Bronzezeit (1500 - 500 vor Christus).
- ca. 200 m nördlich gibt es einen Gedenkstein
Um 1800 vor Christus setzte sich die Bronze, eine harte Legierung aus Kupfer und Zinn, als wichtigster Werkstoff durch. In der mittleren Bronzzeit (1200 -750 vor Christus) wurden Tote dieser Gesellschaft von Ackerbauern und Viehzüchtern untern künstlichen Hügeln beigesetzt. Das lässt Einflüsse der Mitteldeutschen und Böhmischen Schnurkeramikkultur erkennen. Für das Jenseits wurden häufig Männer mit Waffen und Frauen mit Schmuck sowie beide mit Verpflegung in Gefässen aus Ton ausgestattet.
Die Grabhügel haben etwa 8-10m Durchmesser und der Körper der Toten ist mit Steinen bedeckt. Da solche Grabhügel sichtbar waren und leicht ausgeraubt werden konnten, sind nur wenige unversehrt erhalten geblieben. Ausserdem waren sie später dem Ackerbau im Weg und wurden meist eingeebnet.
An dieser Stelle befand sich eine Gruppe von 30 oder mehr Gräbern, von denen einige durch die Anlage von Gärtnereien und Wohnhäusern 1908 zerstört wurden. 1909 und 1917 wurden hier Untersuchungen angestellt. Ein Gedenkstein erinnert heute noch an die Grabhügel.
(Volker D. Laturell: Feldmoching/Hasenbergl, 2000)