Dieser einfache Tradi, von den Owner Little Mole und Sockosophist, in der Südvorstadt sollte nicht einfach von der Karte verschwinden, deshalb wird er von uns weitergeführt.
Die Studentenwohnheime Wundtstraße umfassen einen Komplex von sechs Hochhäusern auf der Wundtstraße im Dresdner Stadtteil Südvorstadt. Zusammen mit dem Studentenwohnheimen Zellescher Weg wird der Komplex auch als Studentenstadt bezeichnet.
Nach der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 war vor allem der Innenstadtbereich großflächig zerstört worden. Es herrschte Wohnungsmangel, der sich in Dresden aufgrund der Standorte der TH Dresden und ab 1952 der Hochschule für Verkehrswesen besonders deutlich zeigte. Für die zahlreichen Studenten mussten in kurzer Zeit Wohnungen geschaffen werden. Die ersten Studentenwohnheime Dresdens entstanden bis 1955 am Zelleschen Weg, an der Reichenbachstraße und der Güntzstraße. Die ersten Plattenbauten wurden bis 1963 auf der St. Petersburger Straße errichtet und stehen heute unter Denkmalschutz. Als Höhepunkt des Studentenwohnheimbaus gilt neben dem Errichten der Plattenbauten an der Hochschulstraße der Bau der Studentenwohnheime an der Wundtstraße: „Vor allem die ‚Cluster‘-Bildung mit sechs Türmen an der Wundtstraße wurde danach städtebauliches Vorbild für die Bebauungen in Zschertnitz, Prohlis und Gorbitz.“ Die Studentenwohnheime Wundtstraße waren dabei in den 1960er-Jahren von einer „Arbeitsgruppe zwischen TU Dresden und dem Büro des Bezirksarchitekten des Rates des Bezirkes" als Erweiterung des Stundentenwohnheimkomplexes am Zelleschen Weg hin zu einer „Studentenstadt“ konzipiert worden. Aufgrund des begrenzt verfügbaren Raumes im westlichen Anschluss an den Wohnheimkomplex Zellescher Weg und der Vorgabe, 2500 neue Wohnheimplätze zu schaffen, war eine enge Bebauung des Geländes notwendig: „Die gewählte versetzte Anordnung der Gebäude war bedingt durch die Erfüllung der Forderungen nach Einhaltung der Mindestbesonnung für die Wohnungen.“
Die Anlage Wundtstraße verfügt über vom Landschaftsarchitekten Günter Kretzschmar gestaltete Grünflächen mit verschiedenen, auf das Studentenleben bezogenen Skulpturen, so Theo Baldens Skulptur Zwiesprache. Die hochaufragende Plastik Studentensport von Helmut Heinze und Wilhelm Landgraf aus dem Jahr 1973 befindet sich „quasi als Dreh- und Angelpunkt zwischen den Wohnhochhäusern an der Wundtstraße [und ist] über das Bildkünstlerische hinaus zum städtebaulichen Akzent geworden“. Während die Grünflächengestaltung in anderen Plattenbaukomplexen oft aus Geldmangel unterblieb, gilt der Komplex Wundtstraße „trotz aller Unzulänglichkeiten des DDR-Bauwesens [als] beispielhaft gestaltet und realisiert“.
Quelle: wikipedia.de
Vielen Dank an die beiden Owner das wir diesen Cache weiterführen dürfen und allen anderen Viel Spaß beim Suchen. Auch wenn dies nur ein einfacher Tradi ist, würden wir uns freuen wenn ihr nicht nur einen Kurzlogg schreibt.