Wegekreuze (auch: Flurkreuze) sind Mahnmale, die Menschen seit alters her aufgestellt haben, zur Erinnerung oder zum Dank an ein Ereignis. Sie zeugen vom Glauben und der Frömmigkeit vergangener Generationen und des Könnens der Steinhauer und Schmiede die Sie geschaffen haben.
Sie können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie etwa Holz, Stein oder Metall. Häufig sind Flurkreuze als Kruzifixe gestaltet. Steinkreuze werden auch Hussitenkreuze, Schweden- oder Sühnekreuze genannt.
Viele Flurkreuze dienten einfach als Wegemarkierungen zur Kennzeichnung schwieriger oder gefährlicher Stellen oder als Hinweis auf Wegekreuzungen.
An einigen Kreuzen befindet sich eine Inschrift, aus der zu ersehen ist, warum das jeweilige Kreuz aufgestellt wurde und von wem.
Quelle: Wikipedia
.
Das 3,28 m hohe Kreuz besteht im Sockel aus Trachyt, im Mittelteil aus Sandstein und die Abdeckhaube wieder aus Trachyt.
Vom ehemaligen Kreuz sind lediglich der Sockel und ein Stück des Mittelteils erhalten, der heute als Sockel für das jüngere Holzkreuz, das in Dreipässen endet und mit einem giebelförmigen Baldachin ausgestattet ist, dient. Auf dem geschweiften Teil sind lediglich noch die stark verwitterten Buchstaben "V L" zu entziffern.
Es wurde vom Zonser Bürgermeister Mathias Melchior Aldenhoven neben dem sechseckigen, 1,30 m hohen Trachytstein errichtet, der den Stürzelbergern als "Ruhepfosten" zum Abstellen der Getreide- bzw. Mehlsäcke auf dem Weg zur bzw. von der Zonser Mühle diente, weshalb man den Pfosten "Mülleposs" (Mühlenpfosten) nannte.
Der Block unterhalb des Kreuzes trägt die Inschrift:
Der gute Hirt
gibt sein Leben
für seine Schafe
Mit der Verbreiterung und Begradigung der Stürzelberger Straße im Zuge der Flurbereinigungsmaßnahmen in den 1960er Jahren wurden Wegekreuz und "Mülleposs" 1967 an den jetzigen Standort versetzt.
Im Dezember 1983 wurde der "Mülleposs" bei einem Verkehrsunfall umgefahren und anschließend durch den Steinmetz Franz Davertzhofen wieder aufgestellt.
Quelle: Geschichtsverein für Dormagen, Nievenheim und Zons e.V.