
Bei unserem Abstieg vom Waldrast-Cache entdeckten Feuerfuß und ich zufällig diese nette Kapelle mit Rindenfassade. Wir waren uns gleich einig, dass diese einen Cache wert ist. Da ich „zufällig“ eine Dose parat hatte, stand diesem Unterfangen also nichts im Weg.
Zur Geschichte der Kapelle:
Am Samstag vor Ostern 1407 wurde von den jungen Hirten Peter und Hans aus Mützens das Bild der Muttergottes in einem Lärchenstamm entdeckt. Ihre Väter haben das Bild (die Statue) aus dem Baum heraus gesägt und in die Matreier Pfarrkirche gebracht.
Der Legende nach vernahm ein Holzknecht namens Jakob Lusch eines Nacht wiederholt eine Stimme, die ihm befahl, an der Stelle, an der man das Marienbild gefunden hatte, eine Kirche zu bauen. Lusch war arm und sah sich nicht darüber hinaus, diese Aufgabe zu bewältigen. Eines Tages rastete er unter einem Baum und schlief ein. Durch einen silberhellen Glockenklang geweckt, sah er eine wunderschöne Frau mit einem Kindlein im Arm vor sich. Im Jahre 1411 erhielt Lusch die behördliche Erlaubnis milde Gaben für eine Wallfahrtskirche zu sammeln. Der Ort wurde ab diesem Zeitpunkt Waldrast genannt. 1429 wurde der Kirchenbau vollendet, bald danach wurde auch das Gnadenbild wieder aus Matrei heraufgeholt.
An der Stelle dieses Baumes wurde die Auffindungskapelle errichtet. Sie steht ca. 100 Meter oberhalb der Wallfahrtskirche.
Da es nicht mehr möglich war die Vorgängerkapelle zu renovieren, wurde diese in ca. 600 Arbeitsstunden mit 30 Helfern im Jahre 1984 von der Jungbauernschaft – Landjugend – Mühlbachl neu errichtet.
Viel Freude beim Wandern, Suchen und Finden wünscht Zeachenkaas!