Eine Wanderung um den schönen Thümmlitzsee kann man gut und gern zu jeder Jahreszeit wiederholen, sie wird immer auf ihre eigene Art besonders und eindrucksvoll sein. Dieser Multi dauert etwa eine Stunde, außer fürs Final müssen die Wege und Pfade für den Cache nicht verlassen werden (natürlich ist auch im Thümmlitzwald das Pilzesuchen usw. im weglosen Wald erlaubt).
Wir werden den erst 40 Jahre alten Staudamm sehen, aber auch uralte Zeugen der Besiedlung vor über tausend Jahren. Größtenteils gehts durch die stille wunderschöne Natur. Wir beginnen allerdings am "grünen Badestrand", und der ist an heißen Sommerwochenenden dicht bevölkert.

Auf einem Schild können wir dort lesen, wieviel Euro dort das Einschiffen kostet, also "A" Euro. Das Schild soll momentan fehlen, deshalb verraten wirs hier: es kostet 10 Euro.
Weiter gehts zu 51° 11.(38*A) / 012° 47.(96*A). Dort an einem Handrad, welches eine wichtige Drehspindel bewegt, zählen wir "B" dicke eiserne Speichen.
Wir gehen den Weg einfach in derselben Richtung weiter, noch etwa (A*B) Meter bis zu einer Waldwegekreuzung . Auf dem Lageplan dort ermitteln wir, welche Parzelle "CDE" zwischen den Parzellen 98 und 110 liegt. Es ist eine ungerade Zahl.
Auf einem Wanderpfad suchen wir uns den besten Weg zum Zahlenschild bei 11.E76 / 48.(CDE+CDE). Dort merken wir uns die größte vorkommende Ziffer als "F" (es geht um den Zahlenwert und nicht um die Größe in cm) und folgen dem großen eisernen Wegweiser noch weitere (F*F) Meter.
Dort war mal 2m hoch an einem Baum der Wegweiser zu einem uralten Relikt vergangener Zeiten (ACHTUNG: der Wegweiser ist noch da, liegt aber mitsamt der abgesägten Kiefer schräg im Wald - man findet die Informationen dieses Schildes aber auch auf der Rückseite des grünweißen Waldweg-Fahrverbotsschildes). Auf dem weiteren Weg bleiben wir im Zweifelsfall immer schön in Ufernähe. Am rechten Wegrand zählen wir dort "G" vom Weg aus gut sichtbare Beton-Bänke. Zu Kontrollrechnung: an jeder Bank sieht man "G*4" Gewindestäbe, an denen einst die Latten zum Sitzen befestigt waren.

Wenn uns unser archäologischer Spürsinn sagt daß wir angekommen sind, malen wir uns in unserer Phantasie aus wie dort Blockhütten, Palisaden und ein Tor gestanden haben mögen, und weiter hinten in der Aue das einstige Sorbendorf Babitz, von dem wir später noch das letzte bewohnte Haus sehen werden. Die früher zu zählenden Treppenstufen am zerstörten Insektenhotel liegen schwer zugänglich unter Windbruch begraben, deshalb gibt es dafür nun eine neue Station. Bei 51° 11.(B+C)(B+G)B 012° 48. BBD helfen einige Granitplatten ein kleines Bächlein zu überqueren. Die Anzahl dieser sehr schweren Brocken multipliziert mit drei ergeben unsere Variable H.
Überraschend begegnen wir bei 11.(B+G)HH / 48.(H-4)55 einem berühmten und von vielen Menschen geliebten Mann, wir lesen dort auch seinen Namen welcher "i" Buchstaben hat. Wer sich unsicher ist, kann stattdessen auch links um die Ecke die "i" Buchstaben des Vornamens vom Herrn Schindler zählen.
Beim Vorfinal an der Position 11.i69 / 48.GF9 zählen wir ALLE senkrechten Geländerstangen, das müßten "K" sein. Vorsicht, da gibts 2 gefährliche Löcher im Boden.
Und nun isses schon soweit, wir können mit 11.iF7 / 48.(K+3)4 die Finalposition ausrechnen :-) und uns dort vom Spoilerbild helfen lassen.
Viel Freude und Viel Erfolg !
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