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Transport von Gesteinen im Wellergrund EarthCache

Hidden : 10/1/2015
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Vor Ort findet ihr keine Informationstafel. Alle zur Beantwortung erforderlichen Antworten findet ihr im Listing bzw. direkt vor Ort. Wenn ihr das Listing aufmerksam lest und ihr vor Ort aufmerksam beobachtet, wird das Lösen der Fragen kein Problem sein !


Transport von Gesteinen im Wellergrund


Alle Gesteine werden im Laufe der Zeit von verschiedenen Medien abgetragen und in tiefer gelegene Bereiche abtransportiert.

Das Abtragen wird auch Verwitterung oder Erosion genannt.

Man unterscheidet zwei Arten der Verwitterung:

Mechanische (physikalische) Verwitterung

Chemische Verwitterung

mechanische Verwitterung (Beispiele):

Temperatursprengung / Frostsprengung

Salzsprengung (auskristallisieren von Salzen in Spalten)

Ein weiteres Medium ist Wasser in Form von Küsten- oder Flusserosion.

Flüsse verursachen Erosion durch Abrasion (abscheuern) der Gesteine, über die sie hinwegfliessen, in dem die im Wasser mitgeführten Sand- und Gesteinspartikel als Werkzeuge dienen.

Auf diese Weise können Flüsse tiefe Täler und Schluchten graben oder Wasserfälle bilden – wenn sie zum Beispiel auf unterschiedlich harte Gesteine treffen.

Chemische Verwitterung

Im Gegensatz zur physikalischen Verwitterung kommt es bei der Mehrzahl der Prozesse, die der chemischen Verwitterung zugeordnet werden, zu stofflichen Veränderungen der Gesteine. Fast alle Prozesse der chemischen Verwitterung finden unter Mitwirkung des Wassers statt. Das Gestein wird vom Wasser selbst oder von im Wasser gelösten Stoffen angegriffen. Die physikalische Verwitterung begünstigt die Prozesse der chemischen Verwitterung, da sie die Gesteine lockert und zerteilt. Somit erhält das Gestein eine größere Oberfläche und vermehrte Angriffspunkte für die chemische Verwitterung.

Wer mehr erfahren möchte wird zum Beispiel hier fündig:

http://www.wissen.de/chemische-verwitterung

Transport

Meistens bleiben Verwitterungsprodukte nicht am Ort liegen, sondern werden wegtransportiert:

Transport durch Wasser

… gehört sowohl zu den Transportmitteln als auch zur Verwitterung/Erosion.

Das wichtigste Transportmittel ist das fliessende Wasser. Die Verwitterungsprodukte können entweder gelöst oder als Feststoff befördert werden. Je nach Wassergeschwindigkeit und Korngrösse schwebt das Material entweder als Suspension im Wasser oder wird geschoben und gerollt (Geschiebefracht). Geschiebe wird nur bei Hochwasser verfrachtet und entfaltet dabei eine ungeheure Erosionswirkung (siehe Verwitterung).

Transport durch Wind

Transport durch Gletscher

Transport durch Schwerkraft

An Berghängen kann das Material in Bewegung geraten und mit Hilfe der Schwerkraft als Rutschung oder Bergsturz zu Tal transportiert werden.

Der EC:

Vor Ort findet man Beispiele für den Transport durch Wasser und durch Schwerkraft:

Der Wellergrund ist ein Tal des Süntelmassivs, das bei Schneeschmelze durch die Kraft der abfließenden Berggewässer aus dem felsigen Südrand der Hochfläche ausgespült wurden.

Im Dezember 1931 war nach einer strengen Frostperiode der Erdboden bis in tiefe Schichten hinein gefroren.

Anfang Januar erfolgte ein rapider Wetterumschwung, warme Luftströmungen aus dem Westen brachten anhaltenden Regen.

Die oberen Erdschichten wurden vollkommen aufgeweicht und gelockert, orkanartige Stürme rüttelten an den Baumkronen.

Unter diesen Voraussetzungen vollzog sich, von den Menschen unbemerkt, in der ersten Januarwoche im einsamen Tal des Wellergrundes ein gewaltiges Naturereignis.

Am oberen Steilhang der Südwehe, dort wo das Dachtelfeld nach Süden ausläuft, rutschten die aufgeweichten Bodenmassen mit fast 5 ha Buchenhochwald in die Talsohle.

Erst Tage später wurde dieser Erdrutsch bemerkt.

Die Erdmassen hatten den Holzabfuhrweg und den Bach ins Tal verschüttet und sich bis an den gegenüberliegenden Hang zu einem zehn Meter hohen Damm zusammengeschoben.

Die Voraussetzungen zu einem natürlichen Bergsee waren geschaffen.

Es entstand so ein See von der Größe eines Fußballfeldes.

Die spezielle Geologie des Süntelmassives ist der Grund weshalb man hier den Transport von Gesteinen besonders gut sehen kann:

Die oberen Hangpartien in dieser Gegend werden in der Regel von Korallenoolith-Bänken gebildet, die nur selten mehr als 5-10 m hoch sind.

Da die darunterliegenden weichen Heersumer Schichten stärker abgetragen werden und den darüberliegenden Korallenoolith-Bänken somit der Boden entzogen wird, stürzen diese nach und nach in größeren Verbänden ab oder sacken in großen Rutschungen zu Tal.

Die untersten, flachen Hangpartien und die Talsohlen bestehen nach der geologischen Karte aus eiszeitlichen Schottern.

Darin schneiden sich die Bäche in kleinen gebundenen Mäandern ca. 5m tiefe Kerben ein…

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Um diesen Earthcache loggen zu dürfen, müsst ihr folgende Aufgaben erfüllen:

Beantwortet folgende Fragen über das MessageCenter (da kommt die Antwort an schnellsten) oder sendet die Antworten an unser Profil oder direkt an teamchritho@go4more.de :

Auf dem Weg von WP 2 zum Final und auch zurück schaut euch den parallel fließenden Blutbach und die Umgebung genau an.

Beobachtet auch ob und wie sich kurz vor dem See das Gelände verändert (der Blutbach und die Hänge rechts und links von euch…)

Beschreibt mit eigenen Worten woran ihr erkennen könnt dass der Blutbach Sedimente abträgt.

Was könnt ihr heute noch ausmachen das mit dem Bergsturz 1932 in Verbindung gebracht werden kann ?

Ihr dürft loggen sobald ihr die Antworten abgeschickt habt ohne auf eine Antwort zu warten. Falls damit etwas nicht stimmen sollte, melden wir uns bei euch. Logs ohne Beantwortung der Fragen werden gelöscht.

Übrigens: Wer Lust hat kann von Stage 3 (rechts halten) auch zum Hohenstein hoch wandern und auf der anderen Seite wieder zurück zum Parkplatz - wirklich empfehlenswert !

verwendete Quellen:

geodienst de

weserberge.de

hoefingen.net

eigene



Erstellt mit gcffm Listing Generator

Additional Hints (Decrypt)

Nhs qrz Jrt iba JC 2 mhz Svany haq nhpu mheüpx fpunhg rhpu qra cnenyyry syvrßraqra Oyhgonpu haq qvr Hztrohat tranh na. Orbonpugrg nhpu bo haq jvr fvpu xhem ibe qrz Frr qnf Tryäaqr ireäaqreg (qre Oyhgonpu haq qvr Uäatr erpugf haq yvaxf iba rhpu…) Orfpuervog zvg rvtrara Jbegra jbena vue rexraara xöaag qnff qre Oyhgonpu Frqvzragr nogeätg. Jnf xöaag vue urhgr abpu nhfznpura qnf zvg qrz Oretfghem 1932 va Ireovaqhat troenpug jreqra xnaa ?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)