Über 110 Jahre ist es her, dass der heutige Gelsenkirchener Stadtgarten, 1897 unter dem Namen Kaiser-Wilhelm-Park der Öffentlichkeit übergeben wurde. Wenige Jahre später wurde ein Alpinum, das später auch als „Grottengarten“ bekannt wurde, im nördlichen Teil des Stadtgartens, in der Nähe der Zeppelinallee angelegt. Ein Bachlauf entsprang einer künstlichen Felsformation als Wasserfall und floss mäandrierend in den „Nympheenteich“. Mit der Zeit wurde diese Anlage allerdings nach und nach zurückgebaut. Vollständig mit Efeu überwuchert geriet sie in den 60er Jahren in Vergessenheit. Nun jedoch, im Zeichen der Entente Florale ist die künstliche Felsformation aus ihren Dornröschenschlaf erweckt worden.
Auf einer Fläche von über 500 m² erstreckt sich nun ein Japanischer Garten, der die Steine und Felsen als Gestaltungsmerkmale mit aufnimmt und im Kare-Sansui-Stil neu interpretiert. Dabei wird eine Berg- und Wasserlandschaft dargestellt, wobei das Element Wasser durch graue, in Wellenform geharkte Steinschüttungen symbolisiert wird. Typische japanische Pflanzenarten wie Bambus, Zierkirschen, eine Bonsai-Kiefer und ein Roter Schlitzahorn vervollständigen das von Gelsendienste - Landschaftsingenieurin Daniela Pucknus konzipierte Landschaftskunstwerk. Eingerahmt wird der Japanische Garten von einer aus alten Eiben und Stechpalmen bestehenden Vegetation, die hier schon seit vielen wächst und somit in das Gesamtbild integriert werden konnte.
Quelle: GELSENDIENSTE
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