Hier stehst du im von den Einheimischen "Schart" genannten "Schachtholz". Dieser Name kommt vom Bergbau, der hier vor Jahrzehnten betrieben wurde. Abgebaut wurde Ocker, eine Farberden-Art. Heute noch ist im nicht weit entfernten Troschenreuth eine Farberden-Grube in Betrieb, in der rote Farberde, "Bolus" oder auch "Rötel" genannt, abgebaut wird. Der hier im Waldboden befindliche Ocker wurde Teils untertage, in kleinen Stollen, teils aber auch im übertage-Bau abgebaut. Die Spuren des Bergbaus sind heute noch zu sehen. Zu deinen Füßen befindet sich das Gestell einer Lore, mit der das abgebaute Material durch den Wald transportiert wurde. Die eingestürzten Stollen sind heute noch durch Löcher im Boden erkennbar. Egal welchen Weg du in den Wald hinein nimmst, fast immer stößt du am Wegesrand auf Grubenartige vertiefungen, welche von den eingestürzten Stollen herrühren. Die abgebaute Farberde wurde verkauft, oft an die in der Region angesiedelten Farbmühlen, die sich zahlreich an den Bachläufen angesiedelt hatten. Die letzte Farbmühle, die im letzten Jahrhundert ihren Betrieb einstellte, befand sich in Hainbronn.
Der Cache liegt unweit der Straße zwischen Neuhof und Lobensteig und ist mit dem Auto zu erreichen. Parkt aber bitte in der Einfahrt, gegenüber des Wohnhauses und geht die letzten Meter zu fuß. Achtung! In diesem Haus wohnen Muggel mit Ferngläsern!
Die Schwierigkeit besteht nicht im Finden, sondern im Öffnen. Der Kasten ist doppelt verschlossen, da muss man ein bisschen tüfteln. Bitte nichts kaputt machen, es geht alles ohne Gewalt und Kraftanstrengungen ;) Ein Schlüssel ist vor Ort, einfach mal am "Alten Eisen" nachsehen.