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Blick auf die Eisenbahner Siedlung Traditional Cache

Hidden : 11/8/2015
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Von hier hat man einen schönen Blick auf die Eisenbahner - Siedlung in Chemnitz - Borna.


Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Eisenbahner - Siedlung Chemnitz - Borna. Der Durchgang unter der Turmuhr führt euch in die Siedlung.

Diesen Cache habe ich mit meinem Papa erstellt!

DIE GESCHICHTE UNSERER SIEDLUNG
Die Geschichte unserer Siedlung reicht an den Anfang des vergangenen Jahrhunderts zurück und verlief in mehreren Etappen. Zunächst wurde die Siedlung Borna errichtet – dazu gehören die Häuser Am Waldrand, obere Rilkestraße, Hölderlinstraße und Hölderlinplatz, Saarstraße und Am Küchwald. Ausgangspunkt war die Absicht von Arbeitern und Beamten der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen, preiswerte Siedlungswohnungen zu errichten.
 
Mit der Gründung der Eisenbahner-Bau­ge­nossenschaft am 18. März 1917 in Bochmanns Gasthaus in Neuhilbersdorf mit zunächst 141, später dann 440 Mitgliedern, begannen bald die Vorbereitungsarbeiten. Sie umfaßten den Erwerb geeigneten Baugeländes, die Erarbeitung der Bebauungspläne und schließ­lich die Aufnahme der Bautätigkeit nach den Plänen von Curt Herfurth. Der erfolgreiche Dresdener Architekt hatte sich besonders auf Siedlungsbauten spezialisiert und verfügte über große Erfahrungen.
Das erste Bauvorhaben umfaßte 30 Einfamilienhäuser in Reihenbau, direkt am Nordrand des Küchwaldparks auf bahneigenem Gelände gelegen.
Das Areal von ca. 156.000 m2 wurde der Genossenschaft auf 90 Jahre im Erbbaurecht überlassen. Die Wohnungen verfügten über 54 bis 78 m2 Nutzfläche. Zu jeder Wohnung gehörten in der Regel die Wohnküche, ein Wohnzimmer und ein Stallanbau im Erdgeschoss sowie zwei Schlafzimmer und ein Kämmerchen im Obergeschoss; zudem Nebengelaß wie Klosett, Bodenraum und Waschküche. Jede Wohnung erhielt neben dem Vorgarten noch einen Hausgarten in der Größe bis 150 m2.
Die Grundsteinlegung für die ersten Bauten fand am 31. Oktober 1919 statt; bezogen wurden die Wohnungen im Juni/Juli 1920.
Für die Erschließung war es zunächst notwendig, das Birkenwäldchen abzuholzen, eine Schleuse und die neue Straße „Am Waldrand“ zu bauen, für die die Stadtverordneten 1926 die Mittel genehmigten. Einen weiteren Zugang zur Siedlung schuf die Gartenverwaltung vom Chemnitztal aus über den Fischweg durch die Eisenbahnunterführung.
In den historischen Quellen ist zum Umfeld zu lesen:
Den hauswirtschaftlichen Bedürfnissen unserer Siedlerfrauen ist durch die Einrichtung von Wäschemangeln und Schleudern Rechnung getragen worden. Trockenplätze sind für je 4 – 6 Familien vorhanden. Ein Laden für Lebensmittel und Wirtschaftsbedarf wurde im vergangenen Herbst für die Bornaer Siedlung beim Bau der großen Marktgruppe mit eingerichtet.
Kommendes Frühjahr wird der etwa 4000 m2 umfassende Genossenschaftspark angelegt, welcher mit dem vom Siedlerverein im letzten Jahr aus eigener Kraft errichteten Heim eine Stätte der Gemeinschaftspflege bilden und Gelegenheit zur Abhaltung von Gartenfesten und zur Kinderbelustigung bieten soll.
Die Bauvorhaben wurden auch in den 1920er Jahren fortgesetzt, wobei man wegen der fortschreitenden Inflation zu Fünffamilienhäusern überging – am Hölderlinplatz wurden diese durch Zwischenbauten direkt mit der Marktgruppe verbunden. Der krönende Dachreiter mit Turmuhr, die „durch erleuchtete Zifferblätter den Eisenbahnern auch bei Nacht auf dem Wege von und zur Arbeit Auskunft über die Zeit und durch ein Schlagwerk an die schnell verrinnende Zeit mahnen sollte“, galt als besonderes Wahrzeichen.
Der Kleingartenverein der Eisenbahner e. V. Chemnitz-Borna kann ebenfalls auf eine lange Geschichte verweisen; denn bereits 1906 entstand die Kleingartenanlage Am Waldrand.
Später wurde weiteres Pachtland (das „Feld“) für 1 Pfennig/m2 zur Verfügung gestellt, und es entwickelt sich eine rege Tätigkeit, die zeitweise sogar die Kleintierhaltung umfaßte. Heute bewirtschaften 127 Gartenfreunde ihre Kleingärten.
Erwähnt sei auch der 1979 errichtete Garagenkomplex – sicheres Domizil für den kostbaren fahrbaren Untersatz der Anwohner.
Quelle:
Heft "Die Geschichte unserer Siedlung", 
HERAUSGEBER und weitere Informationen:
Förderverein Gesellschaftspflege Wohngebiet Waldrand / Rilkestraße e.V. Chemnitz
c/o Ralf Neubert, 09114 Chemnitz, Rilkestraße 62
TEXTE, LAYOUT: Univ.-Prof. Dr. Dr. Friedrich Naumann
BILDER: Friedrich Naumann, Eva Fischer, Fam. Thonig, Fam. Kunert
  

Achtung! Zugang nur über angelegte Wege, geht nicht über die nahen Bahngleise!
Bleibt weg vom Hang zu den Bahngleisen! Er befindet sich nicht unmittelbar an den Gleisen!

Additional Hints (Decrypt)

Vzzre thg trurvmg!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)