Neulich hat ja im Ort wieder eine Gaststätte neu eröffnet, und weil der Kalmitspurter ordentlich Hunger und Durst hatte, ging er doch gleich mal mit seinem Nachbarn zum Testen hin.
Bei der Weinkarte wunderten wir uns über die Preisgestaltung:
Waren wir es doch bisher gewohnt, daß man statt einem Viertele, einfach mal zum Probieren, alternativ ein Achtele für die Hälfte des Preises +55C bekam, so wurde nun ein anderes System umgesetzt:
Mit der Begründung, daß man ja nicht genau proportional rechnen dürfe, weil der geleistete Serviceaufwand beides Mal gleich hoch ist! Weniger sei dann mehr, äh, kostet (viel) mehr - klar.
Vom Viertele aufs Zehntele, hab ich dann bei einer Sorte nachgerechnet, hat man gegenüber dem „proportionalen“ Preis, 99% mehr (!) zu zahlen.
Klar, wir tranken, bis wir uns über die Preisgestaltung im Klaren, aber ansonsten noch klar waren, bekamen dann aber Lust auf Klaren und zahlten dann, ohne selbigen, für 3 Zehntele und 2 Viertele doch 21,50 Eu – sitt, gell?!
Um zum final zu kommen, müssen folgende Fragen beantwortet werden:
Wieviel kostet ein Viertele (früher und heute)? => gerundet; ohne Komma: dreistellige Zahl a
Wieviel kostet ein Zehntele? => gerundet; ohne Komma: dreistellige Zahl b
Wieviel kostete früher ein Achtele? => ohne Komma: dreistellige Zahl = c
final bei:
N49°18.(a+b-c-52)
E008°08.(a+b-c-149)