Hier geht es um ein paar ganz besondere Typen, die der Fußball aus der Masse an die Oberfläche gespült hat. Nicht nur ihre Fähigkeiten mit dem runden Leder umzugehen, sondern auch ihre Eigenarten, haben diese Fußballer berühmt bzw. legendär gemacht. Ob sie nun Enfant terribles sind bzw. waren oder einfach nur super Typen, dass kann nur jeder für sich beantworten.
- Ich bin niederländischer Staatsbürger, aber aufgewachsen bin ich in Deutschland. Meine Mutter war Deutsche und mein Vater Niederländer. Ich war Stürmer und spielte in den 60er, 70er und Anfang der 80er Jahren für 2 Ruhrpott-Vereine. 1979 spielte ich in den USA, wo ich in 25 Spielen 15 Tore schoss. Meine Gang- Laufart brachte mir gleich am Anfang meiner Karriere einen tierischen Spitznamen ein, der mich seid dem begleitet und unter dem ich, zumindest in Deutschland, überall bekannt bin.
Mit 19 Jahren kam ich zu dem Verein, für den ich die meisten Spiele absolvierte und Tore schoss. Ich wohnte für 30 DM in einer der drei Zimmer unter der Tribüne des Stadions. Meinem Debüt verdankte ich einem Zufall. Irgendwann in der Vorbereitungsphase war der Linksaußen krank, darum durfte ich spielen, in der Spitze. Wir gewannen 7:1, ich schoss fünf Tore. Der Trainer fragte nach, auf welcher Position ich in Kleve gespielt hätte. Linksaußen, sagte ich. Das war nicht so, ich war Rechtsaußen, manchmal offensiver Mittelfeldspieler, aber weil der Linksaußen krank war, glaubte ich auf diese Art eine Chance zu bekommen. So wurde ich Linksaußen. Helmut Schön hätte mich gerne für die deutsche Nationalmannschaft nominiert, aber mein Vater war strikt gegen einen Wechsel der Staatsbürgerschaft. Seine Deutschfeindlichkeit liegt begründet durch Misshandlungen im Zweiten Weltkrieg durch die Nationalsozialisten. Er hat mir gesagt, dann bräuchte ich nicht mehr nach Hause kommen. Für die niederländische Nationalmannschaften absolvierte ich 197X ein Länderspiel und erzielte natürlich ein Tor. Allerdings wurde ich von großen Teilen meiner Mitspielern geschnitten. Aufgrund meines deutschen Hintergrunds wurde ich nicht von weiten Teilen der Mannschaft akzeptiert. Somit war dies mein einziges Länderspiel. „Wenn ich 1974 gespielt hätte, wäre ich der einzige Weltmeister in Deutschland gewesen. Mit mir hätte Holland den Titel geholt.“
Wie lautet mein Nachname?
E= Quersumme vom Buchstabenwortwert des Anfangsbuchstabens
- Vor meiner Geburt hatte mein Vater gerade „Die Republik“ von Plato gelesen und das beeinflusste meine Namensgebung. Bei einer Körpergröße von 192cm, betrug meine Schuhgröße nur 41. Ich war brasilianischer Nationalspieler und Kinderarzt. 197X absolvierte ich mein erstes Länderspiel. Später wurde ich Kapitän der Selecao. Obwohl wir nie einen WM-Titel errungen haben, gilt das Team, bei dem ich eine führende Spielerpersönlichkeit war, aus den 80er mit dem Team von 1970 als die beste Selecao aller Zeiten. Ich rauchte täglich 20 Zigaretten, trainierte eher wenig und feierte aber dafür sehr gerne. Bei einem meiner Clubs setzte ich basisdemokratische Strukturen durch, sodass die Spieler alles bestimmten, von den Trainingszeiten bis hin zu den Speiseplänen. Zu meiner aktiven Zeit als Spieler gründete ich die „Domocracia Corinthiana“, die sich offen für die Demokratisierung Brasiliens einsetzte. Auch rief ich die Fans dazu auf, sich gegen die Militärdiktatur in Brasilien und für Demokratie im Land zu engagieren. Bei der WM 19XX verschoss ich einen Elfmeter und der Traum vom WM-Titel war erneut ausgeträumt. Mein jüngerer Bruder war auch ein erfolgreicher Nationalspieler, zeitweise auch Kapitän der Selecao und wurde 1994 Weltmeister. Im Jahre 1983 antwortete ich in einem Interview auf die Frage wie ich sterben wolle mit: "Ich möchte an einem Sonntag sterben und Corinthians (São Paulo) soll Meister werden". Ich starb an einem Sonntag, wenige Stunden danach gewann Corinthians die Meisterschaft.
Wie lautet mein Name unter dem ich bekannt bin? Nicht mein vollständiger Name!
A= Buchstabenwortwert des dritten Buchstabens plus Buchstabenwert des fünften Buchstabens
- Ich zählte zu den Spielern mit den meisten Vereinswechseln in Deutschland und galt neben Bernd Schneider als einer der letzten Straßenfußballer Deutschlands.
Meine Profilaufbahn begann ich mit 18 Jahren beim VfL Osnabrück in der 2. Bundesliga. Anfang der 90er wechselte ich zum Ligarivalen Preußen Münster, wo ich schnell zum Publikumsliebling avancierte. In den 90zigern unterschrieb ich einen Vertrag bei 1. FSV Mainz 05 und spielte wieder in der 2. Bundesliga. Weitere Vereine waren u.a. FC Gütersloh, SC Verl, Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld. Für 2 Vereine spielte ich in der 1. Bundesliga.
Legendär sind immer noch einige Eskapaden und Sprüche aus meiner aktiven Zeit als Profi. Als ich für Münster spielte, war auf meinem Anrufbeantworter folgendes zu hören: "Ich bin bis fünf Uhr morgens in meiner Stammkneipe zu erreichen." Das war halt damals so. Ich habe mich damals jeden Abend mit meinen Kumpels beim Italiener getroffen und ich war oft sehr lange da. Zu meiner Anfangszeit in Gütersloh habe ich auf dem Trainingsgelände im Auto geschlafen. Ich hatte meine Wohnung in Münster schon aufgelöst und in Gütersloh noch keine gemietet. Morgens hat immer ein Mitspieler ans Fenster geklopft und mich geweckt. In Osnabrück flüchtete ich zu Fuß vor einer Alkoholkontrolle und stellte mich erst Stunden später auf dem Revier, um den Fahrzeugschlüssel abzuholen.
Wie lautet mein Vorname?
B= Quersumme vom Buchstabenwortwert
- Ich wurde in XXX als ältestes von vier Kindern geboren. Mit 15 Jahren wurde ich von einen Talentscout aus England entdeckt. Dieser informierte seinen Cheftrainer Busby mit den Worten „I think I’ve found you a genius“ über meine Entdeckung. Ich wurde nach England eingeladen, aber nach nur einen Tag bekam ich Heimweh und ich flüchtete wieder in meine Heimatstadt. Nach einem Telefonat das Busby mit meinem Vater führte, kehrte ich nach England zurück. Bei meinem Heimatverein wurde ich als zu klein und zu leicht befunden. Nun aber wechselte ich zu einem Verein, der in ersten englischen Liga spielte. Mit 17 Jahren gab ich mein Debüt in der 1. Mannschaft und mit 18 Jahren in der Nationalmannschaft.
Ich war unter den Fußballspielern einer der ersten Medienstars mit meinem extravaganten Lebensstil. Leider verfiel ich immer mehr dem Alkohol, was meine Karriere negativ beeinflusste.
1972 beginnt mein langer Abschied vom Spitzenfußball. Im Mai erkläre ich das ich täglich eine Flasche Schnaps trinke und erkläre meine Karriere für beendet. Ich spiele zwar noch eine Weile, aber trainierte kaum. 1974 stelle ich das Training endgültig ein. Danach tingel ich durch einige „Operettenligen“. Die meisten Vereine warfen mich aber nach kurzer Zeit raus, weil ich mich beim Training nie blicken lasse. 1982 werde ich für Bankrott erklärt.
Es gibt viele Geschichten über mich, eine zeigt vielleicht das Ausmaß meiner Genialität und meines Wahnsinns. Vor dem Länderspiel gegen Holland 197X gefragt, ob der holländische Kapitän Cruyff besser sei als ich. Ich fing an zu lachen und kündigte an, dass ich Cruyff bei der erst besten Gelegenheit tunneln würde. Nach fünf Minuten der Partie wurde ich auf dem linken Flügel angespielt. Ich umdribbelte drei Holländer auf dem Weg zu Cruyff, der sich auf der anderen Seite befand, tunnelte den holländischen Spielmacher - und reckte die Faust in den Himmel.
Ich spielte für 19 Vereine, wurde 1x Europapokalsieger der Landesmeister, 2x Englischer Meister, 1x Europas Fußballer des Jahres und 1x Englands Fußballer des Jahres.
Ich starb im Alter von nur 59 Jahren. An meiner Beerdigung im Osten XXX an einem regnerischen Tag kamen 100.000 Menschen, um mir die letzte Ehre zu erweisen.
Wie lautet mein Nachname?
D= einstellige Quersumme des Buchstabenwortwert
- Mit 18 Jahren ging ich von meinem Heimatverein zu einem Hamburger Kultverein. Für diesen Klub spielte ich 15 Jahre u.a. in der 1. und 2. Bundesliga.
Nach meinem Abitur, am direkt neben dem Stadion beheimateten Wirtschaftsgymnasium, absolvierte ich ein Praktikum in einem Behindertenkindergarten. 1984 ging ich ein halbes Jahr als Aufbauhelfer nach Nicaraguar. Hier half ich beim Aufbau eines Gesundheitszentrums. Ich gehe zu Demos gegen Helmut Kohl oder verteile Flugblätter gegen die Schließung eines Hafenterminals. Als ich ein paar Monate in den besetzten Häusern der Hamburger Hafenstraße lebte, wurde ich wohl ungewollt zur Ikone bei den Fans des Hamburger Traditionsvereins.
Meine linkspolitische Einstellung trage ich deutlich nach außen, eine Faust in Richtung Fanblock beim Einlaufen der Mannschaften resultiert mit der Anerkennung der Anhänger und dem T-Shirt „XXX hört die Signale“ (in Anlehnung an „Die Internationale“, dem Kampflied der Arbeiterbewegung). Ich beschäftige mich mit Kunst, beteilige mich an politischen Debatten und engagiere mich sozial.
Nach einer schweren Rückenverletzung arbeitete ich als freier Torwarttrainer, jobbte zudem im Hamburger Hafen.
Jetzt rangiere ich Fahrzeuge und Container, be- und entlade Schiffe. Harte Arbeit, doch ich genieße die frische Luft und die Hafenatmosphäre. Ich verdiene mein Geld wie auch schon einst in der Bundesliga. Nicht als Star, sondern als Arbeiter. Ein Leben mit Höhen und Tiefen. Genau das ist der Grund, warum mich die Fans lieben. Ich bin einer von ihnen. Ein Zitat von mir lautet: „Es gibt kaum einen Unterschied zwischen Hafenarbeiter und Torwarttrainer. Beides ist draußen, beides ist körperlich, nicht am Schreibtisch. Es regnet, es ist kalt, die Sonne scheint. Nicht so unterschiedlich.“
Wie lautet mein Vorname?
C= einstellige Quersumme vom Buchstabenwortwert
- Mein Großvater väterlicherseits stammt aus Sardinien, die Vorfahren meiner Mutter waren katalanische Widerstandskämpfer, die vor der Franco Diktatur nach Frankreich geflohen sind.
Ich begann meine Profikarriere bei AJ Auxerre wechselte zu einem renommierten Club in Frankreich und war zwischenzeitlich mehrfach an kleinere Vereine ausgeliehen. Trotz meiner sportlichen Erfolge (Meister/Pokalsieger; erfolgreicher Nationalspieler) wollte mich Anfang der 90er kein großer französischer Verein mehr beschäftigen. Grund waren zahlreiche Auseinandersetzungen mit Schiedsrichtern, Trainern, Vereinsführungen und dem französischen Verband. Nur dem Einfluss des damaligen französischen Nationaltrainers und Förderers Michel Platini war es zu verdanken, dass ich nach England wechselte, anstatt 1991 meine Karriere als Fußballprofi zu beenden. Meine England-Karriere begann im Februar 1992 bei einem Verein in Nordengland, die in der Grafschaft West Yorkshire liegt. 1992 wechselte ich für den vergleichsweise niedrigen Betrag von 1,2 Mio. Pfund, ca. 45 Meilen entfernt, zu einem der bekanntesten Clubs der Welt. Hier stieg ich in den folgenden Jahren zum Superstar und Publikumsliebling der englischen Premier League auf.
Meine Erfolge als Spieler waren:
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2x Französischer Meisterschaft
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2x Französischer Pokalsieger
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5x Englischer Meisterschaft
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2x FA CUP
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4x Charity Shield
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1x U21 Europameister
Im Jahr 2000 wurde ich von den XXX-Anhängern zu ihrem wichtigsten Spieler des 20. Jahrhunderts gewählt. Außerdem ehrte mich der englische Fußballverband als Spieler des Jahres 19XX, die FWA (Football Writers Association) ernannte mich 19XX zum Fußballer des Jahres. Ebenfalls 19XX erhielt er von der französischen Fachzeitschrift Onze Mondial die Onze d`or.
Seit meinem Rücktritt vom Fußball 19XX bin ich vor allem in Frankreich als Schauspieler aktiv.
Des weiteren trieb ich ab 19XX als Spielertrainer und Organisator den Aufbau des professionellen XXX Beachsoccer maßgeblich voran. Meine Erfolge als Spielertrainer beim Beachsoccer:
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Europameister mit der XXX Nationalmannschaft: 20XX
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FIFA-Weltmeister mit der XXX Nationalmannschaft: 20XX
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Vize-Europameister mit der XXX Nationalmannschaft: 20XX
Aufmerksamkeit erregte ich 20XX durch meine Unterstützung der Internet-Aktion bankrun20XX.com. In diesem Zusammenhang forderte ich die Bürger dazu auf, am 7. Dezember 20XX sämtliches Geld von Bankkonten abzuheben. Dadurch sollte das Finanzsystem zum Zusammenbruch gebracht werden.
Wie lautet mein Vorname (Rufname)?
F= Buchstabenwortwert des Anfangsbuchstabens
Zielkoordinaten: N52° 03.ABC E8° 53.DEF
An manchen Tagen finden in der Nähe des Finales sportliche Wettkämpfe statt. Ein Weg führt am Kassenhäuschen vorbei und dann wird sicherlich ein Obolus fällig. Wer das vermeiden möchte, sollte vorher Erkundigungen beim Orakel GOOGLE einholen. Es besteht auch die Möglichkeit das Kassenhäuschen zu umgehen. Werft vorher einen Blick auf ne Karte.
Viel Spaß wünscht Euch
Capitano Blackbeard