen.
Der Aufstieg am
stählernen Riesen lohnt sich:
Wer den
Blick von
der Aussichtsplattform schweifen lässt,
dem entfaltet sich ein von
Industrie und
Kohlenförderung geprägtes Panorama.
Quelle NRW-Stiftung