
Zur Cacheserie:
Dieser Cache gehört zur Mission Schweinfurt-Serie. In jedem Stadtteil/Gemeindeteil der Stadt und des Landkreises liegt je ein einfacher Cache. Für die Gemeinde Stadtlauringen gibt es einen gesonderten Bonuscache. Alle Caches sind Drive-In mit Parkmöglichkeit. Manche Gemeinde-Bonus sind davon abweichend. Außerdem befindet sich in allen Caches einer Gemeinde jeweils ein gleicher Buchstabe. Diese 30 Buchstaben in der Alphabetischen Reihenfolge der Gemeinden aufgeschrieben, ergeben einen Lösungssatz. Vorteil: Auch wenn mal ein paar Caches disabled sind, kann man damit den Lösungssatz bilden, der euch hilft den Super-Bonus zu finden. Das heißt, der Super-Bonus kann schon mit einem Cache je Gemeinde gefunden werden. Bei Bedarf kann der Lösungssatz auch mit erheblich weniger Caches errätselt werden.
Beschreibung von Altenmünster:
Die Wurzeln des Ortes Altenmünster reichen bis ins siebte Jahrhundert zurück. Das Dorf Münster gehörte vor dem 12. Jahrhundert zum Machtbereich der Markgrafen von Schweinfurt. Nach dem Aussterben des Geschlechts fiel das Dorf an den Deutschen Ritterorden. In der Folge wurde Altenmünster von Dorfherren der Reichsritterschaft des Baunacher Kantons beherrscht. Für die gemeinsame Kirchengeschichte des Ortes bedeutsam ist, dass Altenmünster von 1626 bis 1631 die Pfarrstelle des 1974 seliggesprochenen Liborius Wagner war. Nach der Bauernbefreiung 1806 wurde Altenmünster dem Patrimonialgericht der Truchsesse von Wetzhausen zu Oberlauringen 1819 dem Landgericht Hofheim und 1900 dem Bezirksamt Hofheim unterstellt. In der Nachkriegszeit war Altenmünster eine eigenständige Gemeinde, zu der Mühlenhöfe und der Weiler Reinhardshausen gehörten. Am 1. Juli 1972 kam Altenmünster durch die Landkreisreform vom Landkreis Hofheim in Unterfranken zum Landkreis Schweinfurt. Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde Altenmünster am 1. Mai 1978 mit anderen bis dahin eigenständigen Gemeinden zum Markt Stadtlauringen zusammengelegt.[1] Die Entwicklung Altenmünsters war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom Strukturwandel weg vom bäuerlichen Dorf geprägt: Die Höfe im Altdorf wurden zunehmend nur noch als Nebenerwerb betrieben – oder überhaupt nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Währenddessen wuchs die Neusiedlungsfläche um die Fuchsstädter Straße herum bis in die Gegenwart stetig an. Um einen Dorfschwerpunkt im Altdorf stärker zu betonen, wurde der Dorfbrunnen 2005 neu gestaltet. 2005 erfolgte ebenfalls eine Innenrenovierung im Erdgeschoss der Alten Schule, die für Zusammenkünfte und Festlichkeiten der Dorfgemeinschaft genutzt wird.