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Das Duell der Musketiere

A cache by Criks Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/15/2015
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ich habe keine Ahnung, was man an den obigen Koordinaten finden kann, aber sicher keinen Cache...

Das Duell der Musketiere.


Als ich noch ein Kind war, gehörte Alexandre Dumas zu meinen Lieblingsschriftstellern. Schon in sehr jungen Jahren - es war direkt nach der Grundschule, glaube ich - habe ich meinen ersten Roman „Der Graf von Monte Christo“ gelesen. Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Die Geschichte hat mich dermaßen gefesselt, dass ich nur ein Wochenende brauchte, um das Buch zu lesen. Tagsüber nutzte ich jede freie Minute, um zu lesen und nachts lag ich unter der Decke mit der Taschenlampe und las. Haben eure Eltern euch auch gesagt, dass man die Augen schädigt, wenn man im Dunkeln liest? Ganz sicher haben sie das....

Danach folgten Romane, die die wunderbare Geschichte der Musketiere erzählten. Sie faszinierte mich geradezu. In meinem Kopf entstanden meine eigenen Bilder der damaligen Zeit, so dass ich danach keine einzige Verfilmung sehen konnte ohne enttäuscht zu werden. Gerade die letzten Werke der Kinofabrik – furchtbar! Aber genug davon…

Für diesen Cache habe ich mir meine eigene Geschichte kreiert. Ich hoffe ihr werdet Spaß daran haben… Wir starten unsere Zeitmaschine und reisen in die damalige Epoche, um die Geschehnisse von damals mit eignen Augen zu sehen und selbst zu erleben…

Wir befinden uns also in Frankreich einige Jahre nach den Ereignissen, die in dem bekannten Roman von Alexandre Dumas geschildert werden. Die Machtkämpfe in Paris verschärfen sich die aufs Unerbittliche. Und so versucht Kardinal Richelieu die Macht des Königs Ludwig XIV und die starke Position seiner Musketiere mit allen nur erdenklichen Mitteln zu schwächen und die königliche Autorität zu untergraben. In dieser Zeit versucht auch der König sich mit treuen und vor allem kampferprobten Männern zu umgeben. Und wir wissen ja alle, wie schwer es ist gute Leute zu finden. Die Soldaten der Königlichen Garde, die Monsieur des Essarts befehligt, sind zwar formal dem König unterstellt. Die Garde agiert aber de facto im Interesse des Kardinals und das so offensichtlich und dreist, dass es den König regelrecht zu Weißglut treibt. Er hat seinen Einfluss auf die Garde längst verloren. Und nicht nur das…

Die uns allen bekannten Musketiere haben sich längst zu Ruhe gesetzt. Porthos ist inzwischen Witwer und langweilt sich auf seinen Besitztümern. Aramis lebt weltabgewandt in einem Kloster in Nancy. Athos lebt zu zweit mit seinem Sohn Raoul auf dem Gut, das er geerbt hat. Und unser geliebter d’Artagnan? Man sagt, er ist im Dienste des Königs im Krieg gegen die Engländer gefallen. Wie traurig...

Wir, lieber Cacher, sind gerade dabei unbemerkt einem Gespräch zu lauschen, das zwischen dem Graf Rochefort und Kardinal Richelieu stattfindet. Es geht dabei um ein illegales Duell, dessen Zeuge der gute Graf zufällig wurde. So ein Vergehen ist dem Kardinal geradezu willkommen, um die Musketiere des Königs dingfest zu machen. Auf diese Gelegenheit hat er gewartet.

„Eure Eminenz“, - berichtet Graf Rochefort, - „gestern Abend war ich mit ein paar Männer in Saint-Cloud in der Taverne "Der blaue Pfau". Kurz nach unserem Eintreffen dort ist auch gleich eine ganze Kavalkade der Musketiere mit ihren Dienern eingetroffen. Ich kannte zwar keinen von ihnen, aber ich habe etwas von ihren Titeln und Namen mitbekommen und habe einige Wappen und Embleme, die ihre Hüte und die Kleidung der Diener oder das Pferdegeschirr schmückten, gemerkt.“

„"Der blaue Pfau" war zu der Zeit schlecht besucht. Es waren nur eine Handvoll Gäste da: der alte und gebrechliche Bonacieux, ein junger Offizier in Marineuniform und der Ihnen bekannte Monsieur Dujardin mit Madame Cotillard. Die Musketiere haben sich paarweise an die kleinen Tische im Séparée gesetzt.“ – fährt Rochefort fort. „Der Musketier mit dem Emblem des Bären saß mit dem gewissen Grafen, ein d’Estrées - mit dem Musketier, den alle „Herzog“ nannten, sowie ein gewisser Lacosté - mit dem Musketier, dessen Wappen, wie es schien, nicht umsonst ein wütendes Wildschwein enthielt.

Plötzlich sprang der Herzog auf, schlug mit der Faust auf den Tisch, so dass die darauf stehende Vase entzweibrach und nannte den Musketier mit dem Bären im Wappen eine Kanaille und dass er für seine Worte mit Blut bezahlen wird. Schon bald entflammte ein Streit, der in einem Duell zu sehr harten Bedingungen mündete: jeder musste gegen jeden kämpfen - mit Ausnahme desjenigen, mit dem man an einem Tisch saß. Alle gingen raus und hier, auf der Straße, neben dem Taverne hat der Musketier mit dem heraldischen Löwen im Wappen den Degen mit dem bereits erwähnten Grafen gekreuzt; ein Chevalier – mit dem, den er Monterano nannte, und Bernard - mit dem Musketier, der im Wappen einen Hirsch trug.

Der Kampf ist mit unbedeutenden Kratzern zu Ende gegangen. Plötzlich kam die Gardestreife um die Ecke. Alle sechs Musketiere sprangen in die Sättel und ritten davon. Das ging so schnell, dass ich es kaum geschafft habe an ihnen dran zu bleiben. Wir ritten zum Kloster des Choues, und dort, auf dem Brachland, entflammte der Kampf erneut, weil der Viscount im Scherz eine zweideutige Bemerkung in Richtung d’Estrées geworfen hat, der sich dadurch in seiner Ehre verletzt fühlte. Nun tauschte jeder seinen vis-a-vis: der Musketier mit dem Emblem des Bären raufte sich mit einem Méliès; der Viscount - mit Bouquet, und der Musketier mit einem Fuchs im Wappen - gegen den Marquis. Ich versteckte mich hinter einem Baum und sah mir den Kampf aus sicherer Entfernung an. Bei diesem Kampf, Monsignore, wurde einer der Musketiere schwer verletzt“, – sprach er weiter. „Der Verwundete wurde ins Kloster getragen, und das Gefecht ist mit noch größerer Verbitterung entbrannt, womöglich, weil man wieder den Gegner gewechselt hat. Alles ging genauso schnell zu Ende wie es anfing: der Musketier mit dem Emblem einer Maasechse hat dem Baron den Degen ausgeschlagen, und der mit dem Wappen des Bären hat d’Estrées in die Ecke getrieben und er schließlich aufgeben musste.

Plötzlich entdeckte mich einer der Musketiere und lief auf mich zu. - Ein Spion! Lass ihn nicht entkommen und zog sein Degen. Ich lief davon, so schnell ich konnte, bis ich zu meinem Pferd kam, der ein paar hundert Meter entfernt stand und konnte so entkommen…“

„Halt, Rochefort!“ - unterbrach ihn Kardinal. „Ich habe genug gehört! Die Informationen sind ausreichend. Ich weiß jetzt ganz genau, wer sich an diesem illegalen Duell beteiligte! Ich gehe sofort zum König! Er wird seine Begnadigung der Musketiere vom letzten Monat annullieren müssen! Jetzt habe ich sie da, wo ich sie haben wollte! Hа! Dem Kapitän der Musketiere de Tréville wird es dieses Mal zweifellos nicht gelingen sein Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Diesmal nicht, de Tréville! Diesmal nicht!“ - sagte der Kardinal und verschwand hocherfreut hinter der geheimen Tür neben dem Kamin in der hinteren Ecke des Zimmers, dessen einziges großes Fenster nach Süden gerichtet war - mit dem Blick auf den Exerzierplatz. Rochefort schaute aus dem Fenster. Dort unten übten gerade des Essarts mit seinen fünf besten Soldaten der Garde den Fechtkampf. Es stand die gleiche Truppe auf dem Platz, die vor etwa einem Monat von den oben genannten Musketieren beim Versuch der Festnahme regelrecht vorgeführt wurde. Des Essarts empfand die Niederlage gegen die Musketiere als eine Beleidigung seiner Uniform und schwor Rache. Bald wird er seine Chance bekommen…

…Und Rochefort, der insgeheim über die aktuelle Entwicklung sehr erfreut war, konnte nicht begreifen, auf welche Art und Weise man aus den bruchstückhaften Informationen etwas Ganzes reproduzieren konnte. Er sah auf das Blatt Papier, auf dem Richelieu die Namen und Titel notiert sowie das Wappen jedes der Musketiere gezeichnet hatte und es schien ihm, dass Monsignore in der Tat über den Scharfblick verfügte, über den alle sprachen, die Kardinal Richelieu kannten…


Viel Spaß beim Rätseln!

Oh! Das hätte ich beinahe vergessen: immer schön einen Stift mitnehmen...



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Additional Hints (Decrypt)

Svany: gbgrf Ubym. Ovggr trug ibefvpugvt zvg qre Qbfr hz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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