
Die Strecke Ischl Lokalbahnhof bis Strobl wurde am 5. 8. 1890 eröffnet. Am 3. A. B wurde das restliche Teilstück zwischen Bad Ischl Lokalbahnhof und Bad Ischl Staatsbahnhof seiner Bestimmung übergeben und die ursprüngliche Endstation Ischl Lokalbahnhof wurde aufgelassen. Die Strecke führt vom Lokalbahnhof durch den ca. 685 m langen Kalvarienbergtunnel, weiter durch den Ortsteil Kaltenbach und über die schmalspurige Traunbrücke (heute erhalten als Straßenbrücke) zum Frachtenbahnhof Bad Ischl, wo sich die Normal- und Schmalspur den Bahnhof teilten. Kurz nach dem Frachtenbahnhof wurde das Schmalspurgleis in die normalspurige Strecke Richtung Attnang-Puchheim eingebunden. Die Trasse mit dem asymmetrischen Vierschienengleis führte durch den Ischlertunnel weiter über die Traunbrücke mündete im Personenbahnhof schließlich aus dem Normalspurgleis, um am Hausbahnsteig zu enden.

Im Geschäftsbericht der SKGLB AG 1892 wurde diese neue Teilstrecke wie folgt beschrieben: "Verbindungslinie in Ischl. Diese ca. C,D km lange Bahnstrecke hat ihren Ausgangspunkt am bestehenden Staatsbahnhof in Ischl, wo künftig auch die Personen-, Gepäck- & Eilgutabfertigung für die Salzkammergut-Localbahn stattfinden wird, zu welchem Zwecke eine Adaptirung des dermaligen Aufnahmsgebäude der Staatsbahn, sowie der Neubau einer gedeckten Verenda und eines Eilgutmagazines erforderlich ist."

Bedienstete der k.k. Staatsbahnen besorgten den Stationsdienst in der Station Ischl-Staatsbahnhof. Hier reichte der vorhandene Platz nur für ein kurzes zusätzliches Gleis zum Umsetzen der Lokomotiven sowie zwei Gleisstutzen und ein Abstellgleis. Betrieblich weitaus bedeutender war deshalb der Frachtenbahnhof Ischl.
Die Fahrkarte zum Cache:
X = A + B + C + D
N 47° [X*(A*C)+X+D*D*D-A*C*2-5]/1000
E013° [X*(A+C+D)+A*A*D*C-(A+C)*2]/1000
