Ausführliche Beschreibung:
Herzlich Willkommen am Zumbusch-Haus in Herzebrock. Hier wurde Caspar Zumbusch 1830 geboren und ihm zu Ehren wurde in dem Haus ein Museum eingerichtet. Dieses wird ehrenamtlich vom Heimatverein Herzebrock e.V. geführt, ebenso ist der Heimatverein an diesem Geocache beteiligt. Der Eintritt ins Museum ist frei, Spenden sind sehr willkommen. Das Museum ist sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet, bitte beachtet, dass ihr nur in der Zeit diesen Multi beginnen könnt.
Caspar von Zumbusch ist einer der bedeutendsten Bürger, die Herzebrock hervorgebracht hat, er wurde sogar für seine Verdienste geadelt und ist so ein Ritter geworden. Zumbusch hat großartige Denkmäler geschaffen, u.a. auch das Kaiserstandbild an der Porta Westfalica. Begebt euch deshalb auf eine Entdeckungstour durch Herzebrock und wandelt an den Orten, an denen der berühmte Bildhauer seine Kindheit verbracht hat.
Station 1 – N 51°52.875 – E 008°14.137
Bitte geht ins Museum hinein und schaut euch um und tragt euch ins ausliegende Gästebuch ein, sehr gerne mit dem kleinen Kürzel "GC" hinter dem Namen.
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Welches Tier ist am "Kindheitswerk" von Caspar zu sehen?
1- Hirsch
8- Schwein
5- Schildkröte
A=Kennzahl der richtigen Lösung
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Im zweiten Raum sind seine größten Werke zu sehen, für die er geadelt und in den Ritterstand erhoben wurde.
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Wie viele Skulpturen befinden sich im zweiten Raum?
D= Anzahl der Skulpturen
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Bitte schau im dritten Raum in den Schubladen nach der Todesanzeige von Caspar Ritter vom Zumbusch.
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Welche Telefonnummer ist auf der Todesanzeige abgedruckt?
E= Zweite Ziffer der Telefonnummer
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Die Lösung für E findet sich in Raum vier, der sich dem Zumbusch-Preis widmet, einer Auszeichnung, die alle fünf Jahre an Nachwuchskünstler verliehen wird. Öffnet Schublade 9.
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Wann wurde der Künstler, um den es in Schublade 9 geht, geboren?
B=vierte Ziffer des Geburtsdatums minus dritte Ziffer des Geburtsdatums
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Tritt nun auf die Straße und biege links auf die Chaussee in Richtung Münster. Hier fuhren 1840 die Postkutschen und Caspar war fünf Jahre alt, als aus der gewöhnlichen Landstraße eine echte Chaussee gebaut wurde, also eine gradlinige, oft mit einem erhöhten und befestigten Fahrdamm versehene Straße. Begebt euch zum nächsten Wegpunkt.
Station 2 – N 51°53.061 – E 008°14.042
Diese Kapelle war neben dem Fachwerkhaus, dem ihr eben vorbeigekommen seid, die einzigen Gebäude hier und von hier bis fast zur Kirche waren nur Wiesen.
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Zähle die Säulen am Sandsteinteil und die Kreuze auf dem Dach der Kapelle.
C= Anzahl Säulen + Anzahl Kreuze
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Es geht noch ein Stück geradeaus, dann biegen wir rechts ab in den Wald des Fürsten. Die Wegführung hier in der Putz hat sich seit der Kindheit von Caspar Zumbusch nicht verändert. Die Waldarbeiter des Fürsten hatten allerdings Anfang des 19. Jahrhunderts Eichen anpflanzen lassen, und so haben die Kinder wohl in dichten Schonungen mit lauter jungen Bäumen gespielt. Aber der kleine Caspar hat oft nur Stöcke gesucht und mit unsäglicher Mühe und schlechtem Federmesser geschnitzt.
Station 3 – N 51°53.235 – E 008°14.563
Hier seht ihr die dicke Berta. Diese Eiche war schon 140 Jahre alt, als Caspar Zumbusch ein Kind war.
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Schätzt oder messt den Umfang des Baumes in einer Höhe von 1,50 m über dem Boden.
7 – 3,20 m
1 – 5,60 m
5- 4,10 m
F = Kennzahl der richtigen Lösung
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Station 4 – N 51°53.183 – E 008°14.643
Caspar wurde von einem Hauslehrer unterrichtet, im 19. Jahrhundert war das ein Privileg. Ein junger Geistlicher unterrichtete Caspar und seine Geschwister und im Hause Zumbusch wurde Wert gelegt auf eine gute Bildung: Landkarten, Bücher und Klassikerausgaben waren vorhanden und auch auf ein gutes Klavierspiel wurde Wert gelegt.
Sicher wäre Caspar von Zumbusch stolz, wenn er wüsste, dass man eine große Schule mit gutem Unterricht nach ihm benannt hat, sein Herz würde aufgehen.
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Schaut in sein Herz und findet dort G!
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Station 5 – N 51°53.190 – E 008°15.118
Apropos benannt: sogar eine Straße hat man nach Herzebrocks berühmtesten Künstler benannt. Caspar Zumbusch hatte als Jugendlicher Zweifel, ob er denn genügend Talent für die Künstlerlaufbahn habe. Als sein Taufpate ihm eine Lehrlingsstelle zum Kaufmann bereitstellt, war ihm plötzlich klar, dass ihm nur die Künstlerlaufbahn beschieden sei.
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Wie viele Wächter stehen vor dem Haus?
H= Anzahl der Wächter
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Station 6– N 51° 53.189 E 008° 14.960
Der Weg führt nun über den Friedhof zur Grabstätte der Familie Meier zu Wickern. Der Sohn der Familie, Heinrich, hat in Wiedenbrück eine Bildhauerlehre absolviert. Später ging er nach Wien und wurde dort 1913 zum Studium an der Akademie der Bildenden Künste zugelassen, Dank der Fürsprache des berühmten Bildhauers Casper Ritter von Zumbusch. Heinrich Meier zu Wickern kehrte mehrmals nach Herzebrock zurück und er hat hier auch einige Werke geschaffen. Dieses Grabdenkmal schuf er als junger Künstler, er war da Anfang 20. Er starb schon im Alter von 32 Jahren und wurde in Wien beerdigt. Vielleicht wäre aus diesem Schützling Zumbuschs ein weiterer großer Meister geworden…
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Schaut euch das Grabmal sehr genau an. Wie viele Hände sind zu sehen?
I = Anzahl der Hände geteilt durch 2
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Alternative zu Station 6– N 51°53.092 – E 008°15.001
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Welche Nummer trägt dieser Spielplatz?
I= erste Ziffer der Spielplatznummer
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Station 7– N 51°53.104 – E 008°14.676
Nun führt der Weg durch das Ausstellungsgelände des zweiten Bildhauers zum Klostergarten. Geht bitte zur Kirchburg und von dort aus zum nächsten Wegpunkt.
Ihr steht am heutigen Pfarrzentrum. Hier ist Casper Zumbusch einige Zeit zur Schule gegangen, ehe er von einem Hauslehrer unterrichtet wurde. In der Dorfschule wurde ausschließlich plattdeutsch gesprochen, was aus Sicht von Zumbusch den Unterricht beeinträchtigt haben mag.
Bei mehr als 80 Kindern im Schulzimmer hat es der Lehrer nicht gemerkt, wenn der kleine Caspar aus Wachsresten kleine Püppchen, Teufelchen oder Tiere geformt hat.
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Geht zum Wegpunkt an der Nordseite des Pfarrzentrums. Sucht auf der Grabplatte die Jahreszahl oben links.
J = zweite Ziffer der Jahreszahl
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Nun könnt ihr das Rätsel lösen:
N 51° AB.CDE
E 008° FG.HIJ
Quellen:
Herzebrock – 1150 Jahre Kloster- und Ortsgeschichte, Verlag für Regionalgeschichte, 2010
Caspar von Zumbusch, Autorin Maria Kolisko, Amalthea-Verlag
Markt und Gemeinde, 12/1978
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