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Quarzitblöcke von Döckingen EarthCache

Hidden : 11/2/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Quarzitblöcke östlich von Döckingen

Landkreis: Weißenburg-Gunzenhausen

Geologie: Döckinger Quarzit  Geotop: 577 R 013


Über das Alter und die Ursache der Häufung der Quarzitblöcke um Döckingen existieren verschiedene Theorien. Östlich des Ortes liegen 8 Blöcke auf engem Raum. Die z. T. mehrere Kubikmeter großen Blöcke bestehen aus mittelkörnigem, quarzitisch verkitteten Sandsteinen. Charakteristisch für die Quarzite sind Kluftstrukturen, die möglicherweise auf das Riesereignis zurückzuführen sind.

Die „Döckinger Quarzite" enthalten weder Fossilien noch andere markante Strukturen, weshalb ihr Alter und ihre Entstehung immer noch Rätsel aufgeben. Die Mehrzahl der Bearbeiter hält sie für kreidezeitliche Ablagerungen in Karsthohlformen. Es ist aber auch möglich, dass es sich um viel ältere Sandsteine handelt, die durch den Einschlag des Ries-Meteoriten (Mehr Information hierzu erhält man unter: http://www.geopark-ries.de) vor 15 Millionen Jahren aus ihrer ursprünglichen Position gesprengt wurden.

  • Größe: Länge 200 m, Breite 100 m, Höhe 2 m
  • Geotoptyp: Typlokalität, Reliktgesteine
  • Aufschlusstyp: Block (natürlich)
  • Schutzstatus: Naturpark
  • Wert: besonders wertvoll

 

Quarzite sind fein- bis mittelkörnige metamorphe Gesteine, also eine Umwandlung der mineralogischen Zusammensetzung dieses Gesteins durch geänderte Temperatur- und/oder Druckbedingungen, die mit Quarzgehalten ab 98 Prozent definiert sind. Sie zeichnen sich durch relativ große Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen wie Säuren oder Laugen, oder auch den natürlichen Moosbefall aus

Die Bezeichnung Quarzit wird in vielen Fällen nicht ganz zutreffend auf Sandsteine angewendet, deren Körner nach der Zementation durch Kieselsäure (Verkieselung) ähnlich hart sind wie echter Quarzit. Ein selten verwendeter Name für diese Kieselgesteine ist Zementquarzit

Aussehen und Eigenschaften

Reiner Quarzit besitzt in vielen Fällen eine weißgraue oder weiße Farbe, so etwa der aus Italien stammende Silberquarzit. Gelbe und rote Farben werden durch Beimengungen von Eisenmineralien verursacht. Die häufig vorkommenden gelben Varianten werden durch das oft in den Ursprungsgesteinen vorhandene Mineral Limonit verursacht. Durch Verunreinigungen von Magnetit und Pyrit ist Quarzit manchmal braun oder grau gefärbt, seltener sind Farben wie dunkelgrün oder graublau.

Quarzit besteht im Wesentlichen aus miteinander verbundenen, rekristallisierten Quarkörnern, die durch Drucklösung an den Korngrenzen versintert sind. Je nach Metamorphosegrad können zum Teil sehr harte und spröde Gesteine entstehen, bei schwach metamorphen Quarziten kann es jedoch durchaus zu geringer Abrieb- und Frostresistenz kommen.

Entstehung

Quarzit entsteht durch Metamorphose meistens aus Sandstein. Durch eine Kombination von  Druck, Temperatur und mechanischer Belastung werden die einzelnen Quarzkörner dabei durch Drucklösung deformiert, und ihr Kristallgitter beginnt, sich neu zu ordnen. Bei dieser Rekristallisation wachsen sie über ihre ursprünglichen Korngrenzen hinaus und bilden eine dicht vernetzte Struktur. Die ursprünglichen Porenräume und das Sedimentgefüge sind, je nach Grad der Metamorphose, fast vollständig verschwunden. Sind im Ursprungsgestein Tonbestandteile enthalten, entstehen Glimmerminerale. Dabei entsteht durch eine ausgerichtete Druckrichtung das lagige Gefüge, das sich aufspalten lässt. Im Ursprungsgestein vorhandene organische Bestandteile (kohlige Anteile) werden unter anderem in Graphit umgewandelt. Die übrigen aus anorganischer Substanz bestehenden Fossilienteile werden „abgebaut“ und sind in echten Quarziten nicht mehr vorhanden. Entsprechend geologischer Forschung beginnt die „quarzitische Metamorphose in einer Versenkungstiefe von 600 Metern und bei über 200 °C

Vorkommen

Quarzit ist weltweit verbreitet. In Europa sind zahlreiche Quarzitvorkommen in den Alpen, oder zum Beispiel die Quarzitvorkommen in Spanien, Bulgarien oder in Skandinavien. Quarzite kommen in vielen der alten Kratone (geologisch sehr alte Kerngebiete der Kontinente) vor, so unter anderem etwa am Jebel-Uweinat im Ost-Sahara-Kraton in Ägypten, im São-Francisco-Kraton in Brasilien oder in der Kaniapiskau-Supergroup des Labradorbeckens am Nordostrand des Superior-Kratons in Nordamerika. Quarzite findet man auch gelegentlich als eiszeitliches Geschiebe in Norddeutschland, sie stammen aus metamorphen Serien in Schweden und Norwegen.

Quelle: Wikipedia

...oder hier in Döckingen. Dies ist im gesamten Umkreis vom Geopark-Ries einzigartig. Die nächsten uns bekannten Quarzitblöcke findet man z.B in Düsseldorf oder wie beschrieben in Norddeutschland (z.B Alsfeld)

 

 

Nun zu den Logbedingungen:

Bei den Koordinaten findet Ihr die Informationstafel für die Fragen 1&2 sowie einen Quarzitblock.

1; Was passiert beim bearbeiten der Gesteins mit dem Hammer ?

2; Entweder es handelt sich um Lias-Sandsteine oder um _ _ _ _ _ _  Sandsteine

3; Gehe nun zu einem Quarzitblock und schaue dir die Oberfläche an. Ist diese eher hart, oder kannst du z.B mit dem Fingernagel etwas abkratzen?

Sollte euch der Eartcache gefallen, würde ich mich als Owner freuen wenn Ihr freiwillig eurem Log ein Foto anhängt auf dem großen Quarzitblock am Fussballheim, oder gleich daneben zwischen Baum und Quarzitblock. Das ist jedoch keine Logbedingung. Ihr könnt auch ohne Foto loggen. Natürlich freue ich mich auch auf einen Favoritenpunkt und bedanke mich hierfür schon jetzt bei euch im Voraus

Bitte schickt die Antworten einfach über mein Geocachingprofil und ihr dürft sofort loggen. Bei Unklarheiten melde ich mich bei Euch. Und nun viel SPaß beim betrachten der wunderbar glitzernden Quarzitblöcke

 

 

Additional Hints (No hints available.)