Kurz vor der City (Fußgängerzone) Darmstadts und an einer der Einfallstraßen nach Darmstadt, gegenüber vom schönen Jugendstilbad gelegen, treffen Friedrich Pützer u. Landgraf Georg aufeinander. Neben den wenigen noch verbliebenen kostenlosen Parkplätzen Darmstadts in unmittelbarer Nähe hat man bereits einen Blick auf das Darmstädter Schloss, die Landgraf-Georg-Str. hinunter.
Friedrich Pützer (25. Juli 1871 - 31. Januar 1922) war besonders prägend in seiner Tätigkeit in Darmstadt, wo er zahlreiche Spuren hinterließ.
Zitat Wikipedia.de:
"Einige Werke Pützers haben Jugendstilelemente, so der Hauptbahnhof Darmstadt. Pützer war gemäßigt reformfreudig, pflegte eigentlich den traditionalistischen Stil der Zeit nach der Jahrhundertwende und war vom Expressionismus beeinflusst. Die Gegnerschaft Pützers und seiner ebenfalls dem traditionellen Bauen verschriebenen Professorenkollegen an der Technischen Hochschule bewirkte, dass der Einfluss der Architekten der Darmstädter Künstlerkolonie auf das Gesamtbild der Stadt gering war.
Wegweisend für die Geschichte des Arbeiterwohnungsbaus war Pützers bereits 1905 entworfene Wohnsiedlung auf dem Gelände des Chemie-Unternehmens Merck, die allerdings nur zu rund einem Fünftel verwirklicht und in den 1970er Jahren abgerissen wurde.
Verschiedene Rufe an die Technische Hochschule Hannover, die Technische Hochschule Charlottenburg sowie vertrauliche Anfragen der Technischen Hochschule München hat er nicht angenommen. Friedrich Pützer lehrte an der Technischen Hochschule Darmstadt bis zu seinem Tod; er starb bereits im Jahr 1922 mit 50 Jahren nach eineinhalbjährigem Krankenlager. Er war mit Elisabeth Selck verheiratet. Aus der Ehe sind zwei Söhne hervorgegangen. Das Grab von Püttzer, das seiner Frau sowie seiner zwei Söhne befindet sich auf dem Waldfriedhof Darmstadt."
Achtung, hohe Muggelgefahr, insbesondere zu den Stoßzeit zu Schulschluß und Feierabend! Es muss natürlich kein Privatgründstück betreten werden.