Nur ein einziges Mal ist es bisher den Forschern des Emmet-Brown-Instituts mit Hilfe eines Fluxkompensators gelungen, die Grenzen von Raum, Zeit, Materie und Fiktion für einige Stunden aufzuheben. Leider hatte man dabei keine Kontrolle über die genauen Koordinaten dieser Verwerfung im universalen Kontinuum. So kam es zu der höchst eigenartigen Begegnung zwischen Daidalos, dem Top-Ingenieur in der griechischen Mythologie, und August Ferdinand Möbius, dem bekannten Mathematiker und Astronom der Universität Leipzig.
Die beiden Herren stachelten sich gegenseitig zu immer tollkühneren Ideen an. Am Ende ihres turbulenten Treffens hinterließen sie uns zwei Entwürfe, die zwar recht ausgereift schienen, aber zunächst nur als Beleg für die psychischen Risiken solcher Experimente angesehen wurden. Erst einige Jahre später wurde der erste der Entwürfe in modernisierter Form realisiert. Es ging ursprünglich um die sichere Aufbewahrung großer Mengen an Streitwagen und Kutschen. Das Ergebnis kann heute jedermann gegen ein paar Euro Gebühr besichtigen: die Parkhäuser am Frankfurter Flughafen.
Der zweite Entwurf enthielt einen neuen Ansatz zur Konstruktion von Labyrinthen zur sicheren Aufbewahrung von Minotauren. Bei den klassischen Labyrinthen der ersten Generation verließ man sich auf die begrenzte Intelligenz eines Minotaurus, dank der das Tier dem Labyrinth nicht entkommen konnte, weil die Wege des Irrgartens viel zu komplizierte Muster bildeten. Die neue Variante baut auf dem Spieltrieb der Tiere auf und lebt also davon, dass der Minotaurus gar nicht entkommen will, weil das Labyrinth eine viel zu amüsante Streckenführung aufweist.
Seit Veröffentlichung dieses Caches ist nun auch dieser zweite Entwurf der Öffentlichkeit zugänglich. Du findest hier ein Modell der neuen Art von Labyrinth zum Selbst-Basteln. Damit kannst Du zwar keinen Minotaurus gefangen halten, aber immerhin eine Lösungszahl Z für diesen Cache ermitteln.
Bastelbogen: als pdf downloaden und am besten OHNE "Anpassungen an Seitengröße" drucken 
Bastel-Anleitung: ebenfalls als pdf downloaden
Benennt man die Lösungszahl Z ziffernweise als
Z=ABC.DEF.GHI.JKL,
und berechnet man aus den Ziffern die Zahlen
X=AB+CD+EF und
Y=GH+IJ+KL, so erhält man als Koordinaten des Caches:
N 49° 23.(8·X−20)' E 6° 44.(2·Y−14)'
Anmerkung zur Formel: In den Formeln für X und Y stehen Ausdrücke wie AB für die zweistelligen Zahlen, die aus den beiden angegebenen Ziffern bestehen, nicht für das Produkt A·B der Ziffern.
Ergänzungen, die der Logik des Caches nach nicht zum Listing gehören, aber praktisch nötig sind:
Bringe Dein gebasteltes Labyrinth mit in den Wald!
Vor Ort außerdem nützlich: dieses Listing, Schere/Messer
Bitte in den Logs nicht noch mehr Infos über die Lage vor Ort preisgeben, als es diese Ergänzungen zwangsläufig tun müssen! Log wird sonst möglicherweise gelöscht.
Hier kannst Du prüfen, ob Du die richtigen Koordinaten herausgefunden hast..