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Limburger Mythen und Legenden 2: Die Säcker Traditional Cache

This cache has been archived.

Eulili: Hallo querni,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

Eulili
Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 10/27/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist der zweite in einer Serie, die sich mit Sagen, Geschichten und Legenden rund um die Stadt Limburg und ihre Einwohner beschäftigt.

Es bietet sich für den kürzesten, nicht unbedingt den angenehmsten Laufweg an, die Serie mit diesem Cache zu beginnen. Alle Caches (bis auf den letzten) sind auch einzeln such- und loggbar.

Limburger Säcker

Der für die Limburger gebrauchte Ortsneckname lautet „Säcker“. Immer wieder wird kolportiert, die Bezeichnung stamme aus dem Mittelalter. Damals gab es schon die Straße von Köln nach Frankfurt, die durch Limburg führte. Die Waren mussten vor dem Bau der ersten Brücke an der Lahnfurt unterhalb des (später so genannten) Domfelsens ausgeladen und von Trägern durch den Fluss transportiert werden. So sei die Bezeichnung „Säcker“ für die Limburger entstanden. Für diese Deutung gibt es aber keine Belege in zeitgenössischen Quellen.

Es dürfte also eher unwahrscheinlich sein, dass die Limburger bereits vor 1000 Jahren als Säcker bezeichnet wurden. Auch die Deutung der zu breit beladenen Wagen, die an der angeblich engsten Stelle des Handelsweges in der Fahrgasse steckenblieben und von den Säckern entladen werden mussten, dürfte eher ins Reich der Legende gehören. Viel plausibler sind die Erklärungen, zu denen die Limburger Heimatforscher Friedel Kloos (1928-2007) und August Opfermann (1897-1981) kamen.

Demnach entstand der Ausdruck erst im 19. Jahrhundert, als die Lahn eine viel genutzte Schifffahrtsstraße geworden war. Waren wurden zumeist in Säcke verpackt. Diese wurden von Tagelöhnern in Limburg ausgeladen und in die Lagerhäuser am Philippsdamm gebracht. Im Volksmund nannte man die Träger „Säcker“. Nach getaner Arbeit erhielten die Säcker ihren Lohn ausbezahlt, den sie dann teilweise sofort in die Wirtschaft investierten, nämlich sich in einer der kleinen Branntweinkneipen in der Altstadt einen hochprozentigen Schluck genehmigten.

In der Löhrgasse gab es eine kleine Hausbrennerei, die von einer kinderreichen Familie betrieben wurde. Wenn die Tagelöhner nach getaner Arbeit hierherkamen, musste das Zimmer, in dem sonst die Kinder spielten, schnell freigemacht werden. Die Mutter rief dann laut: „Kinner, macht Platz, die Säcker kumme!“ Eine besondere Spezies ist heute der „Edelsäcker“. Darunter versteht man einen in Limburg geborenen Altstadtbewohner, dessen Familie schon lange in der Stadt ansässig ist.

Quelle: Dr. Christoph Waldecker, Stadtarchiv Limburg entnommen auf: http://www.limburg.de/Leben/Stadtportrait/Limburger-S%C3%A4cker am 27.10.2015

Zum Cache: Hier verlief früher der Leinpfad an der Lahn, auf dem früher die Lastschiffe von Pferden Lahnaufwärts gezogen wurden... Möglicherweise hat sich hier der ein oder andere Säcker auch mal ausgeruht...

Additional Hints (Decrypt)

Ubpu uvanhf xbzzg uvre rvar xyrvar Irefvba qrf Yvzohetre Fäpxref... avpug va qre Ynua fbyyg vue fhpura haq nhpu avpug nhs qrz Npxre, fbaqrea.... nhs bqre üore Nhtrauöur... uvre svaqrg vue nhpu qvr Mvssre süe qra Cyngmunygre "O"

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)