Vorweg, dies ist mein erster Geocache…
Es handelt sich um einen Multi mit ca 3Km Länge und dürfte in ca 1,5-2h zu machen sein.
Da es sich um Wildreiches Gebiet handelt, in welchen auch gejagt wird, solltet ihr nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr her kommen und weitestgehend auf den Wegen bleiben.
Zwingend notwendig ist eine Magnet-Angel bzw. ein Magnetstab. Zusätzlich können Stift und Papier hilfreich sein.
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Die Grenzen des römischen Reiches bröckelten überall damals, im 3. Jahrhundert nach Christus. Im Osten griffen die Parther an, im Westen die Germanen. Weil es nicht genug Soldaten gab, zog das Reich seine Legionen daher im Laufe der Jahre vielerorts zurück - auf leichter zu verteidigende Posten.
Schließlich hinterließ das römische Imperium auch das fruchtbare Tal in jener Gegend, wo später Renningen entstehen sollte.
Mitglieder des germanischen Volkes besiedelten das Tal und verwendeten die Infrastruktur, die Technik, und die Werkzeuge, die ihre ehemaligen Besatzer zurückgelassen hatten.
Beispielsweise nutzten die Alemannen Fundamente römischer Gebäude, um ihre eigenen Häuser darauf zu bauen. Der Alltag der Alemannen war von harter Arbeit, aber auch von einer gewissen Freiheit geprägt. Sie waren größtenteils Bauern und Handwerker und sie waren in Stämmen organisiert.
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Damals gab es in Renningen ehemals Randingen genannt, einen furchtlosen Germanen namens Theodret, der in südöstlicher Richtung der Rankbachtals lebte.
Als Kind hörte er viele Geschichten über seine Vorfahren, wobei Ihn eine besonders fesselte….
Sein Großvater soll einige seiner Habseligkeiten bei der Ankunft im Tal vergraben haben um sie vor Plünderungen und Raub durch die anderen Stämme zu schützen.
Darunter könnten sich unter anderem auch einige Gold- und Silberdukaten befunden haben welche er und sein Stamm auf der langen Reise aus dem hohen Norden erbeutet hatte.
Wie sich herausstellte kannte nur der Großvater den genauen Ort und außer einiger Gerüchte wurde nichts überliefert. Auch Theodret konnte das Geheimnis trotz größter Anstrengungen nie gänzlich lüften.
Die Jahre strichen dahin und so kam es wie es kommen musste und der Schatz geriet in Vergessenheit...
Vielleicht kannst du den Schatz endlich finden??
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Station 1: Germanengräber,
Hier wurde der Großvater Theodrets begraben. Manch einer vermutete, dass der Schatz als Beigabe in dessen Grab zu finden sei, jedoch entpuppte sich dies als reine Spekulation.
Lediglich ein erster Hinweis ist hier zu finden.
wie viele Gräber sind hier mindestens zu sehen? Anzahl der Gräber = a
N 48° 46. 0(a x 12)
E 008° 58. (a x 36 + 4)
Station 2: Gabelung,
Alle Wege führen nach Rom! Dieses Sprichwort blieb bis heute erhalten, jedoch ist das nicht immer korrekt und auch in diesem Fall ging nur ein Weg in Richtung Rom während der andere in die verwunschenen Wälder führte…
Welchen Weg hatte der Großvater nur gewählt?
Wie viele Buchstaben befinden sich auf dem grauen Schild? = b
N 48° 46. b x 97
E 008° 58. b x 67
Station 3: Der richtungsweisende Baum
Als Fährtenleser und Wandererprobtes Volk hatten die Germanen einen ausgeprägten Orientierungssinn. Jedoch gehörte Theodrets Großvater nicht dazu. Um den Weg zu seinem Schatz nicht zu vergessen bediente er sich einem Trick. Er orientierte sich an einem besonderen Baum. Um es einem möglichen Plünderer aber nicht zu einfach zu machen dachte er sich ein Rätsel aus.
Alle notwendigen Informationen entnehmt ihr bitte der Dose.
Ein Stift und Papier könnten hilfreich sein….
Station 4: Kurze Erholung
Nachdem er einige Zeit weiter gelaufen war, ließ er sich erschöpft nieder und machte Rast.
Er versteckte einen Hinweis, den er mit Hilfe eines verzauberten Stück Metalls befestigte, welches in der damaligen Zeit noch gänzlich unbekannt war.
Finde den Hinweis und löse die Aufgabe ( Anzahl der Buchstaben = C )
N 48° 46. C48
E 008° 58. 09C
Station 5: In welche Richtung?
Diesen Punkt gab es natürlich damals so noch nicht und so musste mit einer Karte gearbeitet werden, welche Theodrets Großvater nach dem Abzug der Römer in einem der verlassenen Häuser fand.
D = Warmbronn + Burg - Naturtheater
E = Weil der Stadt
N 48° 46. DD1
E 008° 57. EE0
Station 6: Gelber Stein
Ihr findet mich hier, nicht groß, nicht klein, unter einem Dach aus Stein
Peilt 126° und geht 8-9 Schritte um die nächsten Koordinaten zu finden.
Station 7: Angeln
Wie für viele Bewohner unseres Planeten war auch für die Germanen Fisch eines der häufig konsumierten Nahrungsmittel. Hier dürft auch ihr „Angeln“
Findet die Dose um die Aufgabe für die Final Koordinaten zu erhalten.
N 48° 45. ( 203 x X )
E 008° 57. ( 163 x X +1 )