Nach zwei Jahren Pause ist es endlich wieder soweit! Die Cachergemeinde Viersen hat wieder einen Adventskalender auf die Beine gestellt! Vom 1. bis zum 23. Dezember wird täglich ein "Türchen" gepublished. Am 24. folgt das mittlerweile traditionelle Heiligmorgen-Event (GC63K10) in Viersen am Hohen Busch.
Ein grosses DANKE an alle Cacher, die sich die Mühe gemacht haben einen Cache der Serie zu legen!
Dezember 2016 Achtung:
Da das Final aufgeflogen ist, mußte es etwas verändert werden.
Leider ist die große Dose momentan nicht vor Ort, sondern nur ein PETling. Der PETling ist nicht am Fahrrad. Siehe Hint. Die Geschichte wurde demenstprechend angepasst und wir suchen nach einer anderen Lösung. :-)
Liebe Türchenbesucher,
Euch erwartet ein kleiner Mini-Multi.
Findet gemeinsam mit Justus, Peter und Bob das geborgte Fahrrad
Bitte passt vor Ort auf Muggels auf. Je nach Jahreszeit ist hier schon mal mehr los.
Achtung Bodenwelle auf dem Weg zu Station 1!
Und nun viel Spaß!
Frohe Weihnachten :-)
Sylvia & Ralf
PS. Hier kann man die Geschichte ( Station 1 und Final ) auch zu Ende lesen: Alte Version und Neue Version.
Die drei Fragezeichen ??? und das geborgte Fahrrad
Justus war gerade auf dem Weg ins Haus. Tante Mathilda hatte Kirschkuchen gebacken und er sah sein, großzügig abgeschnittenes, Stück schon vor sich auf dem Esstisch stehen.
Doch dann hörte er eine vertraute Stimme. Jemand rief seinen Namen. Kenneth.
Brummelnd drehte Justus sich um: „Ja ?!“
„Mensch Justus. Ich habe ein Problem. Es ist mir echt unangenehm, aber ich brauche Deine Hilfe.“
Ein Blick in Kenneths bedröppeltes Gesicht und Justus war klar, es war etwas Ernstes.
„Schieß los, Kenneth - was ist passiert ?“
„Also, ich war gestern Abend im Pub. Und habe was getrunken. Na ja, vielleicht auch etwas mehr. Und da war dieser kleine, rundliche, in rot gekleidete ältere Herr. Er war total deprimiert. Ich glaube, er arbeitet im Bereich Warendistribution oder so. Er hat auf jeden Fall einen großen Auftrag, den er demnächst ausliefern muß. Und das klappt vorne und hinten nicht so richtig. Die Mitarbeiter streiken, die Auslieferer kränkeln und die Ware ist von schlechter Qualität. Er hat also seinen Kummer ertränkt und ich habe ihm dabei geholfen.
Doch, dann schaute er auf die Uhr, bekam einen Rappel und schrie: Ich muß weg, sonst schaffe ich das nie! Kaum ausgesprochen, war er auch schon weg.“
„Ja, das ist wirklich spannend“ bemerkte Justus geistesabwesend, glaubte er doch, in dem Moment den Kirschkuchen riechen zu können.
„Nein, jetzt kommt es doch erst, hör doch mal zu!“ holte Kenneth Justus aus seinen Gedanken.
„Als ich nach der letzten Runde zu meinem Rad gehen wollte, war es weg! Ein Zettel war dran. Hier.“
Lieber Fahrradbesitzer,
da mein Fahrservice um die Zeit schon schläft, ich aber unbedingt weg musste, habe ich mir Dein Fahrrad geliehen.
Du bekommst es natürlich wieder. Ich werde es gut verstecken. Versprochen.
N 51° 15.390 E 006° 09.971
Justus las das Blatt Papier. „Mhm, nun ja, aber - wo ist das Problem?“
„Ich bin doch dieses Jahr dran, ein Adventstürchen zu legen und die Dose, nun ja, die ist hinten auf dem Rad. Ich muß sie unbedingt wieder haben.“
Wurde Kenneth gerade leicht rot im Gesicht ?!
„Na, das ist doch kein Problem. Ich kann Dir sagen, wo das ist“.
Justus grinste und war in seinem Element. Er wollte gerade zu einem Vortrag über Koordinaten, Systeme und Anwendungsgebiete ausholen, da stoppte ihn Kenneth:
„Just, sag mal, könntest Du mit Peter und Bob hinfahren und nachsehen? Wenn ich nicht gleich wieder zur Arbeit bei Tante Mathilda auftauche bekomme ich Ärger.“
Leicht enttäuscht stimmte der erste Detektiv zu. Na klar würde das gehen.