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Das Mahnmal Multi-Cache

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Hidden : 1/2/2016
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

update: 18. 09. 2022 neues Final, neue Formel, Geochecker aktualisiert

update: 03. 01. 2020 neues Final wegen Baustelle, neue Formel, Geochecker aktualisiert

update: 22. 10. 2017 Änderung Frage A, neue Formel, neues Final, Geochecker aktualisiert

update: 10. 01. 2016 (10:55) Detailierung des Listings für G, Geochecker hinzugefuegt.


Kurzmulti / Off-Set Multi in Simmering: Das Mahnmal von Leopold Grausam jun. erinnert an die Simmeringer Synagoge.


Die Simmeringer Synagoge wurde vom Architekten Jakob Gartner entworfen. Die Grundsteinlegung erfolgte am 2. Dezember 1898 und nach einer Bauzeit von knapp 10 Monaten wurde sie am 24. August 1899 feierlich eingeweiht.

A = einstellige Ziffernsumme des Herrn (1. Buchstabe Vorname + 1. Buchstabe Nachname) der die Baupläne entworfen hat

 

Sie hatte einen Haupteingang mit drei Portalen in der Braunhubergasse und zwei Nebeneingänge (Hugogasse, Innenhof). Die beiden Strasseneingänge waren jeweils mit einer Rosette dekoriert. Die Synagoge besaß einen dreischiffigen Tempelraum und einen Wintertempel, der auch Sitzungssaal war. In den Emporen der Synagoge konnten 133 Frauen sitzen und im Erdgeschoß waren Plätze für 249 Männer vorhanden.

B = Anzahl der Eingänge

C = einstellige Ziffernsumme aller Sitzplätze

 

Bereits im April 1938 erfolgte die Beschlagnahmung von religiösen Kultgegenständen aus der Simmeringer Synagoge. Sie wurde bei den Novemberpogromen am 10. November 1938 von Nationalsozialisten zerstört.

D = einstellige Ziffernsumme des Tages an dem sie zerstört wurde

 

Am 15. Dezember 1938 wurde der Simmeringer Stadtbaumeister Franz Kabelac mit der Abtragung der Ruine beauftragt. Am 17. Jänner 1940 erwarb der Bauunternehmer Duraz das Grundstück von der nationalsozialistischen ‚Aufbaufond-Vermögensverwaltungs-Gesellschaft’ und nutzte es als Lagerplatz für seine Baufirma. Am 1. Juli 1952 verzichtete die Israelitische Kultusgemeinde auf die Rückstellung des Grundstückes. Duraz hingegen verpflichtete sich Zahlungen an die Israelitische Kultusgemeinde zu leisten und die Kosten für die Errichtung einer Gedenktafel auf seinem Grundstück zu tragen. Dies geschah erst 51 Jahre später.

E = Tag an dem die Israelitische Kultusgemeinde auf die Rückstellung des Grundstückes verzichtete.

 

1977 wurde hier ein Mehrfamilienwohnhaus errichtet. Im Gedenkjahr 1988 versuchte die Stadt Wien auf dieser Liegenschaft eine Gedenktafel einzurichten, was allerdings nicht gelang. Auch 1994 war das bei einer zeitgeschichtlichen Wanderung, organisiert von der VHS Simmering und der ‚LaWie – Gesellschaft für Kunst und Volksbildung’ nicht möglich.

F = Hausnummer des Wohnhauses, das auf dem ehemaligen Grundstück der Synagoge errichtet wurde

G = gemeinsame Zahl durch die sich sowohl die Anzahl der großen und kleinen Fenster (ohne Dachschräge, Hugogasse) dividieren lassen

 

Seit 9. November 2003 erinnert ein Mahnmal im Bereich Braunhubergasse / Hugogasse an den Standort der ehemaligen Simmeringer Synagoge.

H = Anzahl des Buchstabens der in den am größten geschriebenen Wörtern am meisten vorkommt

 

Das von Leopold Grausam jun. (1946 – 2010) und Mitarbeitern der Städtischen Steinmetzwerkstätte der Stadt Wien geschaffene ‚Mahnmal für die zerstörte Simmeringer Synagoge’ aus Mauthausner Granit und schwarzem schwedischen Granit, liegt in der Parkanlage der Volksschule Braunhubergasse. Grausam war Bildhauer und Steinmetzmeister und er schuf eine Vielzahl von Grabmälern, Mahnmalen, Gedenksteinen und Gedenktafeln insbesondere zum Gedenken an den Widerstand gegen den Austrofaschismus und Nationalsozialismus sowie zum Gedenken an die Opfer der NS-Zeit. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählt das ‚Denkmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft’ auf dem Morzinplatz in Wien (1985).

Leopold Grausam jun. beschreibt sein ‚Mahnmal für die zerstörte Simmeringer Synagoge mit folgenden Worten: ‚Ich versuche immer wieder, meine Denkmäler mit einer tiefen Symbolik auszustatten. Das steinerne Mal zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge in Simmering ist eine Stele aus grauem Mauthausner Granit. Dieses Material steht symbolisch für die Massenvernichtungslager der Nationalsozialisten schlechthin, nicht nur für das Konzentrationslager Mauthausen allein. Die Stele ist gebrochen, der obere Teil ist zum Unterbau verschoben. Ursache ist ein eingedrungener Fremdkörper aus schwarzem Granit. … Dieser schwarze Stein steht durch sein glänzen und durch seine Profilierung für Pomp, die Selbstherrlichkeit des damaligen Regimes und die Verführung von Massen. Die Bruchstelle am Profilstück symbolisiert den Niedergang der Naziherrschaft.’

I= Farbe des schwedischen Granits, einstellige Ziffernsumme

 

Setze die Buchstaben in die Koordinaten ein. Berechne nur die Werte in Klammern! Die Dose versteckt sich etwas abseits des Mahnmals für die zerstörte Simmeringer Synagoge.

 

N 48° (C-B)(C-C). (F-H)(G-E)C

E 016° (C/2)C. (A+D)I(A-F+D)

 

GeoCheck.org

Kein Platz für Trackables, Stift bitte mitbringen!

Achtung Stealth-Mode beachten!

Gratulation zum

FTF: schlumpf.67

STF: Sebi#6, - ReDdEsErT -, gcbribru

TTF: Azonto, tischi65

Quelle:

 

Additional Hints (Decrypt)

'Angheirefgrpx'

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)