Das Haseltal war zur Landwirtschaft nicht gerade geeignet: die steinigen und steilen Hang- und Ackerflächen brachten nicht allzu viel Ertrag und die Bauern im Grund hatten es nicht leicht.
Aber die Gegend bot dafür etwas anderes; nämlich Erzadern, Holz zur Verhütung und Wasserkraft zur Eisenverarbeitung. So kann es im 15. und 16. Jahrhundert zu einer Blütezeit der Stadt. Dazu entwickelte sich die Produktion von Eisenerzeugnissen wie Nägeln, Korkenziehern und Werkzeug.
Das setzte sich auch nach dem Ende der Erzförderung fort und noch heute gibt es viele, sehr gute Eisenverarbeitungs- und Werkzeugbetriebe im Haselgrund.
Hier noch einige Wörter zum Thema Eisen und Schmiede auf Steinbacher Platt:
Waschett - Werkstatt
Schmedde - Schmiede
Schmeddefüücher - Schmiedefeuer
Uumest - Amboss
Huumer - Hammer
Plotz - breiter Hammer zum Nagelschmieden
Schruuwezi-er - Schraubenzieher
Zaai - Eisenstab (als Ausgangsmaterial zum Nägelschmieden)
Schmörcheler - Schleifer
Näälköäbber - Nagelschmied
(aus dem Heft "Sellemoa önnern alle Schloos" der Mundartgruppe des
Vereins "Heimatliches Brauchtum" Steinbach-Hallenberg)
Neben dem Cache erwartet euch auch eine Bank mit einer schönen Aussicht auf die Kniebreche, den Arzberg und Rotterode.