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Dresdner Kirchen: Die Friedenskirche in Löbtau Multi-Cache

Hidden : 11/26/2015
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Dresdner Kirchen: Die Friedenskirche in Löbtau

Unser erster Cache!!

Nein, das ist sicherlich nicht der erste Cache, den wir verstecken. Aber es ist der erste Cache, den wir gefunden haben. Also nicht dieser hier. Aber sein Vorgänger GC11A33 "Dresdner Kirchen: Friedenskirche", welcher am 19. Juni 2011 unser erster Geocache-Fund war und dessen Archivierung wir am 27. September 2015 einigermaßen erschrocken zur Kenntnis nehmen mussten. Nun gibt es einen neuen Cache an "unserer" Friedenskirche, einen Kurzmulti mit einem Zeitaufwand von etwa 15 Minuten.

Wenn ihr an den Listingkoordinaten angekommen seid, sollte die Kirche nicht zu übersehen sein:

1) Welche Jahreszahlen findet ihr auf der Erinnerungstafel rechts vom Eingang? ABCD=???? EFGH=??91
2) Wieviele Zeilen und wieviele Absätze hat der Text auf der Erinnerungstafel? IJ=?? K=?
3) Wieviele Uhren beziehungsweise Ziffernblätter seht ihr am Kirchturm? L=?
4) Wieviele Türen (nicht Türflügel) gibt es an der Frontseite der Kirche? M=?
5) Wieviele Laternen (ehemalige Gaslaternen) stehen auf dem Vorplatz der Kirche? N=?
6) Wieviele quadratische Blumenkübel aus Stein seht ihr hier? O=?
7) Welche Hausnummer hat die Friedenskirche? PQ=??

Ermittelt nun die Finalkoordinaten des Caches gemäß folgender Formel vom 14.10.2020:

N 51° 0(J-N).(B-I)(C-F)(B-Q)
E 013° 4(K-M).(A-E)(O-P)(D-L)

Viel Spaß beim Suchen und Finden!



Die evangelische Friedenskirche ist ein denkmalgeschützter Sakralbau im Dresdner Stadtteil Löbtau. Die unter Einbeziehung von Resten des 1945 weitgehend zerstörten Vorgängerbaus errichtete Kirche zählt heute zu den 41 erhaltenen Notkirchen des Bauhaus-Architekten Otto Bartning im deutschen Raum. Gemeinsam mit der Hoffnungskirche gehört die Friedenskirche seit 1999 zur Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung.



Geschichte

Löbtau war seit 1875 gemeinsam mit Naußlitz zur Kreuzkirche eingepfarrt, nördliche Teile Löbtaus gehörten zur Gemeinde der Briesnitzer Kirche. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums unter anderem durch den Zuzug von Arbeiterfamilien fand am 5. September 1875 erstmals ein Gottesdienst in Löbtau statt. Bis 1879 wurde die Löbtauer Schulturnhalle um eine Etage erhöht und diese als Betsaal eingerichtet. Das Provisorium wurde erst rund zehn Jahre später durch einen Kirchenbau ersetzt.

Am 14. Oktober 1889 begann mit der Altarsteinlegung der Bau der von Christian Friedrich Arnold entworfenen Friedenskirche. Arnold verstarb 1890 und erlebte die Kirchweihe auf den Namen "Friedenskirche" am 6. Oktober 1891 daher nicht mehr. Im Jahr 1891 wurde Löbtau aus der Kreuzkirchgemeinde ausgepfarrt und somit selbständig. Nach dem weiteren Anwachsen der Bevölkerung Löbtaus, das 1903 nach Dresden eingemeindet worden war, teilte sich die Löbtauer Gemeinde 1915 in die Friedens- und Hoffnungsgemeinde, letztere umfasste den südlichen Teil der Vorstadt. Im Jahr 1999 wurden beide Gemeinden zur Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung vereinigt.

Wie zahlreiche Sakralbauten Dresdens wurde auch die Löbtauer Friedenskirche während der Luftangriffe auf Dresden getroffen. Bereits am 16. Januar 1945 wurde sie schwer beschädigt und brannte am 14. Februar schließlich völlig aus. Nach dem teilweisen Abbruch der Ruine wurde in den zum Teil erhaltenen Umfassungsmauern nach Plänen von Otto Bartning eine hölzerne Notkirche errichtet, die Landesbischof Hugo Hahn am 18. Dezember 1949 weihte. Finanziert wurde sie durch den Weltkirchenbund und in- und ausländische Spenden.

Baubeschreibung

Die Friedenskirche wurde als lange, einschiffige Anlage im neogotischen Stil mit neoromanischen Details erbaut. Sie war 54 Meter lang und im Hauptschiff 13,5 Meter hoch. Der Kirchturm hatte eine Höhe von 62 Metern.

Nach 1945 war der Kirchturm ohne die Spitze weitgehend erhalten und auch die untere östliche Umfassungsmauer der Friedenskirche blieb nach dem Abriss der Ruine bestehen. Nach Plänen von Otto Bartning entstand innerhalb der Mauern eine "typisierte hölzerne Notkirche" mit einer flachen Fensterreihe. Dafür wurde eine in Serie gefertigte Dachkonstruktion aus Holz vormontiert geliefert und die Steinwände schließlich mit Abbruchsteinen der zerstörten Kirche errichtet. Die in der östlichen Umfassungsmauer erhalten gebliebenen Fensternischen wurden geschlossen.

Ein Zugang zur Kirche erfolgt durch das Hauptportal im Süden. Über einen kleinen Vorraum und Treppen gelangt man in das Kirchenschiff, das eine "anspruchslose Schönheit" und "ruhige Atmosphäre" hat. Es dominiert die Notkirchenkonstruktion aus dunklem Holz. Die mit Abbruchsteinen erbauten Seitenwände sind, da unverputzt und unverkleidet, auch im Inneren sichtbar. Die Südseite des Kirchenschiffs wird von der Orgelempore eingenommen. Im Norden liegt um drei Stufen erhöht der Altarraum, davor befindet sich der Taufstein aus Eichenholz. Er ist wie das hölzerne Lesepult im Stil der Neorenaissance geschnitzt. Taufstein und Lesepult zählen zu den wenigen Gegenständen, die 1945 aus der zerstörten Friedenskirche gerettet werden konnten.

Die Friedenskirche hatte vor ihrer Zerstörung 1000 Sitzplätze. Heute bietet sie 450 Gläubigen Platz.

Quelle (24.11.2015): https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenskirche_(Dresden-Löbtau)

Additional Hints (Decrypt)

va Uüsguöur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)