Hintergrund-Geschichte
Mord und Totschlag, Raub und Entführungen - der Isarwinkel war nie eine Insel der Seligen. Dieser Fall ist ohne Zweifel auch in die deutsche Kriminalgeschichte eingegangen.
Bei der monatlichen Hauptkontrolle wurde im Oktober 1963 erstmals ein Sägeschnitt im Zugseil der Brauneckbahn festgestellt und hat die Bahn zeitweise stillgelegt. Die genaue Tatzeit und der Tatort sind zu diesem Zeitpunkt nicht zu ermitteln. Es wurden zwar auf mehreren Wartungspodesten Metallsägespäne gefunden, die sich aber als Abrieb des Seiles an den Rollenwülsten herausstellten.
Als am ersten Weihnachtsfeiertag 1964 ein neuerlicher Anschlag entdeckt wird, kommt das einem Paukenschlag gleich. Über Fernsehen und Presse erregt das Seilbahn-Attentat von Lenggries schnell über die Grenzen Bayerns hinaus Aufsehen.Der Einnahmeverlust wird auf eine sechsstellige Höhe geschätzt. Ganz zu schweigen vom Imageschaden für den aufstrebenden Wintersportort. Eine achtköpfige Sonderkommission wurde ins Leben gerufen, die den Fall nach 3 Wochen mit Erfolg abschließen konnte. Der Saboteur wurde ermittelt und verhaftet - ein geistig gestörter Landwirtssohn.
Doch warum? Welches Motiv hatte er?
Der geistig zurückgebliebene Bauernsohn leidet in seiner Kindheit sehr unter der Strenge des Vaters und den häufigen und unmenschlichen Schlägen. In Notwehr erschlägt er seinen Vater mit einer Spitzschaufel. Kurze Zeit später verstarb auch seine Mutter. Doch als er auf das Erbrecht als Erstgeborene pochte, wurde er von seinem Bruder übergangen, denn dieser erbte die Idealhang-Hütte mit Skilift auf dem Brauneck.
Nach langem Schweigen und zahllosen Vernehmungen gestand der schon lange unter Verdacht stehende Bauernsohn: "Ich habe es getan. Ich wollte meinen Bruder schädigen, weil ich dachte, der verdient sonst so viel Geld über Weihnachten mit seinem Lift". Er wurde zu einer Haftstrafe von 18 Monaten und anschließenden Einweisung in eine Heilanstalt verurteilt ...
Quellenverweise:
Texte & Recherchen: Mord(s)geschichten aus Bad Tölz und dem Isarwinkel (Schnitzer / Czysz)
Bildmaterial: Tölzer Kurier
Stage 1: Talstation (N 47° 40.490 E 011° 33.292)
Wieviele gemauerte Säulen sieht man von hier im Erdgeschoß der Talstation -> A
Stage 2: Staustufen (N 47° 40.354 E 011° 32.977)
Seht von der Brücke Richtung bachaufwärts Richtung Westen.
Wieviele Wehrstufen sieht man von hier aus (auch die etwas weiter hinten - ungerade Anzahl) -> B
Stage 3: Schild am Bach (N 47° 40.380 E 011° 32.635)
Schaut auf der Brücke bachaufwärts Richtung Westen.
An der ersten Bachstufe ist rechts ein grünes Schild (X.541).
Gesucht ist die ganz linke Ziffer -> C
Ersatzfrage: (da hier gerade gebaut wird)
Wieviele Querbalken bilden das Geländer des Bachübergangs talwärts (ungerade Zahl - die Bodenbohle zählt nicht)
Stage 4: Wegweiser (N 47° 40.386 E 011° 32.533 )
Hier findet ihr mehrere gelbe Wanderwegweiser am Baum südlich des Weges.
Wie lange geht man laut Wegweiser von hier zur Talstation (in Minuten) -> D
Final: N 47° 40.A(D/C) E 011° 32.BA(A+C)
Hinweis: Quersumme von A+B+C+D = 6
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.
Hinweise:
Es ist nicht notwendig abgesperrte Weideflächen zu betreten.
Bitten den Cache wieder so wie er war muggle-blicksicher und gut verschlossen verstecken, damit auch die nachfolgenden Geocacher ihren Spass daran haben.
Respektiert bitte deshalb die Privatsphäre und den Besitz Unbeteiligter und geht auch mit der umgebenen Natur entsprechend sorgfältig um.