Der gemeine Nano
Definition: Der gemeine Nano ist eine besondere Art von Cachebehältern. Diesen zu finden ist natürlich meistens nicht so einfach. Da er im Listing als Mikro angegeben werden muss und noch kleiner als eine 1 Euro Münze ist. (siehe Bild)In den meisten Fällen braucht man viel Fingerspitzengefühl oder manchmal sogar eine Pinzette um diese Art von Dosen bergen zu können.

Versteck: Die gemeinen Nanos sind in der Regel magnetisch und werden daher in den meisten Fällen an irgendwelchen metallischen Gegenständen befestigt. Allerdings gibt es auch diverse Tarnungen wie z.B. ein Golfball, Tannenzapfen oder sogar eine Schraube. Viele verschiedene Varianten haben die diversen Geocaching Shop´s und sogar der offiziellen Shop im Angebot. Kreative Geocacher mit dem nötigen " Know how" bauen diese gemeinen Nano´s auch selber. In diesem Sinne sind daher viele verschiedene Verstecke möglich.
Suchen: Auch bei der Suche dieser vielen kleinen fiesen Dinger sind die Geocacher meistens mit einem GPS Gerät oder auch einem Smartphone mit entsprechender Software unterwegs. In der Stadt auf dem Land, im Wald oder auf bzw. unter dem Wasser können sich die Caches verstecken. Es ist grundsätzlich darauf zu achten, dass man beim Suchen der Dosen so unauffällig wie möglich vorgeht, da die gemeinen Muggels überall lauern und uns beobachten.
Rätsel: Warum gibt es Mystery Caches? Viele Owner haben die Absicht ihren Cache zu schützen oder einfach nur die Schwierigkeit des Caches auf eine Wertung von 10 Sternen zu drücken, damit auch ja keiner diese Dose findet. Es gibt glücklicherweise Rätsel die lösbar sind und hinter denen sich auch ein sehr gut ausgearbeiteter Cache versteckt, wiederrum kann man auch das Pech haben und drei Wochen an einem Rätsel knobeln und nur ein in Wald gelegten Petling finden. Dies ist von Owner zu Owner unterschiedlich.
Loggen: Wenn nach anstrengenden Rate-Abenden im Freundeskreis oder dem höchsten Gebot endlich den Ort entschlüsselt hat oder der Groschen viel und man denkt das das Logbuch aus dem Nano geholt werden kann, ihn dann nach qualvollen, mehrmaligen Suchen findet, logt man am besten so:
- „schnell gefunden“
- „TFTC“
- „mit xyz fix eingesammelt“
- „Netter Cache für zwischendurch“
- „;-)“
- „Homezone heute bereinigt“
- „war ganz leicht“
- "Was soll denn das sein, cachen auf einer Müllhalde, die auch noch von den Ownern angelegt wurde...Wenn das bei mir im Wald wäre, würde es sofort eine Anzeige wegen Umwelt Verschmutzung geben, danke für die verlorene Zeit"
P.S. es war ein Mystery und die Koordinaten wurden nicht geändert.
Spezies: Der gemeine Nano ist in unseren Gefilden ziemlich weit verbreitet. Oft versteckt er sich in kleinen Löchern, hinter irgendwelchen Gittern oder einfach nur unter einer Hutmutter, aber auch schon Bierdeckel oder ähnliche Dinge waren zu finden. Dennoch gibt es immer wieder Geocacher die ihn nach gefühlten, ewigen Stunden, finden und sein "riesiges" Logbuch signieren.
Nebenwirkungen: Bei dieser Art von Dosen ist darauf zu achten, dass man nicht wahnsinnig wird, wenn man sie mal nicht finden sollte. Da ist es Ratsam einfach mal eine Nacht drüber zu schlafen und einen zweiten, dritten, vierten fünften oder sechsten Versuch zu starten. Wenn man dennoch nicht weiter kommen sollte, einfach mal den Owner "nett" anschreiben und um Hilfe bitten.
Weiter Nebenwirkungen wie Haarausfall, Schlaflosigkeit, Erbrechen und plötzliche Schreikrämpfe können in den seltensten Fällen auftreten.
Zusammenfassung: Die gemeinen Nano´s sind bei vielen Cachern nicht so beliebt, schon gar nicht im urbanen Gelände. Daher werden sie auch ungern gesucht, wenn aus dem Listing zu erkennen ist das es sich um ein Nano - Cache handelt.
Hint: Wer einen Hint will, sollte einen Klick auf "Entschlüsseln" wagen, in den meisten Fällen ist der Hint bei dieser Art von Dosen der gleiche "magnetisch" und obligatorische Pflicht. Aber jeder erfahrene Geocacher weiss das. Das ist die 1. goldene Regel des Geocachens an sich und trägt dazu bei den Spass am Spiel nicht zu verlieren.

