Die Geschichte der Stadt ist eng verknüpft mit dem 1133 gestifteten Benediktinerkloster. Man geht davon aus, dass die Verleihung des Stadtrechts auf das Betreiben des Klosterabtes zurückgeht. Im Jahre 1234 wird Bürgel in einer Urkunde bereits als Stadt genannt. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts kreuzten sich hier die Nord-Süd- und Ost-West-Richtung verlaufenden Handelsstraßen und verhalfen der Kaufmannsiedlung zu einem Aufschwung.

Die Urbarmachung des Saaletales führte jedoch zu einer Verlegung der Nord-Süd-Route, die in der Folgezeit die Stadt Bürgel nicht mehr berührte. Bürgel blieb ein freundliches Städtchen mit Ackerbauern und Handwerkern: Schneider, Leineweber, Gerber, Böttcher, Stockmacher und Drechsler siedelten sich im Lauf der Zeiten hier an - und natürlich Töpfer. Und sie waren es dann auch, die der Stadt bis in die heutigen Tage zu beachtlichem Ansehen verhalfen. Heute hat die Stadt mit den eingemeindeten Ortschaften Thalbürgel, Gniebsdorf, Beulbar, Gerega, Ilmsdorf, Hetzdorf, Silberthal, Droschka, Göritzberg, Hohendorf, Nischwitz, Lucka, Rodigast und Taupadel etwa 3400 Einwohner. Die den Ruf der Stadt bestimmende Keramik - weiße Tupfen auf blauem Grund - ist noch heute in verschiedenen Werkstätten am Ort in ihrer Herstellung zu erleben.
Zum Cache:
Hier steht der tolle Blick über die Stadt im Vordergrund. Erwartet also nicht zu viel es ist nur eine einfache Filmdose. Es macht natürlich wenig Sinn den Cache bei trüben Wetter zu absolvieren (ist natürlich auch nicht verboten), da man dann natürlich die Aussicht nicht genießen kann.
Wer etwas Fußlahm ist kann mit dem Cachemobil bis auf ein paar Meter heran fahren. Bitte nicht quer über die Wiese rollen, da das Gras in den Sommermonaten als Futter genutzt wird.
Und passt bei nassem Wetter oder des Nachts auf das ihr den Abhang nicht hinunter gleitet, man bricht sich wahrscheinlich nichts aber angenehm dürfte es dennoch nicht sein.
Fotos sind ausdrücklich erwünscht, aber natürlich nicht vom Versteck selbst!!!