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Unkraut ? Mystery Cache

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Team Froschmutter: Hier ist Schluss! Vielleicht kommt bald was Neues?
Danke für die netten Logs und die vielen BEsuche.

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Hidden : 10/16/2015
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Unkraut - alleine dieses Wort lässt Gärtner oft zu rigorosen Mitteln greifen und manchmal auch verzweifeln. Warum eigentlich?

Mit diesem Cache möchten wir Euch zeigen, dass diese Pflanzen nicht so schlecht sind, wie sie oft dargestellt werden. Viele von ihnen sind alte Heilmittel, einige in kultivierter Form essbar und alle in ihrer Art schön.

Natürlich sind die o.a. Koordinaten - wie bei Mysteries üblich - nicht die des Verstecks!


Alle hier gesuchten Pflanzen wachsen in und um Köln herum. Auf den Fotos sind manchmal im Hintergrund Gräser zu sehen, die haben aber mit der Aufgabe nichts zu tun. Gefragt wird nach den Pflanzen, die den Schwerpunkt des Fotos bilden. Die Angaben zu Größe und Blütezeit sind Durchschnittswerte, von denen es im Einzelfall auch schon mal Abweichungen geben kann.

Um die Aufgabe zu lösen, müsst Ihr erst mal die Pflanze erkennen und dann ihren lateinischen Gattungsnamen herausfinden, wobei jeder Unterstrich für einen Buchstaben steht. Von dem Gattungsnamen wird die einstellige Quersumme (EQS) des Buchstabenwortwerts (BW) gebildet.

Als Beispiel:
Ein Gänseblümchen ist ja jedem bekannt.
Der lateinische Gattungsname ist Bellis.
Die EQS des BW von Bellis ist 5.
Dann wäre 5 die gesuchte Zahl.

Für die Ermittlung der jeweiligen Werte gelten die üblichen Regeln: Umlaute werden umgewandelt (z.B. ä = ae usw.), ß = ss, Punktrechnung vor Strichrechnung.

Mit der folgenden Formel könnt Ihr dann die finalen Koordinaten ermitteln:

N 50°  (A+D)(B-D).(A+E)(H+G)(G)  
E  6° (G+B/E)(C-D).(F-D)(B+2*D)(C)                     

Und der Checker sagt Euch, ob alles im grünen Bereich liegt.

GeoChecker.com.



Jetzt geht’s los!



Pflanze A

Diese Pflanze wuchs schon im Devon, d.h. vor ca. 400 Mio Jahren. Heute wird sie bis zu 50 cm hoch, in Ausnahmefällen auch bis zu 2 m. Sie trägt keine Blüten und vermehrt sich durch unterirdische Ausläufer, die Rhizome. Sie wächst auf Feldern, Wiesen, Äckern und an Wegrändern.
Früher hat man diese Pflanze wegen ihres Gehalts an Kieselsäurekristallen als Putzmittel für Zinn eingesetzt. Auch in der Naturheilkunde wurden und werden heute noch ihre Inhaltsstoffe geschätzt. Sie sollen wegen ihrer entzündungshemmenden und harntreibenden Wirkstoffe für Linderung bei Beschwerden wie z.B. Nierenschwäche, Rheuma oder Entzündungen helfen.
Unsere Bauern haben für diese Pflanze nicht viel übrig, sie wird mit Herbiziden bekämpft. In Japan dagegen findet man sie sehr schmackhaft und baut sie als Gemüse an.

Gattungsname:       _  _  _   _  _  _  _  _   _         EQS = A


Pflanze B

Diese Pflanze war ursprünglich nur in den gemäßigten Zonen Eurasiens beheimatet, ist aber heute fast weltweit in gemäßigten Zonen anzutreffen. Sie blüht von Mai bis November und kann bis zu 50 cm hoch werden.
Schon die Heiler der alten Römer, Griechen und Araber schätzten sie als „Blutreinigungsmittel“. Im Mittelalter war diese Pflanze ein echter „Allesheiler“. Obwohl leicht giftig, wurde sie als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden, zur Regulierung der Gallenfunktion, als harntreibendes Mittel und gegen viele andere Beschwerden angewandt. In neuerer Zeit hat die Schulmedizin die Wirkung des Haupt-Inhaltsstoffes, der dem Kraut auch seinen lateinischen Namen gibt, erkannt und versucht, diesen auf synthetische Weise herzustellen.

Gattungsname:        _  _  _   _  _  _  _         EQS = B


Pflanze C

Ursprünglich kommt diese Pflanze aus Südamerika. Dort wurde sie wegen ihrer gut schmeckenden Blätter als essbare Pflanze angebaut. Anfang des 19. Jahrhunderts vermehrte sie sich in Europa explosionsartig. Man vermutet, dass sie von den Truppen eines berühmten Feldherrn und Staatsmannes in unsere Breiten eingeschleppt wurde – aber das ist nicht bewiesen. Im Volksmund ist diese Pflanze auch mancherorts unter dem Namen der Nationalität dieses Feldherrn bekannt.
Die Pflanze wird meist um die 20 cm hoch, im Einzelfall kann sie aber auch höher wachsen. Sie liebt stickstoffreiche Erden und wächst oft in Gärten und auf Äckern, ist aber auch an Straßenrändern zu finden. Als Salat oder Gemüse liefert sie eine Menge an Eiweiß und ist reich an Eisen, Mangan, Kalium, Phosphor, Magnesium und Kalzium sowie Vitamin A und Vitamin C.
In Afrika wird diese Pflanze in der traditionellen Medizin als Blutdrucksenker gegeben, sie soll weiterhin zur Linderung von Magen- und Verdauungsbeschwerden dienen.

Gattungsname:        _   _  _  _   _  _  _  _  _         EQS = C


Pflanze D

Ursprünglich, d.h. vor ca. 7000 Jahren, war diese Pflanze fast nur in europäischen Küstenregionen zu Hause. Weil aber immer mehr Ackerfläche für die Menschen gebraucht und deswegen Wälder gerodet wurden, eroberte sie mehr und mehr das Binnenland.
Sie ist eine echte „Schuttplatz-Bahndamm-Verschönerungspflanze“ und wächst meist auf steinigen und sandigen Böden. Sie blüht von Mai bis Oktober und braucht nur zwei Dinge um zu gedeihen: Sonne und Wärme! Einige Arten können bis zu 90 cm hoch werden.
Insekten haben ihre Mühe mit der Bestäubung dieser Pflanze, denn es braucht entweder viel Gewicht, um an den köstlichen Nektar zu kommen oder einen langen Rüssel. Aber falls die Insekten mal nicht kommen, kann sich diese Pflanze auch selbst bestäuben.
Als Heilkraut wird sie fast gar nicht angewendet, obwohl sie eine Menge heilender Inhaltsstoffe hat. Lediglich als Salbe gegen juckende Hämorrhoiden ist sie bekannt.

Gattungsname:        _   _   _   _  _  _   _         EQS = D


Pflanze E

Wurzel und Blätter dieser Pflanze sind essbar und schmecken sehr würzig. In der kultivierten Form wird sie gerne als Gemüse gegessen. Bekannt ist zwar hauptsächlich die Wurzel, aber auch die Blätter können verwendet werden. Sie wurde bereits in der Bronzezeit von unseren Vorfahren geschätzt, ist aber in Deutschland heute leider etwas in Vergessenheit geraten. Um ihre Vorzüge wieder in Erinnerung zu rufen, wurde sie vor einigen Jahren zum „Gemüse des Jahres“ gewählt.
Diese Pflanze wächst in ihrer wilden Form an Wiesen und Wegrändern, aber auch auf Schuttplätzen und an Bahndämmen. Sie blüht von Juli bis September und kann eine Höhe von 120 cm erreichen.

Gattungsname:        _  _  _  _  _  _  _  _  _        EQS= E


Pflanze F

Diese Pflanze ist in Mitteleuropa beheimatet, kommt aber nicht sehr häufig vor. In Finnland steht sie auf der Liste der geschützten Pflanzen.
Sie wächst hier bei uns vornehmlich in lichten Buchenwäldern, andernorts aber auch auf steinigen und kalkhaltigen Untergründen und wird etwa 30 bis 70 cm hoch. Blütezeit ist April bis Juni. Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich vegetativ, d.h. über Rhizome und Verschleppung der in den Blattachsen sitzenden Zwiebelchen, im Fachjargon Brutknospen genannt.
Über eine Verwendung in der Pflanzenheilkunde ist heute nicht mehr viel bekannt, sie soll in früheren Jahren hauptsächlich zahnenden Kleinkindern als leicht schmerzstillendes Mittel gegeben worden sein. Wegen ihres hohen Anteils an Senföl-Glykosiden und Bitterstoffen ist diese Pflanze als Nahrungsmittel nicht zu verwenden.

Gattungsname:         _  _   _  _   _   _   _  _  _         EQS= F


Pflanze G

Diese Pflanze ist fast über die ganze Welt verbreitet. Ursprünglich war sie in Nordostasien und Nordamerika beheimatet, hat sich aber als Neophyt (gebietsfremde Pflanze) auch hier ausgebreitet. Man vermutet, dass sie Mitte des 19. Jahrhunderts aus einem Garten in Berlin „entkommen“ ist.
Diese Pflanze blüht von Juni bis September und kann bis 40 cm hoch werden. Sie wächst an Wegen, auf Wiesen und an Bahndämmen und bevorzugt dichten Lehm und Tonboden. Bei ihrer Verbreitung bedient sie sich der (unbewussten) Unterstützung durch Mensch und Tier, denn diese tragen ihre Samen beim Laufen weiter.
Sie soll gegen Blähungen hilfreich sein, aber auch beruhigend, krampflösend und entzündungshemmend wirken. Ihre „echte“ Schwester ist allerdings wesentlich bekannter und wird in der Naturheilkunde wegen der stärkeren Konzentration ihrer Wirkstoffe oft bevorzugt. Auch äußerlich unterscheiden sich die beiden Schwestern, unsere gesuchte Pflanze hat nur Röhrenblüten und keine Zungenblüten.

Gattungsname:        _  _  _   _   _  _  _  _   _   _         EQS = G


Pflanze H

Diese Pflanze ist – unscheinbar wie sie aussieht - fast auf der ganzen Welt verbreitet. Wo ihr Ursprung liegt, ist bis heute nicht genau bekannt, vermutet wird aber der eurasische Raum.
Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober, sie wird in der Regel ca. 70 cm hoch. Und weil sie auch sehr rasch wächst, ärgert sie natürlich die Gärtner sehr. Ihre meist schwarzen Beeren-Früchte sind giftig, allerdings ist das Ausmaß der Toxizität stark umstritten.
Bereits Plinius der Ältere erwähnte diese Pflanze in seinen Schriften. In der Volksheilkunde wurde sie früher bei Magenkrämpfen, Fieber, Rheuma und Keuchhusten sowie äußerlich bei Ekzemen und Juckreiz eingesetzt. Die Schuppenflechte wurde mit ihrem Saft behandelt. Heute verzichtet man mehr und mehr auf eine Behandlung mit dieser Pflanze.
Und noch eine interessante Überlieferung aus mittelalterlichen Zeiten: Diese Pflanze soll zu den wesentlichen Bestandteilen der Hexensalben gehört haben. Diese Salben - auch Flugsalben genannt - sollten den Hexen die Fähigkeit gegeben haben zu fliegen, wenn sie sich damit eingerieben hatten!

Gattungsname:         _   _   _  _  _  _   _         EQS = H



Wir hoffen, dass dieses Rätsel auch für Nicht-Bontanik-Interessierte einigermaßen fair gestaltet ist und wünschen Euch viel Spaß beim Suchen und Finden des Caches.
Und noch ein Tipp: Bringt einen Stift mit, auch eine Pinzette kann hilfreich sein!

Quellen: Cosmos Naturführer, Heilkräuter.de, Wikipedia


22.06.2018
Finale Koordinaten um wenige Meter verlegt, Formel angepasst, neues Spoilerbild eingefügt.

07.07.2019
Versteck um wenige Meter verlegt, neues Spoilerbild eingefügt, keine Auswirkung auf die Koords

20.09.2021
Versteck nochmal um wenige Meter verlegt, neues Spoilerbild eingefügt, keine Auswirkung auf die Koords


Additional Hints (Decrypt)

Angüeyvpur Gneahat

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)