Hier soll Euch ein Kriegsanführer vorgestellt werden aus dem 16. Jhd.
2017 – Reformationsjubiläum von Dr. Martin Luther:
Nach der Reformation Luthers begann etwas was Luther nicht wollte, denn das damalige „Bauernvolk“ wollte sich nicht länger der Obrigkeit unterordnen.
Als traurige Folge der Reformation kam es zum Bauernaufstand.
Nach der Bibel sind Menschen allerdings aufgefordert sich der Obrigkeit unterzuordnen (Bibel, Römerbrief Kapitel 13), es sei denn dass die Obrigkeit sich zum Gott macht.
Thomas Maier († 1525 in Tübingen) war ab April 1525 Anführer des Bauernaufstandes auf dem Vogelsberg in 24-Höfe.
Anfang Mai 1525 zog Thomas Maier mit seinen Gefolgsleuten, dem „Haufen vor Wald“, einer nahezu 2000 Mann starken Truppe, durch die Region und plünderte mehrere Burgen, u.a. Neuneck, Glatt, Sulz am Neckar und Herrenberg.
Österreich und der Schwäbische Bund konnten diesem Terror gegen die Repräsentanten der herrschenden Schichten nicht tatenlos zusehen. Es kam zu einer militärischen Auseinandersetzung, für die der Schwäbische Bund ein Heer aushob, und unter Führung des Bauernjörgs, Truchsess Georg von Waldburg-Zeil, wurde am 12. Mai 1525 am Böblinger Goldberg eine der blutigsten Schlachten des Bauernkrieges ausgefochten.
15.000 Bauern, unter der Führung von Thomas Mayer, seinem Leutnant Philipp Müller und anderen Aufständischen, wurden dabei von einem 7500 Mann starken Heer in die Flucht geschlagen, unter anderem auch weil es ihnen im Gegensatz zum feindlichen Lager an Artillerie und Reiterei fehlte.
Nach der verlorenen Schlacht bei Böblingen am 12. Mai 1525 wurde Thomas Maier auf seiner Flucht im Zinsbachtal bei Pfalzgrafenweiler gefangen genommen, in Tübingen verurteilt und enthauptet.
Die geraubte Beute wurde größtenteils wieder gefunden und an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben

Station 1:
Vor Ort findet Ihr ein Denkmal.
Auf der Messingtafel am Stein: A= Anzahl der Buchstaben der letzen 2 Wörter
Final:
N 48° 22. (Ax70)+38
O 008° 27.005